18.05.2017 (eh) Drucken

Fujitsu: so wird Wachstum mit Digitaler Transformation erreicht

  • Inhalt dieses Artikels
  • Fujitsu: so wird Wachstum mit Digitaler Transformation erreicht
  • Digitalisierung belebt offensichtlich das Business
  • Künstliche Intelligenz (KI) schafft neue Perspektiven
  • Eine gelungene Digitale Transformation bedarf einer starker Führungskultur
  • So könnte die Zukunft aussehen: »Fujitsu Technology and Service Vision« (FT&SV)

Beeindruckende 89 Prozent der Unternehmen planen, testen oder implementieren derzeit Technologien für die digitale Transformation (Quelle/Bild: Fujitsu)Beeindruckende 89 Prozent der Unternehmen planen, testen oder implementieren derzeit Technologien für die digitale Transformation (Quelle/Bild: Fujitsu)Die gute Nachricht: Initiativen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation führen zu echten messbaren Verbesserungen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des IT-Konzerns Fujitsu. Demnach hätten bereits mehr als ein Drittel aller entsprechenden Initiativen zu messbaren Verbesserungen geführt hat – wie zum Beispiel Gewinnsteigerungen und besseren Kundenbeziehungen. Die ernüchternde Nachricht: Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind qualifizierte Mitarbeiter – und die fehlen anscheinend vielerorten.

Interessant an der Fujitsu-Umfrage ist überdies, dass beeindruckende 89 Prozent der Umfrageteilnehmer derzeit digitale Lösungen planen, testen oder implementieren mit Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI; Artificial Intelligence, AI), oder erstmals das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) nutzen. An der Umfrage »Fujitsu Global Digital Transformation Survey« beteiligten sich immerhin Führungskräfte aus insgesamt 15 Ländern.

Digitalisierung belebt offensichtlich das Business

Eine weitere der zentralen Erkenntnisse der Umfrage: Bei immerhin 46 Prozent der Teilnehmer sorgt die Digitalisierung vor allem für eine Belebung des Geschäfts. Immer noch 44 Prozent sehen ein signifikant besseres Kundenverhältnis als wichtigstes Ergebnis ihrer Digitalisierungsinitiativen, bei 36 Prozent sind es wettbewerbsfähigere Produkte. Weitere, häufig aufgeführte Vorteile sind eine höhere Effizienz, bessere Geschäftsmodelle und optimierte Prozesse.

Digitalisierungsmaßnahmen werden vermehrt in den geschäftlichen sowie den gesellschaftlichen Kontext eingebunden und beeinflussen so das gesamte Arbeitsleben. Jedoch spielen sich die Änderungen in unterschiedlichen Größenordnungen ab. Laut Studie liegt der Fokus vor allem auf dem Marketing (38 Prozent der Nennungen), den Arbeitsprozessen (35 Prozent), aber auch auf dem operativen Geschäft und der Instandhaltung (je 30 Prozent).

Künstliche Intelligenz (KI) schafft neue Perspektiven

Zentrales Merkmal einer wirklich zukunftsfähigen Belegschaft wird zunehmend die Fähigkeit sein, intensiv mit Systemen zu arbeiten, die Elemente künstlicher Intelligenz aufweisen: Systeme, die eigenständig Informationen beschaffen und Daten zu wertvollen Erkenntnissen verarbeiten können. Die befragten Unternehmenslenker zeigten sich ausnahmslos begeistert von den Möglichkeiten der KI, insbesondere im subtilen Zusammenspiel mit menschlicher Kreativität. Mehr als drei Viertel der Survey-Teilnehmer werten KI als enorme Chance: 82 Prozent sind überzeugt, dass die Technologie die Fähigkeiten der Menschen entscheidend steigern wird.

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Die Digitalisierung beschleunigt auch branchenspezifische Geschäftsprozesse. So beeinflusst Fintech Innovation das gesamte Finanzwesen des Handels, während Hersteller mit dem Internet der Dinge ganz neue, smarte Fertigungsstätten entwerfen und realisieren können. Laut Studie haben zwischen einem Drittel und der Hälfte der Unternehmen bereits erste »digitale« Schritte unternommen. Ganz vorne dabei sind vor allem die Finanzbranche und das Gesundheitswesen, wo die Quote der digitalen Pioniere bei je 51 Prozent liegt.

Eine gelungene Digitale Transformation bedarf einer starker Führungskultur

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine gelungene digitale Transformation sind entsprechend ausgebildete Mitarbeiter (19 Prozent der Nennungen), eine starke Führungskultur (18 Prozent) sowie verschlankte Prozesse und Organisationsstrukturen. Überdies kommt es auf Kollaborationen mit Partnern einschließlich Technologiefirmen und Zulieferern an.

In diesem Zusammenhang achten die Unternehmen vor allem auf die Expertise der potenziellen Partner im Hinblick auf das Internet der Dinge, Advanced Analytics, KI sowie Cybersicherheit – und auf Technologieanbieter, die sich in den einzelnen Branchen auskennen und wissen, was bei den spezifischen Geschäftsanforderungen sowie den jeweiligen Strategien gefragt ist.

So könnte die Zukunft aussehen: »Fujitsu Technology and Service Vision« (FT&SV)

Mit der »Fujitsu Technology and Service Vision« (FT&SV) wirft der IT-Konzern einen Blick in die (digitale) Zukunft. Im Fokus stehen dabei vor allem die verschiedenen Formen einer sparten-, branchen- und unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in einer digitalisierten Gesellschaft. Solche Kooperationen und gemeinsame kreative Ansätze könnten in einer digitalisierten Welt zur Norm und zum entscheidenden Kriterium für die Innovationsfähigkeit der Akteure werden. Dabei geht es laut Fujitsu in erster Linie um die intelligente Nutzung von Technologien und geschäftsspezifischen Erfahrungen für innovative Angebote.

In diesem Zusammenhang spielen KI, Big Data und eine Form der Automatisierung, die an anderer Stelle mehr Raum für Kreativität lässt, eine wichtige Rolle. Der Erfolg von Unternehmen wird nach Meinung von Fujitsu von drei Faktoren abhängen: wie gut sie interne Systeme untereinander sowie mit externen Partnern verbinden können, wie gut sie Erkenntnisse aus KI generieren können, und wie gut sie auf die Bedürfnisse aller in die Lieferkette eingebundenen Menschen eingehen können.

»Die digitale Transformation ist im Geschäftsleben angekommen und zeigt gerade unterm Strich große Vorteile für jene, die sie nutzen. Unsere Studie unterstreicht, dass es nicht nur um die Einführung entsprechender Technologien geht – das ganze Spiel wird nun nach neuen Regeln betrieben«, urteilt Duncan Tait, SEVP und Head of Americas und EMEIA bei Fujitsu. »Konnektivität und datengetriebene Erkenntnisse, wie sie vor fünf Jahren noch undenkbar waren, müssen natürlich auch adäquat eingesetzt und in Zusammenhang mit dem Kreativ-Faktor Mensch gebracht werden. Gerade diejenigen, die heute schon erfolgreich sind, vertrauen dabei zumeist auf die Unterstützung von Technologieanbietern wie Fujitsu. So lassen sich geeignete Strategien erarbeiten, die das Beste aus Technik und Mitarbeiter holen.«

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