01.03.2012 (ubr) Drucken
(4 von 5, 3 Bewertungen)

Schnelle Restores mit soliden Backup-Technologien

  • Schnelle Restores mit soliden Backup-Technologien
  • Das Wofür und Wie beim Backup
  • Gutes Konzept, gutes Backup, gutes Restore
  • Disk-Systeme mit hoher Funktionalität
  • Umfassende Backup-Lösungen von HP

Der Mittelstand sieht sich beim Backup den gleichen Problemen gegenüber wie große Unternehmen. Allerdings benötigen sie bezahlbare und solide Lösungen, um strategische Datensicherungen zügig, verlässlich und sinnvoll durchzuführen.

HP »Lefthand P4000«
HP »Lefthand P4000«
Eine verlässliche und schnelle Datenwiederherstellung im Falle eines Hardware-Ausfalls oder aufgrund anderer Umstände ist nur möglich, wenn zuvor eine sinnvolle Backup-Strategie mit entsprechenden technischen Lösungen im Unternehmen umgesetzt wurde. Viele kleinere und mittelständische Firmen führen allerdings ihre Datensicherung nur nachlässig durch. »Datensicherung und -wiederherstellung sollte auch im Mittelstand, SMB (Small Medium Business) bzw. SME (Small Medium Enterprise) wieder einen höheren Stellenwert einnehmen«, meint dazu Guido Klenner, Business Manager HP Storage von Hewlett-Packard. »Häufig wird ein Backup durchgeführt um ein gutes Gefühl zu haben: Es wurde ja heute Nacht alles gesichert. Aber hier stellt sich die Frage, wofür benötigt man das Backup und wie sollte es dann dementsprechend umgesetzt werden?«

Das Wofür und Wie beim Backup

Unabhängig ob ein global agierendes Unternehmen oder eine mittelständische Firma, stets müssen sich die EDV-Verantwortlichen fragen, wofür ein Backup notwendig ist, was gesichert werden soll und wie sich dies am besten entsprechend zu Geschäftsvorgaben und Budget umsetzen lässt. Die Backup-Konzepte müssen den Gegebenheiten bzw. den möglichen Änderungen, denen eine IT-Umgebung unterworfen ist, entsprechen. SMBs und Enterprises sehen sich dabei den gleichen Herausforderungen gegenüber, die nach neuen oder umfassenderen Datensicherungsansätzen verlangen. Die Sicherungsprobleme bestehen nicht mehr nur aus wachsenden Datenbeständen und immer weiter schrumpfenden Backup-Fenstern. Die Informationen müssen oft nicht nur schneller abgesichert sein, sondern auch zügiger wiederhergestellt.

Hier spielen vor allem virtualisierte Server-Umgebungen eine Rolle. Ebenso verlangen redundante Rechenzentren, neue Funktionalitäten, Service-Level-Agreements, rechtliche Vorgaben und verteilte Standorte nach durchdachten Sicherungskonzepten. Kostendruck und Sicherheitsfragen kommen noch dazu. Sind darüber hinaus noch unterschiedliche Medien, beispielsweise in der Kombination Bandarchivierung und Festplattensicherung, abzudecken, so verkompliziert es die Backup-Implementierung. Nicht zuletzt muss der IT-Leiter die gesamte Infrastruktur beachten, von der Anwendung bis hin zum Netzwerk. All diese Faktoren machen es IT-Managern oft schwierig, die optimale Lösung mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Die häufigsten Backup-Probleme im Mittelstand (Grafik: ESG).
Die häufigsten Backup-Probleme im Mittelstand (Grafik: ESG).
»Die Datensicherung ist zu einer komplexen Sache herangewachsen, die man mit einem konkreten Konzept ansprechen muss«, betont Klenner. »Auf einmal müssen auch Mittelständler virtualisierte Umgebungen sichern. Hier fallen auf einen Schlag mehr Daten an, die aber über das gleiche Netzwerk transportiert werden sollen. Performance-Verluste darf es aber nicht geben. Häufig haben auch SMBs verteilte Daten an externen Standorten in einer zentralen Sicherung zusammenzufassen, was konzeptionell noch einmal zur Hürde werden kann. Diese Unternehmen benötigen Lösungen, die flexibel, skalierbar und funktionell, vor allem aber erschwinglich sind.«

Letztlich verdeutlichen sich der Trend und die Notwendigkeit, Datensicherung auf Disk-Systemen durchzuführen, welche diese Anforderungen erfüllen können.

Gutes Konzept, gutes Backup, gutes Restore

»Sicherungskonzepte müssen keine endlosen Workshops, seitenlange Ausarbeitungen oder immense Kosten bedeuten«, sagt HP-Manager Klenner. »Der erste Schritt zu einer sicheren Infrastruktur ist, Problemfälle in der eigenen Datensicherungs- und Wiederherstellungsstrategie zu erkennen und diese dann mit einer optimierten Strategie auszumerzen. Damit das Unternehmen nicht nur ein zügiges Backup, sondern eine ebenso rasche Wiederherstellung sicherstellen kann, sollte es sich für den Einsatz neuer Technologien entscheiden, um Daten schnell und sicher zu speichern, Ausfälle zu vermeiden sowie im Notfall eine verlässliche Recovery-Strategie umzusetzen.«

Die Analyse der vorhandenen Infrastruktur, der zu sichernden Daten bzw. Rechner und die dazu zur Verfügung stehende Zeit geben den Ist-Zustand, mit dem sich das Konzept der Datensicherung umreißen lässt. Dabei muss der IT-Verantwortliche beispielsweise bedenken, ob und wie viele virtuelle Maschinen er ins Backup integrieren muss, wobei das LAN natürlich nicht belastet werden soll. Damit optimale Restore-Services gewährleistet sind, sollte der EDV-Leiter das Backup effizient, das heißt mit hoher Funktionalität durchführen. Hierbei gilt es abzuwägen, ob eine Nutzung der kompletten IT-Infrastruktur für Backup und Recovery die Anforderungen nicht besser erfüllt als der Einsatz rein punktueller Lösungen.

Mit aufeinander abgestimmten Komponenten lässt sich schließlich eine zuverlässige und vor allem automatisierte Datensicherung umsetzen. Diese wiederum stellt dann die Basis für eine zuverlässige und rasche Wiederherstellung digitaler Informationen im Notfall dar. Aber um sicher zugehen, dass auch die Backup- und Recovery-Prozesse sowie Entscheidungsprozesse wie geplant funktionieren, sollte auch regelmäßig der Ablauf getestet werden. Es gibt genug Beispiele, bei denen man sich sicher war, dass alles funktioniert, um dann bei einem Ernstfall festzustellen, dass das Backup seit längerer Zeit nicht wie geplant ablief oder die Daten inkonsistent waren.

Disk-Systeme mit hoher Funktionalität

Disk-Systeme haben beim Backup die vorrangige Stellung eingenommen. Das liegt nicht nur an den leistungsstarken Festplatten, sondern vor allem an der hohen Funktionalität, die sich mit Disk-Drives realisieren lässt. Es gibt zahlreiche Funktionen, die das Backup optimieren und effizienter machen können. Dazu gehört unter anderem die Daten-Deduplizierung. Mittels dieser Technologie lassen sich Datenbestände verringern und so Speicherkapazitäten besser nutzen. Ebenso sorgt die Deduplizierung dafür, dass die Netzwerkbelastung bei der Sicherung externer Standorte geringer ausfällt und somit zügiger vonstattengeht. Das lässt sich entweder durch dedizierte Appliances oder Software erreichen. Effizient ist eine solche Lösung dadurch, dass sie redundante Daten eliminiert und somit eine ungewollte Datenflut durch zahlreiche Kopien verhindert. Eine Datenübertragung von einer Außenstelle an die zentrale Backup-Instanz benötigt so auch geringere Bandbreite bzw. kann mit den vorhandenen weiterhin reibungslos arbeiten.

HP »StorOnce«
HP »StorOnce«
Um die Ausfallsicherheit der IT und somit unterbrechungsfreie Geschäftsabläufe zu garantieren, kann der IT-Manager Funktionen wie Snapshots, Klone und Replikation einsetzen. Da sich mittelständische Unternehmen oft kein vollständig redundantes Rechenzentrum leisten können, lohnt sich hier der Fokus auf die kritischen, geschäftsrelevanten Daten und Anwendungen, die sich mit weniger Hardware-Einsatz redundant halten lassen. Firmen, die virtualisierte Desktop- oder Server-Umgebungen abzusichern haben, sind in der Lage mittels Speicher-Virtualisierung die Vorteile dieser Technologie auch ins Backup zu tragen.

»Snapshots, Sicherung von virtuellen Maschinen über eine einheitliche Software, Verkürzung der Wiederherstellungszeit (RTO) sowie Minimierung des Datenverlustes (RPO) bestimmen den Backup-Markt dieser Tage«, meint HP-Manager Klenner. »Doch das sinnvolle Zusammenspiel aller Komponenten wie Backup-to-Disk, Array-basierter Dienste und Sicherungs-Software ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass das Backup im Mittelstand nicht zum Alptraum, sondern zu einer sicheren Sache wird. Wir empfehlen hier aufeinander abgestimmte Lösungsansätze.«

Umfassende Backup-Lösungen von HP

HP bietet für den Mittelstand eine Vielzahl von Produkten, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die »StoreOnce D2D« Backup-Systemen integrieren effiziente Datendeduplizierung und sind in verschiedenen Modellen für unterschiedliche Anforderungen erhältlich. Die meisten Storeonce-Modelle lassen sich in Kapazität und Performance skalieren, was eine hohe Effizienz und Investitionsschutz gewährleistet. Diese Systeme optimieren die Datensicherung an Außenstellen und ermöglichen eine Replikation von Sicherungsdaten in ein zentrales Rechenzentrum, deduplizieren schnell und sicher für eine effiziente Speicherung und integrieren sich in die unterschiedlichsten Infrastrukturen durch iSCSI-, FC- oder NAS-Schnittstellen in den Geräten. So kann der EDV-Verantwortliche auch in einer virtualisierten Infrastruktur auf iSCSI-Basis wieder ein LAN-freies Backup durchführen, um die Vorteile eines SANs auch für die Datensicherung und -wiederherstellung nutzen zu können. Storeonce-Systeme integrieren sich in den »Data Protector«, der für eine flexible, automatisierte und umfassende Datensicherung sorgt. Mittels der HP-Software erfolgt eine Minimierung der Management-Werkzeuge; die Administration lässt sich zentral ausrollen und vereinfachen. Mit Data Protector lassen sich auch Systeme wie » P4000 Lefthand « oder »P6000 EVA« einheitlich steuern. Snapshots, Replikation sowie die Integration von virtuellen Tape-Libraries oder der »vStorage API for Data Protection« von VMware sind für den Mittelstand damit auch realisierbar.

HP »Data Protector 6.2«
HP »Data Protector 6.2«
»Dedizierte Lösungen wie Storonce, Lefthand oder EVA geben mittelständischen Unternehmen die Flexibilität und Funktionalität, ein Backup umzusetzen, das wirklich hilft und nicht zusätzlich Probleme bereitet«, betont Klenner. »Die zentrale und verschlankte Administration spart zudem nervenaufreibende Installations-, Konfigurations- und Wartungsprozesse. Unsere Lösungen sind so konzipiert, dass sie Effizienz in allen Bereichen bringen. Letztlich will der Mittelstand ein Backup, dass sich leicht einstellen lässt und welches dann reibungslos und ohne manuellen Aufwand abläuft. Wir adressieren dieses komplexe Konzept mit gut zu bedienenden Produkten.«