Die Storage-Blogisten
Claudias Better Workplace

Claudias Better WorkplaceSind Sie auch ständig beschäftigt und überarbeitet? Hier finden Sie konkrete und erprobte Ideen, wie Sie der Arbeitsflut Herr werden, positiven Schwung bekommen, Ihre Produktivität smart erhöhen und die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nicht aus dem Auge verlieren – sei es im Job oder privat.

Chef-Blog

ChefImpressionen aus dem Redaktionsalltag und subjektive Randbetrachtungen der IT- und Storage-Branche.

Engelberts Blog

EngelbertStorage ist Vieles - aber nicht alles. Es gibt noch Security, Netzwerke, Displays, Drucker, Autos, Frauen, Politiker, Kies - kurz: ein Leben neben den elektronischen Daten.

IT & Co

In diesem Blog berichtet das Team von speicherguide.de von den Erlebnissen und Erfahrungen aus den Bereichen Business- und Heimelektronik, Software und Telekommunikation. Kurz gesagt, über alles was nicht primär mit Speicher zu tun hat, uns aber trotzdem erfreut oder nervt ...

SEO, Web, Marketing & Co

SEO-BlogWeb-Marketing, SEO & Co gehören zu unserem täglichen Brot. Dieser Blog ist als Fundus für interessante Artikel gedacht, für Links, Studien, Neuheiten wie auch wichtigen Änderungen. Gedacht sind die Inhalte für alle Marketiers, PRler, Interessierte und schlicht auch für uns selbst.

Aus dem Testkeller

TestkellerIn diesem Blog berichtet das Team von speicherguide.de über den aktuellen Verlauf andauernder Tests, Kuriositäten aus dem Laboralltag und bietet kurze Tipps zum praktischen Alltagsbetrieb einer modernen IT-Infrastruktur.

08.02.2018 (ch) Drucken
(4 von 5, 4 Bewertungen)

Jeder braucht einen Coach – mindestens

*** Blog von Claudia Hesse, speicherguide.de ***

Fängst du am richtigen Ende an?Claudia Hesse Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wir in einem Blog ja die Spannung aufrechterhalten sollen, sonst liest es ja keiner. Ich verstoße mal ganz grob gegen die Regel und löse gleich auf, was denn jeder braucht: Einen Coach. Oder genauer: Mindestens einen.

Pah – klar, behauptet die sowas. Immerhin bin ich ja ein Coach und natürlich werde ich das jedem erzählen. Bevor Du sofort (ver)urteilst, tu (Dir und mir) den Gefallen und gib dem Thema noch ein paar Sekunden… Okay – eher Minuten (falls Du nicht einer dieser Superschnell-Leser bist.)

Ich habe 2

Coaches – nicht Sekunden.

Nicht einfach nur, weil ich’s mir leisten kann oder weil ich dämlich bin. 😉

Ich komme gleich darauf zurück, aber lass mich erstmal mit einer kleinen Geschichte anfangen:

Die Idee für meinen neuen Business-Bereich – The Better Workplace – kam vor ungefähr einem Jahr auf. Oder vielleicht auch schon ein wenig davor. Also habe ich erstmal einen Plan gemacht (immerhin bin ich ja eine erfahrene Geschäftsfrau mit Jahrzehnten Erfahrung), habe eruiert, was ich denn alles lernen sollte, um ein solches Business aufzubauen (wie ein Kurs kreiert wird, wie ein Video filmen, wie Landingpages und effektive Funnel aufbauen, wo den ganzen Kram hosten – und dies ist nur ein Bruchteil der Liste).

Und habe mich natürlich reingestürzt.

Hört sich alles ziemlich gradlinig und zielorientiert an, oder?

Ich habe tatsächlich alles gelernt. Und Kurse erstellt. Und gelernt, ohne Tausende »ähhss« und Skript Videos zu drehen.

Ich habe Landingpages erstellt. Massenweise.

Und Facebook Ads.

Ich hatte Dutzende von Ideen. Ideen sind am wichtigsten – richtig? Stimmt so nicht – aber das ist ein anderes Thema.

Also habe ich verändert, Richtung angepasst, verbessert und ausprobiert. Ich habe alles selber gemacht.

Und war richtig stolz auf mich, bis ich gestolpert bin. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern oft.

Und nach nicht unerheblichen Investitionen in diverse Online-Kurse. Dann habe ich einen Coach angeheuert.

Schluck. Ja, ich habe mich tatsächlich entschlossen, noch mehr Geld auszugeben.

Mindset & Business & Ego

Ich habe mir sogar drei Tage Zeit genommen, bin nach Frankreich gereist und mich mit meinem Coach darum gekümmert, was sich später als die absolute Grundlage jeglichen Fortschritts herausstellen sollte: Meinen Mindset und mein wahres Ich verstehen und managen.

Es ging darum, zu finden, was da unter der Oberfläche vor sich geht – Dinge, von denen ich nichts wusste. Und darum, in Stärken und Wissen zu kommen, von dem ich keine Ahnung hatte, dass es überhaupt vorhanden war.

Es ging darum, herauszufinden, warum ich mich in manchen Bereichen in meinem Leben so oft im Kreis gedreht habe und wie ich lang etablierte Glaubenssätze außer Kraft setzen kann (von denen ich auch nicht wusste, dass ich sie habe).

Tja, das ist eine Weile her – und nach wie vor gehe ich immer wieder zu dieser wunderbaren Frau zurück, um mir wertvolle Tipps und Hinweise zu holen, wenn ich mal wieder irgendwo hänge – mit mir selber, meiner Seele, meiner Intuition.

Mit dem Ergebnis, dass ich wachse. Ständig und mit einer Geschwindigkeit, die ich nie für möglich gehalten hätte (ha – mal wieder so ein Irrglaube). Und damit nicht genug.

Vor einigen Monaten habe ich mich entschlossen, einen Business-Coach anzuheuern. Jemanden, der mir hilft, meinen Weg mit all meinem angehäuften Wissen zu finden und der mir hilft, auf dem Weg zu bleiben.

Mit dem ersten hat es nicht geklappt – aber das ist eine Geschichte für ein anderes Mal. Beim zweiten Versuch hat es geklappt und ich habe einen tollen gefunden. Über Empfehlung – wir glauben einfach anderen Menschen mehr als Marketingtexten, stimmt's? Dann habe ich ein Ziel definiert und er hilft mir, dieses zu erreichen.

Und das ist genau, was ein großartiger Coach macht: Er erzählt uns nicht, was wir machen sollen, sondern hilft uns mit ein wenig Führung, unseren eigenen Weg zu finden…

Durch aktives Zuhören –manchmal nicht nur den Worten, sondern dem, was zwischen den Zeilen durchschimmert (manchmal können wir uns oder anderen eine Menge Mist einreden).

Durch das Sehen und Aufzeigen von anderen Perspektiven und sanften (oder manchmal auch etwas brutalen) Hinweisen auf den möglicherweise besseren Weg. Durch Lehren, wie wir selber zu Lösungen kommen können. Oder wie wir unser Wissen in anderer und besserer Art und Weise anwenden können.

Das war nicht gerade einfach für mich. Coaches zu engagieren, die mir etwas beibringen und mich anleiten. Immerhin habe ich massenhaft Wissen, super viel Erfahrung und einiges im Leben erreicht.

Mein Ego und Stolz machten sich bemerkbar.: »Ich brauche doch keine Hilfe.«

Vielleicht geht es Dir ja ähnlich.

Die Wahrheit ist allerdings: Meistens können wir es halt doch nicht alleine schaffen. Und das ist unabhängig davon, auf welchem Level wir sind – im Privatleben oder der Karriere. Es gibt immer etwas zu lernen. Es gibt immer Dinge, Verhalten oder Muster, die wir nicht sehen in unserem eigenen Leben, weil wir zu dicht dran sind. Manchmal muss ich mich heute noch überwinden, um Hilfe zu fragen…und sie auch anzunehmen. Und zu akzeptieren, dass ich weder alles weiß noch wissen muss.

Ich habe beschlossen, mich nicht mehr dafür zu schämen, wenn ich etwas nicht weiß oder einfach manchmal mal nicht sehe, in welche Richtung es gerade geht. Und meine Coaches sind diejenigen, die mir helfen, viel schneller zum nächsten Level zu kommen – quasi über die Abkürzung.

Sie helfen mir, mich aus meinen, manchmal selbst fabrizierten, Löchern wieder auszugraben – schneller und auf eine Art und Weise, wie ich es wohl nie probiert hätte.

Und sie beraten mich vollkommen individuell und präsentieren mir nicht irgendwelche Standardlösungen (wenn sie nicht passen). Also ich freue mich auf das nächste Level: in meinem Business, meinen Beziehungen und meiner Stärke.

Und du?

P.S. Genau deswegen finde ich, dass jeder einen guten Coach braucht. Wenn Du keinen hast, wird alles länger dauern. Oder Du kommst nie dort an, wo Du mit Hilfe sein könntest: auf der nächsten Stufe.



Artikel bewerten: