07.02.2016 (eh)

Lindy verlängert USB-3.1-Kabel auf bis zu 400 Meter

  • Inhalt dieses Artikels
  • Lindy: fünf »USB 3.1 over Fiber«-Produkte im Sortiment
  • Vier USB-3.1-Kabel von 30 bis 100 Meter

Optische USB-3.1-Kabel von 30 bis 100 Meter (Bild: Lindy)Optische USB-3.1-Kabel von 30 bis 100 Meter (Bild: Lindy)Im Privatbereich kommt eigentlich jeder mit den mitgelieferten USB-Kabeln aus. Im industriellen Bereich ist das ganz etwas anderes. Hier werden USB-Kameras, die beispielsweise Produktionsschritte überwachen, sehr gerne eingesetzt. Und deshalb ist auch die neueste USB-3.1-Generation 1 längst auch bei industriellen Anwendungen zum Standard geworden. Hohe Übertragungsraten, Echtzeitfähigkeit nach USB3-Vision-Standard, Sicherheit und der CPU-schonende Verzicht auf Frame-Grabber sind vor allem in der Bildverarbeitung starke Argumente für USB 3.1.

Mit USB3 Vision gibt es bereits einen eigenen Standard, der die Verbreitung von industriellen USB-3-Kameras zusätzlich forciert. Die Reichweite von USB-Verbindungen zu erhöhen stand daher schon früh auf der Agenda des Connectivity-Spezialisten Lindy. Nach einem kaskadierbaren Repeater-System, mit dem kupferbasiert USB 3 bis zu 30 Meter möglich ist, kündigt Lindy nun im nächsten Schritt optische USB-3.1-Extender für Strecken bis 400 Meter an.

Lindy: fünf »USB 3.1 over Fiber«-Produkte im Sortiment

Optische USB-3.1-Transmitter-/Receiver für 400 Meter (Bild: Lindy)Optische USB-3.1-Transmitter-/Receiver für 400 Meter (Bild: Lindy)Lindy startet nun sein »USB 3.1 over Fiber«-Sortiment mit fünf neuen USB-3.1-Extendern. Vier dieser Produkte sind anschlussfertige Glasfaserkabel mit im Kabel integrierten optischen Konvertern in unterschiedlichen Längen von 30 bis 100 Meter. Für noch längere Strecken, oder für die Nutzung bereits verlegter Kabel, bietet Lindy ein Transmitter-/Receiver-Paar, das mit separaten Duplex-LC-Glasfaserkabeln betrieben werden kann, und Signalreichweiten bis 400 Meter unterstützt.

Bei USB-over-Fiber wird das USB-Signal über einen Transmitter in ein optisches Signal umgewandelt, das am anderen Ende vom Receiver wieder als USB-Signal ausgegeben wird. Dies bietet den nützlichen Nebeneffekt, dass USB-over-Fiber – anders als klassische USB-Kabel – nicht für elektromagnetische Störfelder sowie unterschiedliche Spannungspotentiale anfällig ist. Diese Störunempfindlichkeit ist gerade in Hinblick auf industrielle Anwendungen und USB3-Vision ein starker Pluspunkt. Trotzdem ermöglichen die Lösungen laut Lindy volle 5 Gbit/s gemäß USB-3.1-Standard, Echtzeitfähigkeit trotz Konvertierung und ein geringeres Gewicht als kupferbasierte Kabel.

Vier USB-3.1-Kabel von 30 bis 100 Meter

Die vier anschlussfertigen Produkte sind vorkonfektionierte Kabel in den Längen 30, 50, 70 und 100 Meter, bei denen Transmitter und Receiver im USB-Stecker integriert wurden, und das fiberoptische Kabel fest mit den Steckern verbunden ist. Bei einem minimalen Biegeradius von 8 cm und einem geringen Gewicht pro Meter sind auch Einsatzmöglichkeiten in Schleppketten und Robotik-Anwendungen möglich.

Praktisch lässt es sich wie jedes andere herkömmliche USB-Kabel verwenden, wobei jedoch der Biegeradius bauartbedingt größer ist. Der Transmitter im USB Stecker wird vom PC Bus-powered versorgt. Die Konverterelektronik in der USB-Buchse an der Geräte- bzw. Kameraseite benötigt eine eigene Stromversorgung, die über eine integrierte USB-Micro-Buchse und das mitgelieferte Netzteil erfolgt.

Die Preise für die optischen USB-Kabel liegen zwischen 329 und 499 Euro. Das Transmitter-/Receiver-Paar für bis zu 400 Meter kommt auf 549 Euro. Multimode-Kabel sind dabei nicht im Lieferumfang enthalten.

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