03.12.2015 (eh)
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Deutsches »DriveOnWeb« empfiehlt sich als Dropbox-Alternative

  • Inhalt dieses Artikels
  • »DriveOnWeb« mit ausgefeiltem Rollen-Rechte-Konzept
  • Auf »DriveOnWeb« mobil via Apps zugreifen

Filesharing-Lösung »DriveOnWeb« ist vor allem für Unternehmen gedacht (Bild: Abilis)Filesharing-Lösung »DriveOnWeb« ist vor allem für Unternehmen gedacht (Bild: Abilis)Noch vor wenigen Jahren wurden Daten im geschäftlichen Umfeld hauptsächlich über USB-Sticks und E-Mail ausgetauscht. Doch diese Methoden haben sich als umständlich herausgestellt. Vor allem für den Datenaustausch über E-Mail sind die Dateien oft zu groß. Als handliche Alternative gelten heute Cloud-Dienste wie Dropbox, Microsoft OneDrive und Google Drive. Doch seit dem NSA-Skandal sind deutsche Unternehmen skeptisch, ob sie ihre Daten den großen Diensten aus Übersee anvertrauen sollen. Auch der Europäische Gerichtshof hat Bedenken. Erst kürzlich wurde die Regelung für den Datenaustausch zwischen den USA und Europa (»Safe Harbour«) gekippt.

Eine sichere Alternative zu den amerikanischen Diensten verspricht der IT-Dienstleister abilis aus Karlsruhe-Stutensee mit dem Produkt DriveOnWeb. Die Web-Oberfläche ist übersichtlich und orientiert sich bei der Bedienung an gängigen Betriebssystemen. Anders als bei der amerikanischen Konkurrenz werden die von Kunden anvertrauten Daten ausschließlich in regionalen Rechenzentren gespeichert. Die Einhaltung des deutschen Datenschutzrechts sei somit gegeben.

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»DriveOnWeb« mit ausgefeiltem Rollen-Rechte-Konzept

Außerdem verfügt Driveonweb über Funktionen, die laut Anbieter so bei anderen deutschen Cloud-Diensten nicht zu finden sind. Dazu gehört beispielsweise ein ausgefeiltes Rollen-Rechte-Konzept; Zugriffsrechte auf Ordner werden dabei nicht direkt den einzelnen Mitarbeitern zugeordnet, sondern sogenannten Rollen.

»Mit dem rollenbasierten Berechtigungskonzept von Driveonweb können beliebige Zugriffsszenarien modelliert werden«, sagt Vincent Schlatter, Manager Software Solutions bei Abilis. Durch dieses Rollenkonzept ergebe sich ein weiterer Vorteil: »Wächst eine Abteilung, so wird dem neuen Mitarbeiter einfach die entsprechende Rolle zugewiesen. Ein mühseliges einzelnes Zuweisen von Rechten bleibt dadurch erspart.«

Auf »DriveOnWeb« mobil via Apps zugreifen

Driveonweb lässt sich direkt in den Windows-Explorer integrieren. Durch den sogenannten »Direct Access Modus« erscheint die Cloud als externes Laufwerk. Das erleichtert die Arbeit mit den Daten. Änderungen werden sofort an den Driveonweb-Server übertragen. Dokumente werden standardmäßig versioniert. Bei Bedarf kann die vorherige Version wieder hergestellt werden.

Ein Zugriff auf die gespeicherten Daten ist auch von anderen Betriebssystemen möglich. Außerdem bietet Driveonweb Apps für die mobile Nutzung an, zum Beispiel für das iPhone und für Android-Geräte. »Auch Außendienstler sollen von den Vorteilen von DriveOnWeb profitieren können«, betont Schlatter.

Die deutsche Alternative zu Dropbox und Co. entspreche den gängigen Anforderungen, die Unternehmen an Cloud-Dienste haben. Anfang nächsten Jahres soll eine REST-Schnittstelle veröffentlicht werden, über die alle Funktionen von Driveonweb verfügbar sein werden. Damit soll dann Driveonweb als Service genutzt und in andere Anwendungen und Dienste integriert werden können.

Driveonweb richtet sich hauptsächlich an Unternehmen. Für Privatanwender gibt es aber auch eine kostenlose Version mit 3 GByte Speicherplatz.

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