16.12.2015 (eh)
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Zerto hat die ultimative Disaster-Recovery- & Migrations-Lösung

  • Inhalt dieses Artikels
  • Granulares Disaster-Recovery im Sekunden-Bereich
  • Mit Zerto ist Cloud-Storage-Provider-Wechsel kein Problem

Andreas Mayer, Marketing Manager EMEA bei Zerto, im Interview mit speicherguide.de (Bild: speicherguide.de)Andreas Mayer, Marketing Manager DACH bei Zerto, im Interview mit speicherguide.de (Bild: speicherguide.de)Das US-amerikanische Startup Zerto bietet mit »Virtual Replication« (aktuell draußen auf dem Markt ist die Version 4.0) eine Replikations- und Datensicherungslösung nicht nur für virtuelle VMware-vSphere- und Microsoft-Hyper-V-Umgebungen, sondern auch für Cloud-Umgebungen jeder Art: public, privat oder hybrid, vorzugsweise Amazon Web Services (AWS).

Nun könnte man meinen, hierbei handelt es sich um eine Disaster-Recovery-Lösung, wie es andere auf dem Markt gibt. »Es ist Disaster-Recovery, ja. Aber nicht, wie wir es von traditionellen Disaster-Recover-Lösungen her kennen«, erläuterte Andreas Mayer, Marketing Manager DACH bei Zerto, in einem Video-Interview mit speicherguide.de, kürzlich auf der »Cloud Expo Europe« in Frankfurt. »Unser Ansatz ist Application-Business-Continuity, also Applikationen in der virtuellen Welt zu schützen.« Das sei eine Art, das Continous-Data-Protection darstellt. »Und wir ermöglichen dabei RPOs im Sekunden-Bereich«, betont Mayer.

Granulares Disaster-Recovery im Sekunden-Bereich

Sehr wichtig dabei ist, dass Zerto auch gegen logische Fehler schützt, und dies auch sehr granular. »Denn bei traditionellen Replikationsverfahren werden Fehler auf einer Seite auch auf die andere Seite gespiegelt«, erläutert Mayer. Die Zerto-Lösung könne generell bis zu 14 Tage zurückgehen, eben sehr granular im Sekunden-Bereich. Besonderheit dabei laut Mayer: dazu brauche es keinen Spezial-Administrator, dies könne von jedem normalen Administrator erledigt werden

Die Zerto-Lösung eignet sich auch sehr gut für Migration, von einem Rechenzentrum ins andere, aber auch in die Cloud. Zerto hat hier eine Kooperation mit Amazon AWS. Das Besondere ist hier, dass sich nicht nur in AWS replizieren lässt, sondern auch wieder raus an verschiedene Standorte, oder gar an einen anderen Provider. »Das ist wichtig, wenn man den Provider wechseln will«, betont Mayer.

Mit Zerto ist Cloud-Storage-Provider-Wechsel kein Problem

Und neben der applikationsbezogenen Sicht der Dinge gibt es noch einen Hardware-bezogenen Aspekt. Wenn ein Unternehmen also beispielsweise ein neues Storage-System einführen und dorthin die Daten migrieren möchte, sei dies ebenfalls mit der Zerto-Lösung problemlos machbar. »Denn wir arbeiten hardware-agnostisch«, erläutert Mayer im Video-Interview.

Ein weiterer Vorteil sei – auch wenn er von den Unternehmen eher seltener genutzt werde –, dass Daten, die aus Hyper-V kommen, mit Zerto nach Vmware und anders herum migriert werden können. Diese Anforderung kommt laut Mayer, wenn Firmen oder Firmenteile gekauft werden, und Daten nun zusammengeführt werden müssen. Auch die Datenmigration von einer niedrigeren in eine höhere Vmware-Version erfolge mit Zerto wesentlich zeitsparender.

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