Der Spezialist für Information-Governance-Lösungen,
Nogacom, verspricht mit seiner neuen Version »NogaLogic 3.8«: Unternehmen bekommen damit eine Lösung für das altbekannte Problem der Identifizierung von sensiblen Daten. Mit der neuen Lösung sollen Unternehmen jetzt einfach und automatisch ihre sensiblen Daten – einschließlich deren geschäftlichen Kontexts – identifizieren und dann über ihre gesamte Nutzungsdauer hinweg analysieren und verwalten können. In Verbindung mit dieser Version hat Nogacom einen Best-Practices-Ansatz entwickelt, der den Prozess der Identifizierung und der Verwaltung von sensiblen Daten eigenen Angaben zufolge vereinfacht, intuitiv und handhabbar macht.
»Das neue Feature entstand durch Kunden-Feedback bei Projekten«, erläutert Nogacom-Geschäftsführer Thomas Quednau im Gespräch mit speicherguide.de. »Wenn wir schon sagen, wir verstehen die Daten, dann müssen wir auch Antworten liefern.« Und die Kunden hätten eben gefordert, diese bestimmte Gruppe der sensiblen Daten erkennen und managen zu können.
»NogaLogic 3.8« enthält wesentlich ausführlicheres Dashboard
Zu den Schlüsselfunktionen der neuen Version gehört jetzt beispielsweise ein Dashboard, das einen Snapshot über den Zustand und die Beschaffenheit von sensiblen Daten liefert und Auskunft über Daten gibt, die möglicherweise ungeschützt sind. Zudem zeigt es, in welchen Repositories sensible Daten gespeichert sind, so dass Nutzer umgehend erkennen können, ob dies ungeeignete oder ungeschützte Speicherorte sind. Das Dashboard helfe Nutzern überdies dabei, ihre Arbeit zu priorisieren, damit sie ihren Fokus zuerst auf gefährdete Daten richten können.
Es gibt auch neue Reports, die einen noch höheren Detaillierungsgrad innerhalb der sensiblen Daten liefern. Das schließt Reports ein, die Auskunft geben über ungeeignete Berechtigungen auf sensible Daten, detaillierte Informationen zur Verbreitung von sensiblen Daten via E-Mail innerhalb der Unternehmens oder nach außen, Versionen und Kopien von sensiblen Dokumenten die erstellt wurden und ebenso über Teile von sensiblen Inhalten, die in andere Dokumente kopiert wurden.
Mit verbesserten Daten-Klassifizierungsfunktionen
Natürlich steht nicht von vornherein fest, was sensible Daten sind. Bei jedem Unternehmen ist die Sichtweise anders. Deshalb bringt die neue Version auch verbesserte Daten-Klassifizierungsfunktionen mit, die die Identifizierung und das Tracking einer Vielzahl von sensitiven Inhalten in unstrukturierten Dokumenten und deren Meta-Daten unterstützen. Dies schließt sensible Business-Daten, reguläre Ausdrücke (eingeschlossen Kreditkartennummern, Nummern von Patientenakten, Bankkontoinformationen, Identifizierungsnummern etc.) mit ein – also alles erforderliche Informationen für eDiscovery- und für Data-Leak-Prevention-Lösungen (DLP).
Für die Lösung gibt es bereits erste Kunden. Bei einem deutschen Spezialisten für CNC-Maschinen sei kürzlich die Klassifizierung angelaufen, sagt Quednau. Hierbei gehe es um rund 20 TByte Daten auf NAS-Servern und rund 20 bis 30 Millionen Dokumente. Die Klassifizierung benötige rund sechs Tage für 1 TByte. Voraussichtlich Ende Januar, Anfang Februar nächsten Jahres sei der Vorgang beendet.
»Das richtige Identifizieren und Verwalten von sensiblen Daten ist ausschlaggebend für den Erfolg eines Unternehmens, wie auch für die Übersicht über dessen Daten. Es ist jedoch auch ein komplexer und vielfältiger Prozess«, erklärt Quednau. »Viele Unternehmen heutzutage wissen nicht wie sie diese Herausforderung lösen sollen: was für sensible Daten sie haben, wo diese sind, wie sie genutzt werden, welche Produkte sie brauchen, was sie tun müssen und wie sie es tun müssen. Häufig bleiben Unternehmen aus Angst vor zu großen Datenvolumen und dem oft bestehenden Chaos in den meisten Datenumgebungen untätig.«
Mit der neuen 3.8er Version ist diese Art der Zurückhaltung nun unbegründet.
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