11.07.2017 (kfr) Drucken
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BCM: Notfallplanung spart Unternehmen Zeit und Geld

  • Inhalt dieses Artikels
  • BCM spart Unternehmen Zeit und Geld
  • Automatisiertes BCM besser als manuelles
  • BCM verhindert Auswirkungen von Datenpannen
Ponemon-Studie: Notfallplanung mit BCM spart Unternehmen Zeit und GeldPonemon-Studie: Notfallplanung mit BCM spart Unternehmen Zeit und GeldBei einer Datenpanne handeln Firmen schneller, wenn sie ein betriebliches Kontinuitätsmanagement (Business Continuity Management, BCM) betreiben. Den Unternehmen spart dies Zeit und Geld. Dies ist das Ergebnis einer globalen Studie des Ponemon Instituts und IBM. So entdecken diese Unternehmen Datenpannen früher und zahlen im Durchschnitt ungefähr 600.000 US-Dollar weniger als Firmen ohne BCM. Mit BCM sei mit rund 3,35 Millionen US-Dollar Kosten pro Datenpanne zu rechnen. Unternehmen ohne BCM müssten dagegen zirka 3,94 Millionen US-Dollar aufbringen.

»Da die Bedrohung durch Cyberangriffe weiterwächst, werden betriebliche Kontinuitäts- und Notfallpläne für Unternehmen zunehmend wichtiger«, hebt Christian Nern, Head of Security Software DACH bei IBM Deutschland, hervor. »Diese zu automatisieren und orchestrieren, wird deshalb in Zukunft nicht nur eine Frage der Datenabsicherung, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen sparen durch diese Vorsorgemaßnahmen langfristig Kosten.«

BCM spart Unternehmen Zeit und Geld

Entscheidend sei laut Ponemon, dass durch BCM Maßnahmen in Kraft treten, wenn Prozessabläufe in der Organisation ernsthaft gestört werden und dadurch Verluste drohen. So benötigen Unternehmen mit BCM im Durchschnitt 43 Tage weniger zur Identifikation einer Datenpanne und 35 Tage weniger um diese zu beheben. Insgesamt dauert die Behebung einer Datenpanne so ganze 78 Tage weniger als bei Unternehmen ohne BCM. Betrachtet man die Kosten einer Datenpanne über die Zeit hinweg, so ergibt sich aus der Studie eine Kostenersparnis von durchschnittlich 5.064 US-Dollar pro Tag. Über die 78 Tage summiert sich dies auf 395.922 US-Dollar insgesamt.

Automatisiertes BCM besser als manuelles

Die Ponemon-Studie zeigt auch, dass bei Unternehmen mit einem automatisierten und orchestrierten BCM fast 40 Prozent weniger Kosten entstehen. Gegenüber einem manuellen BCM macht eine Netto-Ersparnis von 1.655 US-Dollar pro Tag aus.

IBM nennt hier sein Resilienz-System, IBM Resilience. Dieses ist cloudbasiert, nutzt eine automatisierte Notfallwiederherstellung und eine speziell für hybride IT-Umgebungen entwickelte Kontinuitätsmanagement-Tools. Intelligente Arbeitsabläufe, vom Erkennen einer Datenpanne über deren Analyse bis hin zur Lösung des Problems, sollen es Entwicklern ermöglichen, Zeit bei der Einordnung verdächtiger Anwendungen und möglicher Risiken zu sparen.

BCM verhindert Auswirkungen von Datenpannen

Für die Studie wurden 1.900 Vertreter aus 419 Unternehmen in 16 Ländern befragt. Ungefähr die Hälfte der Unternehmen (226 von 419) gab an, BCM bei der Aufarbeitung von Datenpannen zu nutzen. Von diesen Unternehmen sagten 95 Prozent, dass sie diese Maßnahme als wichtig oder sehr wichtig einstufen.

95 Prozent der untersuchten Unternehmen sagen, dass die Auswirkungen von Datenpannen deutlich vermindert wurden, als sie ihr BCM und IT-Sicherheitsfunktionen (wie Kooperationen zu Cybersicherheit oder bereichsübergreifende Krisenmanagement-Expertise) zusammenlegten. Die durchschnittlichen Kosten für einen gestohlenen Datensatz können bis zu 152 US-Dollar betragen. Mit BCM betragen sie lediglich 130 Dollar.

76 Prozent der untersuchten Unternehmen ohne BCM verzeichneten Betriebsstörungen. Dies gilt nur für 55 Prozent der Unternehmen, die ein BCM eingeführt hatten, bevor es zu einer Datenpanne kam.



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