Cloud - 2010
25.10.2010
Wer sich nicht stante pede »in die Cloud« begibt, dem enteilt der Mitbewerb. Diesen Eindruck vermitteln Analysten und Anbieter. Laut einer Experton-Studie steht das Thema Cloud in IT-Abteilungen aber nicht an erster Stelle. Vor allem US-Anbieter liefern zu wenige Antworten auf einschlägige Fragen.
25.10.2010
In der letztjährigen Ausgabe fabulierte ich an dieser Stelle: Cloud-Computing verfolgt uns als Hype die kommenden rund zwölf Monate. Nun kann ich Sie beruhigen. Die Geschichte ist so gut wie über dem Berg. Laut Gartner hat
Cloud-Computing den Gipfel überschritten und befindet sich nun auf dem
Weg hinunter ins »Tal der Ernüchterung«.
15.10.2010
Cloud-Computing ist der nächste Schritt, wenn die Server-Virtualisierung geschafft ist. Viele Unternehmen verfolgen schon eine »VM first«-Strategie, sprich sie bringen alle Applikationen zuerst in einer virtuellen Maschine zum Laufen.
15.10.2010
Die richtige Webseite im Browser aufrufen, die Kreditkarte zücken und schon kann man sich sein Wölkchen aus einem Cloud-Angebot bestellen. Das hört sich zunächst sehr interessant an, doch für kritische Applikationen eignet sich dieser Ansatz nur bedingt.
30.09.2010
Würden Sie sich als technikbegeistert bezeichnen? In gewisser Weise schon, oder? Grundsätzlich stehe ich neuen Geräten und Ansätzen positiv gegenüber, sofern sich spontan ein Nutzen erkennen lässt. Bei Cloud-Computing fällt es mir schwer, mich damit anzufreunden. Laut Cloud-Anbietern stehe ich mit dieser Haltung alleine und verlassen dar.
13.09.2010
Cloud-Computing zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus – und das ist keine gute Rahmenbedingung für die Sicherheit. Versteht ein Unternehmen allerdings die spezifischen Herausforderungen der Wolke, existieren bereits heute eine Vielzahl von Technologien und Hilfsmitteln, um die verschiedenen Ausprägungen dieser Infrastrukturen sicher zu gestalten.
25.02.2010
Die Standardisierung von Cloud-Computing nimmt konkrete Formen an: Bei der Desktop Management Task Force ist das Vcloud-API als Programmierschnittstelle für Clouds eingereicht und das Open Virtualization Format bereits in der Version 1.0 abgesegnet. Damit sind die Weichen für die Interoperabilität der ausgelagerten Dienste gestellt.
Ebenso kontrovers wie die Diskussion um den Trend Cloud-Computing ist auch die begleitende Debatte um die Sicherheit sensibler und unternehmenskritischer Geschäftsdaten: Auf der einen Seite haben viele Unternehmen noch immer Bedenken, ihre Daten über ein virtuelles Rechenzentrum zu verwalten. Doch nach Meinung der Verfechter von Cloud-Architekturen sind altbekannte Compliance- und Security-Herausforderungen mit der neuen Technologie deutlich effektiver zu lösen als im klassisch strukturierten Rechenzentrum.
Unter dem Begriff Cloud-Storage rangiert ein modernes Speicherkonzept, bei dem über ein Netzwerk (privat oder öffentlich) auf den Speicher zugegriffen wird. Public-Cloud-Storage ermöglicht überzeugende ökonomische Vorteile, weil die konsolidierte Speicherinfrastruktur von vielen Kunden genutzt wird. Dies ermöglicht den Providern, den Kunden geringere Kosten für den genutzten Speicher zu berechnen im Vergleich zu den Kosten, die dafür auf Kundenseite entstehen würden.
Der Ein-/Ausgabe-Durchsatz von Servern gilt als ein neuralgischer Punkt bei der Planung von produktiv genutzten Speichersystemen. Mit der MaxIQ SSD Cache Performance Solution bietet Adaptec eine Lösung, die E/A-Leistung deutlich zu steigern und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren.
Die Revolution beim Cloud-Computing liegt im Bezugsmodell. Unterschieden werden derzeit »Software as a Service«, »Platform as a Service« und »Infrastructure as a Service«. Im Prinzip technologisch bekannte Mechanismen, aber mit dem Ziel IT-Investitionen in betriebsbedingte Ausgaben umzuwandeln.
Amazons Web Services bestehen aus einer Vielzahl von Diensten, auf die Applikationen eines Unternehmens zugreifen können. Bei »Elastic Compute Cloud« (EC2) und »Simple Storage Service« (S3) macht der Online-Händler den Start recht einfach.
Das Migrieren auf dynamische Infrastrukturen erfordert für Unternehmen ein durchdachtes Vorgehen. Nur wer den Aufwand im Blick behält und Erfahrungen in kleinen, überschaubaren Projekten sammelt, wird hier punkten.
Beim Cloud-Computing sollten die Anwender umdenken: Der Dienstelieferant steht in der Pflicht, die Qualität des Dienstes nachzuweisen. Doch das genügt nicht, denn auch beim Anwender muss ein Überprüfen der vereinbarten Service-Level-Agreements (SLAs) erfolgen. Dazu eignen sich aktive Probes, die zudem noch über eine Simulation vorhersagen können, wie sich Änderungen in der Infrastruktur auswirken werden.
Die Durchdringung mit herstellerübergreifenden Standards reicht nicht aus. Marketing-Strategen missbrauchen den Begriff, und die Fachpresse trottet im Zuge des Page-Impression-Wahns hinterher – schon ist ein weiterer Hype geboren. Ein Hype, der in der Realität beim Anwender-Unternehmen nicht ankommt.
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