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FCoE – Fibre-Channel over Ethernet

»Fibre-Channel over Ethernet« (FCoE) leitet Fibre-Channel-Frames (FC) über IEEE-802.3-Netzwerke (Ethernet). Anfang Juni 2009 hat die FC-BB-5 Arbeitsgruppe des T11 Technical Committee einem finalen Standard für FCoE zugestimmt. Allerdings ist das zunächst nur der erste Schritt für eine endgültige Ratifizierung. Das Komitee T11 gibt nun den FC-BB-5-Standard an das InterNational Committee for Information Technology Standards (INCITS) weiter, um die ANSI-Standardisierung in die Wege zu leiten. Aber die Grundlage für einen weitreichenden Standard ist gelegt und die Hersteller sind bereits seit 2008 dabei, Produkte auf den Markt zu bringen.
FCoE eröffnet die Möglichkeit, die Vernetzung in Rechenzentren zu vereinfachen und Kosten zu sparen. Gleichzeitig bietet dies Investitionsschutz, da sich die Geräte mit FC-Anschluss weiternutzen lassen. Außerdem sind kaum Anpassungen an die Soft- und Hardware notwendig.
FCoE bedingt einen verlustfreien Ethernet-Transport; entsprechende Erweiterungen werden in IEEE und IETF definiert und standardisiert; DCB (Data Center Bridging) und CEE (Converged Enhanced Ethernet) umfasst mehrere Protokolle, die unter anderem eine logische Separation der verschiedenen Verkehrsflüsse gestatten (PFC Priority Flow Control) und auch die Zuordnung einer garantierten Bandbreite (ETS Enhanced Transmission Selection).
Lesen Sie hierzu auch die Fachartikel:
»Fibre-Channel over Ethernet« (FCoE) >>
SNIA: »Fibre Channel over Ethernet« >>


Quelle:

Glossar - F