06.04.2020 (kfr)
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sgTalk #01: NVMe-Pilot zeigt drastische Lizenzeinsparungen auf

  • Inhalt dieses Artikels
  • Frank Benke: »NVMe deutlich günstiger als gedacht«
  • Aufzeichnung des Live-Talks (ca. 45min)

sgTalk #01: NVMe-Pilot zeigt drastische Lizenzeinsparungen aufsgTalk #01: NVMe-Pilot zeigt drastische Lizenzeinsparungen aufDie VDI-Umgebung der Hahn Group benötigt mehr Performance. Die hyperkonvergente Infrastruktur hatte uns Frank Benke, Head of IT bereits in einem Webinar im Mai 2018 ausführlich vorgestellt. Das auf Automatisierungs- und Roboterlösungen spezialisierte Maschinenbauunternehmen hat sich seitdem von zirka 900 auf über 1.500 Mitarbeiter vergrößert. Nachdem die komplett virtualisierte Infrastruktur nun fast rund fünf Jahre im Betrieb ist, ist es an der Zeit die nächsten Schritte zu planen und die Architektur zu modernisieren und neu zu planen.

»Es war abzusehen, dass eine universelle Storage-Plattform irgendwann an ihre grenzen stößt«, erklärt Benke im speicherguide.de-Talk. »Vor diesem Hintergrund haben wir erstmals auch über All-Flash nachgedacht. Außerdem kamen über IoT zunehmend auch Linux-artige Workloads hinzu, die in unserer bisherigen Microsoft-betriebenen Applikations-Landschaft bisher nicht zu Hause waren. Dies stellt unsere bestehendes Lizenzmodell für unsere Plattformen in Frage.«

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Frank Benke: »NVMe deutlich günstiger als gedacht«

NVMe hatte für Benke zwar noch den Ruf eine exklusive und teure Architektur zu sein, trotzdem stellte er sich die Frage, ob es Sinn macht, weiter in traditionelles SAS zu investieren.

Zu Wahl standen zunächst ein SSD-All-Flash-System, welches auch in die bestehende Nexenta-Strategie passen würde, ein ähnliches Array mit NVMe sowie ein NVMe-System von einem anderen Hersteller. Insgesamt hat er Konfigurationen von HPE, Dell, NetApp und Pure angefragt. »Überraschenderweise war der Preisunterschied von NVMe praktisch nicht mehr spürbar«, erklärt Benke. Die Anschaffungskosten der angefragten Systeme bewegen sich bis in den sechsstelligen Bereich. Wobei eine NVMe-Konfiguration dabei ist, die auf Open-Source-Basis bei unter 18.000 Euro liegt. Dafür gibt es ein AMD-Epyc-System (32 Cores), knapp 20 TByte NVMe-Speicher, 512 GByte RAM und 10 GbE.

Die ersten Tests und Rechenbeispiele sind sehr vielversprechend: »Alleine im letzten halben Jahr hätten wir mit Single-Socket-AMD, anstelle von Intel, mit allen Hyperconverged-Lizenzen, die wir so brauchen, rund 70.000 Euro an Lizenzkosten einsparen können«, sagt Benke.

Mehr in der Aufzeichnung unseres Live-Talks. Nutzt bei Fragen gerne die Kommentare, auch wenn Ihr selbst NVMe-Erfahrungen habt. Selbstverständlich steht unser sgTalk jedem offen, meldet Euch gerne bei uns und natürlich freuen wir uns, wenn Ihr uns ein Like schenkt. 😉

Aufzeichnung des Live-Talks (ca. 45min)