08.06.2014 (kfr)
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SoHo-NAS: »Qualität in den Vordergrund stellen«

Ein gutes NAS-System besticht durch Qualität und umfassende Funktionalität. Sinnvolle Anwendungen werden von den Nutzern zunehmend höher bewertet, als die reine Performance.

Wir sprachen mit Mathias Fürlinger, Business Development Bereichsleiter DACH bei Qnap, über die aktuelle Entwicklung im Bereich SoHo-NAS.

Mathias Fürlinger, QnapMathias Fürlinger, Qnap  Wie beurteilt Ihr den Markt für NAS-Systeme im ersten Quartal? Lassen sich rückblickend Veränderungen im Segment erkennen?

Fürlinger: Die steigende Nachfrage nach NAS-Systemen setzt sich auch im ersten Quartal 2014 fort. Sinnvolle Anwendungen – hier lautet das Stichwort: »Smart-NAS« – werden für viele Nutzer zunehmend wichtiger als die reine NAS-Performance. Hierfür bieten wir in unserem App-Center eine Fülle von professionellen Anwendungen für den NAS-Nutzer.

  Welche Kapazitäten, Ausstattungen und Preisregionen verkaufen sich derzeit am besten?

Fürlinger: Bei der Hardware sind im Home-Bereich vor allem NAS-Server mit zwei bis vier Einschüben und in Kombination mit möglichst kapazitätsstarken Festplatten gefragt. Im Business-Segment ist die Nachfrage ab acht Laufwerkseinschüben am größten. Neben der guten Performance steht bei unseren NAS-Lösungen die Qualität im Vordergrund: Wir verwenden hochwertige Materialen und bieten damit hohe Langlebigkeit.

  Wodurch zeichnet sich ein gutes NAS-System aus? Worauf sollten Endkunden achten?

Fürlinger: Wir stehen für hochwertige und gut verbaute Hardware-Komponenten mit QTS als stabilem NAS-Betriebssystem, das professionelle Features bietet und gleichzeitig benutzerfreundlich ist. Natürlich spielen auch Sicherheitsaspekte ebenfalls eine große Rolle: sowohl innerhalb des NAS-Systems als auch außerhalb. Wir unterstützen SSL und SSH. Laufwerke können mit bis zu AES-256-Bit verschlüsselt werden. Zudem sind unsere Lösungen skalierbar und flexibel, so kann der Nutzer von einem kleinen NAS zu einem größeren wechseln, ohne seine Daten auslagern zu müssen. Der mobile Anwender kann mit den Qsync zudem ebenso von unterwegs auf seine Daten zugreifen, sie synchronisieren und mit festgelegten Personen teilen. Für Endkunden sind auch die richtigen HDDs und ihre Anordnung im RAID 1 oder im RAID 5 wichtig, um einen Totalverlust der Daten zu vermeiden.

  Mit welcher technischen Entwicklung kann der Anwender im Laufe des Jahres rechnen?

Fürlinger: Mit unserem Betriebssystem »QTS 4.1« und der Anwendung »Virtualization Station« kann der Nutzer erstmals direkt auf dem NAS und ohne Hypervisor virtualisieren. Die Erstellung virtueller Maschinen ist damit bezahlbar geworden und Anwender profitieren von den vielen Möglichkeiten, welche die gleichzeitige Arbeit mit verschiedenen Betriebssystemen bieten.