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SAN-Speicher mit redundanten Controllern

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Die R-Serie der Icebox soll für mehr Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit in Storage-Area-Networks sorgen. Festplattenauswahl und Funktionsumfang gewährleisten optimalen Nutzwert der Systeme. Auch bei der den Host-Anschlüssen stehen dem Anwender mehrere Optionen zur Verfügung.

Von Sven Meyerhofer, N-TEC

N-Tec »ICEBOX-R«
N-Tec »ICEBOX-R«
Die Server-Virtualisierung verlangt vielen Speicherumgebungen eine neue Qualität an Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit ab. Oft ist dies nur teuer zu erkaufen. Für mittelständische Unternehmen bedeutet das auch, teilweise Funktionen zusätzlich zu erwerben oder sich ein überdimensioniertes Speichergerät zulegen zu müssen. Die Firma N-TEC bietet jetzt eine neue Generation seiner »ICEBOX«-Serie an, die »ICEBOX-R«, welche bereits für unter 10.000 Euro mehr Sicherheit und Verfügbarkeit ins Rechenzentrum bringt.

Kompaktes System für hohe Anforderungen

Das »R« der jüngsten Icebox-Generation steht für redundant bzw. für redundante Controller. Mit dieser Redundanz sorgt das System intern für Ausfallsicherheit und höhere Verfügbarkeit. Somit eignet sich diese Box durchaus für mittelgroße und große SAN-Umgebungen, die beispielsweise Daten virtueller Maschinen absichern müssen. Allerdings kann der EDV-Verantwortliche auch mit einer abgespeckten Version des Gerätes beginnen, also mit nur einem Controller. Bei späterem Bedarf ist hier ein Aufrüsten auf eine Dual-Controller-Lösung problemlos möglich, was wiederum Investitionsschutz für das Unternehmen bedeutet.

Ein Modell – zahlreiche Möglichkeiten

Bei der Ausstattung lässt der Hersteller dem IT-Manager freie Wahl. So stehen als Festplatten kostengünstige SATA-II-Festplatten mit drei TByte Kapazität zur Verfügung. Darüber hinaus sind mit 6-Gbit/s-SAS-Medien und SSDs auch Hochleistungslaufwerke verbaubar. Letztere gewährleisten einen Einsatz in transaktionsreichen Umgebungen wie bei Datenbankanwendungen, videobearbeitenden Applikationen oder Testumgebungen.

Bei den Anschlüssen kann der Anwender aus dem Vollen schöpfen und alle möglichen Interfaces wählen. Modell »Ri13/6R« verfügt über sechs 1-Gbit/s-Ethernet-Schnittstellen, »RiX3/6R« vereint zwei 10-Gbit/s- mit zwei 1-Gbit/s-Ethernet-Anschlüssen pro Controller. Zwei SAS-Ports sind im RS63R zu haben. Für Fibre-Channel-Konnektivität stehen die Iceboxen »RF43R« und »RF86R« zur Verfügung. Erstere hat zwei 4-Gbit/s-FC-Schnittstellen auf der Controller-Einheit, letzteres vereint vier 8-Gbit/s-FC-Interfaces mit zwei iSCSI-Ports. Darüber hinaus offeriert der Anbieter eine JBOD-Erweiterungsbox, die auch zwei SAS-Anschlüsse mitbringt.

Hoher Anspruch bei Daten- und Systemsicherheit

Zusätzlich zur Systemabsicherung über redundante Controller unterstützt die Icebox die RAID-Level 0, 1,0+1, 3, 5, 30, 50 sowie 6 und 60. Damit lassen sich alle Optionen an RAID-Gruppen und Datensicherheit ausspielen. Die RAID-Controller selbst sind mit einem zwei GByte großen ECC-Zwischenspeicher ausgestattet und basieren bei den 3-Gbit/s-Controllern auf <b>Intel</b>s »IOP34x«-Technologie. Dem 6-Gbit/s-Controller liegt der hoch performante »C3500 RISC Prozessor« von Intel zugrunde. Dessen Cache lässt sich bis auf vier GByte erweitern.

Bessere Speichernutzung durch Funktionsangebot

Zusätzlichen Datenschutz erreichen die Arrays durch die Unterstützung der S.M.A.R.T.-Technologie und den Einsatz der »Snapshot-on-the-box«-Methode. Hierbei lassen sich Snapshots unabhängig vom angeschlossenen Host- und Betriebs­system erstellen. Zudem kann der Administrator »Volume Replication« nutzen, womit sich eine Kopie der Volumes auf eine oder mehrere Iceboxen auch an externe Standorte umsetzen lässt. Die Replikation der Volumes erfolgt zeitgesteuert auf Block-Level über dedizierte iSCSI-Replication-Links. Für optimierte Auslastung der Speicherkapazität stattet der Hersteller diese Systeme in Kürze mit Thin-Provisioning aus. So wird nur wirklich genutzter Speicherplatz belegt, auch wenn dem Volume virtuell mehr zusteht. Das verhindert Engpässe und unnütz brachliegende Kapazitäten.

Qualität aus der Ismaninger Speicherschmiede

In der Vollausbaustufe mit 3-TByte-SATA-Platten lassen sich 48 TByte Bruttospeicherkapazität nutzen. Die Fest­platten sind wie bei allen N-Tec-Modellen hotswapfähig und lassen sich ohne Betriebsunter­brechung dynamisch und online erweitern oder austauschen. SATA, SSD als auch SAS-Drives können gemischt betrieben werden. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, lassen sich neben den hotswapfähigen Laufwerken, Lüftern und Netzteilen auch die Betriebstemperatur überwachen und im Fehlerfall entsprechende Meldungen generieren. Eine weitere Maßnahme gegen einen möglichen Plattenausfall ist die vertikale Anordnung der Platten. Diese sind so vor Vibrationen und gegenseitigem Hochschaukeln geschützt. Ein für den CCTV-Markt integriertes analoges Relais ermöglicht die Überwachung über und den direkten Anschluss an ein Sicherheits-Management-System.

Die Konfigura­tion und Administration des Arrays erfolgt via Webbrowser mittels der intuitiven Web-Oberfläche. Fehlermeldungen können über SMTP, SMS, SNMP und Netsend (Winpopup) weitergeleitet werden. Die Über­wachung des Systems erfolgt unabhängig vom Host- und Betriebs­system, was wiederum den Betrieb wie in heterogenen Netzen erlaubt.

Leistung muss nicht unbezahlbar sein

Der Hersteller bietet die aktuelle Icebox-Generation zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis an. So kostet eine Icebox-Ri13R mit redundanten iSCSI Controllern mit vier 1-Gbit/s-Ethernet-Ports und 32 TByte Speicherkapazität netto 9.950 Euro. Bei der Garantie kann der Anwender eine Erweiterung von drei auf fünf Jahre oder auch auf sechs und sieben Jahre mit europaweitem Vor-Ort Service erhalten.

Weitere Informationen
N-Tec GmbH
Oskar-Messter-Str. 14, 85737 Ismaning
Tel.: + 49 (0) 89 - 95 84 07-0