Promise »VessRAID 1840«
Das Speichersystem »VessRAID 1840« von Promise Technology gehört zur Barebone-Serie »VessRAID«, die sechs Produkte umfasst und speziell für kleine und mittlere Umgebungen konzipiert wurde. Das 1840 gibt es, wie alle anderen Geräte auch, in den Ausführungen »s« oder »i«. Diese Buchstaben kennzeichnen die Schnittstellenart des jeweiligen Geräts, entweder SAS oder iSCSI.
Das Array mit SAS-Anschluss verfügt über zwei SAS-Interfaces, einen 1-Gbit-Ethernet-Port fürs Management sowie eine SAS-Schnittstelle für Erweiterungsmodule. Die i-Variante ist ausgestattet mit vier iSCSI-Anschlüssen und ebenso mit einem Management-Port und einer SAS-Expansionsschnittstelle. Das Vessraid 1840 fasst 16 SAS- oder SATA-Festplatten auf drei Höheneinheiten und bietet so in der maximalen Ausbaustufe 16 TByte Bruttospeicherkapazität. Die Platten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen und können auch eine Hotspare-Funktion übernehmen. Für höhere Systemsicherheit ist das 1840-Modell mit redundanten Netzteilen ausgelegt.
Das System unterstützt die RAID-Level 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50 und 60. Mittels der Expansions-Interfaces lassen sich bis zu vier weitere JBODs anschließen, was eine Gesamtkapazität von bis zu 80 TByte ermöglicht. Um Strom zu sparen, bietet das Gerät die Funktion des »PowerScheduler«. Dabei kann der Administrator über ein Software-Tool das Vessraid zeitgesteuert ein- und abschalten. Dadurch lassen sich Backup-Prozesse steuern und Sicherungsfenster klar definieren. Mittels des »Wake on LAN« lässt sich das Gerät über das LAN ansprechen und aus dem Stand-By-Modus hochfahren. Darüber hinaus kann der IT-Verantwortliche System- und Konfigurationsdaten automatisch auf einen USB-2.0-Speicher übertragen (»One Plug Auto Service«), um diese im Service-Fall Technikern zur Verfügung zu stellen.
Für weitere Systemsicherheit sorgt eine spezielle Überwachungs- und Aktions-Software, welche die wichtigsten Parameter der Drives im laufenden Betrieb des Geräts überwacht. Dadurch kann eine Aussage über die Qualität der Datenaufzeichnung sowie über die Verfügbarkeit der Daten erfolgen. Zu den überwachten Kriterien gehören so genannte SMART-Meldungen, wie zum Beispiel Hard-/Soft-Errors wie die Temperatur und eine Bad-Block-Tabelle, die die Anzahl der gesicherten, fehlerhaften Harddisk-Blöcke verfolgt. Darüber hinaus macht dieses Tool Angaben zu den fehlerhaften Sektoren einer Platte mittels »Bad Sector« bzw. eines »Media-Patrol«-Scans. Werden vordefinierte Schwellwerte überschritten, kennzeichnet das System die entsprechende Platte als »Sick«. Danach startet der Kopiervorgang auf die verfügbare Hotspare-Platte. Diese Überwachungs-Software stellt der Administrator, ebenso wie die gesamte Konfiguration des Vessraids, über das Webmanagament-Tool »WebPAM Pro« ein.
Zur Vessraid-Famile gehören des Weiteren die Modelle »VessRAID 1740«, »VessRAID 1730«, »VessRAID 1720«, »VessRAID 1830« und »VessRAID 1820«. Auch diese Geräte sind als s- oder i-Variante erhältlich. Als Erweiterungseinheiten stehen die vier JBODs (»Just a Bunch of Disks«) zur Verfügung – »VessJBOD 1740«, »VessJBOD 1830«, »VessJBOD 1730« und »VessJBOD 1840«. Die Modelle unterscheiden sich durch die Festplattenanzahl. Die Produkte mit der Endnummer 30 nehmen zwölf Laufwerke auf, Endnummer 40 kennzeichnet 16 Platteneinschübe. Promise liefert all seine Modelle ohne Festplatten aus. Optional kann der IT-Verantwortliche einen Batterie-Puffer für den internen Cache und ein LCD-Panel wählen. Der Puffer reicht aus, um für 72 Stunden die angefallenen Daten nach einem Stromausfall zu puffern. Das Panel lässt neben der Eingabe von IP-Adresse auch die Abfrage weiterer systemspezifischer Daten zu. Ein Abschalten des akustischen Alarms erlaubt es ebenso. Als weitere Option kann der Administrator über Führungsschienen für den Einbau der Systeme in 19-Zoll-Schränke verfügen.
Als Service-Leistungen bietet der Hersteller neben drei Jahren Garantie eine kostenlose Hotline, 24 Stunden »Advance Replacement Service« und eine direkte Hersteller-Service-Abwicklung. Das Modell 1840s mit zwei Stromversorgungen kostet netto 2.135 Euro. Ein Array mit nur einem Netzteil, wie das 1740s ist für 1.659 Euro zu haben.
Fazit
Promise strebt mit den Vessraids ein attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis für den Einstiegsbereich an. Der IT-Manager kann zwischen Ausführungen für direkten Anschluss an den Server und hohe Performance (s) oder für verteilte Daten in Speichernetzwerken (i) wählen. Die implementierten Funktionalitäten sorgen für gute Systemzuverlässigkeit und praktische Bedienbarkeit. Der Käufer erhält zusammen mit dem Barebone-RAID das Batterie-Backup und 19-Zoll-Schienen zu einem attraktiven Preis. Die Installation der nötigen Platten übernimmt entweder ein Systemintegrator, kann aber auch von den hauseigenen Technikern selbst durchgeführt werden.
Das Array mit SAS-Anschluss verfügt über zwei SAS-Interfaces, einen 1-Gbit-Ethernet-Port fürs Management sowie eine SAS-Schnittstelle für Erweiterungsmodule. Die i-Variante ist ausgestattet mit vier iSCSI-Anschlüssen und ebenso mit einem Management-Port und einer SAS-Expansionsschnittstelle. Das Vessraid 1840 fasst 16 SAS- oder SATA-Festplatten auf drei Höheneinheiten und bietet so in der maximalen Ausbaustufe 16 TByte Bruttospeicherkapazität. Die Platten lassen sich im laufenden Betrieb austauschen und können auch eine Hotspare-Funktion übernehmen. Für höhere Systemsicherheit ist das 1840-Modell mit redundanten Netzteilen ausgelegt.
Das System unterstützt die RAID-Level 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50 und 60. Mittels der Expansions-Interfaces lassen sich bis zu vier weitere JBODs anschließen, was eine Gesamtkapazität von bis zu 80 TByte ermöglicht. Um Strom zu sparen, bietet das Gerät die Funktion des »PowerScheduler«. Dabei kann der Administrator über ein Software-Tool das Vessraid zeitgesteuert ein- und abschalten. Dadurch lassen sich Backup-Prozesse steuern und Sicherungsfenster klar definieren. Mittels des »Wake on LAN« lässt sich das Gerät über das LAN ansprechen und aus dem Stand-By-Modus hochfahren. Darüber hinaus kann der IT-Verantwortliche System- und Konfigurationsdaten automatisch auf einen USB-2.0-Speicher übertragen (»One Plug Auto Service«), um diese im Service-Fall Technikern zur Verfügung zu stellen.
Für weitere Systemsicherheit sorgt eine spezielle Überwachungs- und Aktions-Software, welche die wichtigsten Parameter der Drives im laufenden Betrieb des Geräts überwacht. Dadurch kann eine Aussage über die Qualität der Datenaufzeichnung sowie über die Verfügbarkeit der Daten erfolgen. Zu den überwachten Kriterien gehören so genannte SMART-Meldungen, wie zum Beispiel Hard-/Soft-Errors wie die Temperatur und eine Bad-Block-Tabelle, die die Anzahl der gesicherten, fehlerhaften Harddisk-Blöcke verfolgt. Darüber hinaus macht dieses Tool Angaben zu den fehlerhaften Sektoren einer Platte mittels »Bad Sector« bzw. eines »Media-Patrol«-Scans. Werden vordefinierte Schwellwerte überschritten, kennzeichnet das System die entsprechende Platte als »Sick«. Danach startet der Kopiervorgang auf die verfügbare Hotspare-Platte. Diese Überwachungs-Software stellt der Administrator, ebenso wie die gesamte Konfiguration des Vessraids, über das Webmanagament-Tool »WebPAM Pro« ein.
Zur Vessraid-Famile gehören des Weiteren die Modelle »VessRAID 1740«, »VessRAID 1730«, »VessRAID 1720«, »VessRAID 1830« und »VessRAID 1820«. Auch diese Geräte sind als s- oder i-Variante erhältlich. Als Erweiterungseinheiten stehen die vier JBODs (»Just a Bunch of Disks«) zur Verfügung – »VessJBOD 1740«, »VessJBOD 1830«, »VessJBOD 1730« und »VessJBOD 1840«. Die Modelle unterscheiden sich durch die Festplattenanzahl. Die Produkte mit der Endnummer 30 nehmen zwölf Laufwerke auf, Endnummer 40 kennzeichnet 16 Platteneinschübe. Promise liefert all seine Modelle ohne Festplatten aus. Optional kann der IT-Verantwortliche einen Batterie-Puffer für den internen Cache und ein LCD-Panel wählen. Der Puffer reicht aus, um für 72 Stunden die angefallenen Daten nach einem Stromausfall zu puffern. Das Panel lässt neben der Eingabe von IP-Adresse auch die Abfrage weiterer systemspezifischer Daten zu. Ein Abschalten des akustischen Alarms erlaubt es ebenso. Als weitere Option kann der Administrator über Führungsschienen für den Einbau der Systeme in 19-Zoll-Schränke verfügen.
Als Service-Leistungen bietet der Hersteller neben drei Jahren Garantie eine kostenlose Hotline, 24 Stunden »Advance Replacement Service« und eine direkte Hersteller-Service-Abwicklung. Das Modell 1840s mit zwei Stromversorgungen kostet netto 2.135 Euro. Ein Array mit nur einem Netzteil, wie das 1740s ist für 1.659 Euro zu haben.
Fazit
Promise strebt mit den Vessraids ein attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis für den Einstiegsbereich an. Der IT-Manager kann zwischen Ausführungen für direkten Anschluss an den Server und hohe Performance (s) oder für verteilte Daten in Speichernetzwerken (i) wählen. Die implementierten Funktionalitäten sorgen für gute Systemzuverlässigkeit und praktische Bedienbarkeit. Der Käufer erhält zusammen mit dem Barebone-RAID das Batterie-Backup und 19-Zoll-Schienen zu einem attraktiven Preis. Die Installation der nötigen Platten übernimmt entweder ein Systemintegrator, kann aber auch von den hauseigenen Technikern selbst durchgeführt werden.
Kurzinfo
Hersteller: Promise Technology Germany
Europaplatz 9
D-44269 Dortmund
Tel. 02 31/56 76 48 0
Fax 02 31/56 76 48 29
Web: www.promise.com/de
Preis: ab 2.135 Euro (1840s)
Garantie: 3 Jahre
Technische Details
Anzahl Festplatteneinschübe: 16
unterstützte Festplatten: SAS/SATA (frei wählbar)
max. Brutto-Kapazität: 16/80 TByte (mit Erweiterungen)
max. Erweiterung: 4 zusätzliche JBODs á 12 oder 16 Drives
Schnittstellen: 2x SASx4, 1x Gbit/s-Ethernet (Management-Port), 1x SASx4-Expansion für s-Modelle oder 4x iSCSI, 1x Gbit/s-Ethernet (Management-Port), 1x SASx4-Expansion für i-Modelle
redundante Komponenten: Netzteile, Lüfter, Laufwerke (mit Hotspare)
hotswapfähige Komponenten: Laufwerke, Lüfter
unterstützte RAID-Level: 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50, 60
Funktionen: One-Plug-Auto-Service, Powerscheduler, Wake-on-LAN, Fehlerfrüherkennung, optische und akustische Alarmierung, Online-Kapazitätserweiterung, Hotswap und Hotspare der Festplatten, RAID-Level-Migration, LUN-Masking/Mapping, Browser-Management
Plus
+ gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
+ Fehlerfrüherkennung
+ hohe Skalierbarkeit
Minus
- Batterie-Puffer nur optional
Europaplatz 9
D-44269 Dortmund
Tel. 02 31/56 76 48 0
Fax 02 31/56 76 48 29
Web: www.promise.com/de
Preis: ab 2.135 Euro (1840s)
Garantie: 3 Jahre
Technische Details
Anzahl Festplatteneinschübe: 16
unterstützte Festplatten: SAS/SATA (frei wählbar)
max. Brutto-Kapazität: 16/80 TByte (mit Erweiterungen)
max. Erweiterung: 4 zusätzliche JBODs á 12 oder 16 Drives
Schnittstellen: 2x SASx4, 1x Gbit/s-Ethernet (Management-Port), 1x SASx4-Expansion für s-Modelle oder 4x iSCSI, 1x Gbit/s-Ethernet (Management-Port), 1x SASx4-Expansion für i-Modelle
redundante Komponenten: Netzteile, Lüfter, Laufwerke (mit Hotspare)
hotswapfähige Komponenten: Laufwerke, Lüfter
unterstützte RAID-Level: 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50, 60
Funktionen: One-Plug-Auto-Service, Powerscheduler, Wake-on-LAN, Fehlerfrüherkennung, optische und akustische Alarmierung, Online-Kapazitätserweiterung, Hotswap und Hotspare der Festplatten, RAID-Level-Migration, LUN-Masking/Mapping, Browser-Management
Plus
+ gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
+ Fehlerfrüherkennung
+ hohe Skalierbarkeit
Minus
- Batterie-Puffer nur optional
