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Iomega »StorCenter px12-450r«

Iomega »StorCenter px12-450r«
Iomega »StorCenter px12-450r«
Das NAS-Array »StorCenter px12-450r« von Iomega ist das Flaggschiff des Herstellers uns stellt das obere Ende des Produktportfolios dar. Es soll vor allem kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Firmen mit Filialstruktur im NAS-Bereich glücklich machen. Dafür verfügt es über zwölf Festplatteneinschübe, die unter anderem auch 4-TByte-Laufwerke sowie die bekannten 1-, 2- und 3-TByte-SATA-Medien aufnehmen. Dass diese hotswap-fähig sind, versteht sich fast schon von selbst. Der IT-Verantwortliche muss auch nicht gleich mit der Vollausstattung loslegen, vielmehr kann er mit einer Grundkapazität – beispielsweise acht TByte – anfangen und sukzessive nach oben skalieren. Da ist dann bei maximal 48 TByte Bruttokapazität Schluss. Optional ist auch der Einsatz von SSDs möglich. Zum Schutz der Daten lassen sich die RAID-Level 0, 1, 10, 5, 5+1 (Hotspare) oder 6 konfigurieren. Ein Betrieb als JBOD ist ebenso möglich. Der Netzwerkspeicher beherbergt einen »Xeon E3 1200 Quadcore« Prozessor mit 2,5MHz von Intel und acht GByte RAM. Der Prozessor selbst lässt sich im Bedarfsfall unkompliziert austauschen. Zugrunde liegende Software ist nach wie vor EMCs »LifeLine« in der aktuellen Version. Anschluss findet das System über vier 1-Gbits-Ports, wahlweise können auch 10-Gbit/s-Interfaces verbaut werden. Zusätzlich stehen drei USB 2.0-Anschlüsse zur Verfügung. Insgesamt soll das System gleichzeitig bis zu 375 Nutzer bedienen.

Firmen, die einen zweiten Standort mit einem Storcenter-Array haben, können digitale Informationen auch von Gerät zu Gerät replizieren. Für die Dedulizierungsfunktion bringt der Netzwerkspeicher von Haus aus einen »Avamar«-Agenten mit. Darüber hinaus unterstützt das Storcenter virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) und erlaubt den Anschluss von bis z 48 Videoüberwachungskameras. Die Speicherpools sind mit RAID-Erweiterung ausgestattet; zudem sind Migrationen und automatische Wiederherstellungen im Funktionsumfang enthalten. Der Hersteller spendierte auch diesem Modell Cloud-Technologie zum Auslagern der Daten. Die McAfee »VirusScan Enterprise«-Software gewährleistet ebenso die Sicherheit der Daten wie verschlüsselte Volumes. Redundante Stromversorgungen sichern die Hardware ab.

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Fazit

Das Iomega Rackmount-NAS ist ein solides System und die verbesserte Version des »StorCenter px12-350r«, das sich im Wettbewerbspool neben vielen anderen tummelt. Allerdings sind Funktionen wie VDI, Dedup und die Kompatibilität zu Hypervisor-Versionen noch längst nicht überall verbreitet. Das unbestückte Modell kostet 4.399 Euro, für 48 TByte muss der NAS-Suchende 12.299 Euro auf den Tisch legen. Das ist ein moderater Preis, überlegt man, dass für ein Thecus-System mit gleicher Kapazität und weniger Funktion schon rund 8.800 Euro fällig werden. Ein Starline-Gerät startet auch bei einem Preis von rund 4.300 Euro in unbestücktem Zustand. Die Garantie für das Storcenter liegt wie gewohnt bei drei Jahren.

Kurzinfo

Hersteller: Iomega International S.A.
12 Avenue des Morgines
CH-1214 Petit-Lancy 1
Genf, Schweiz
Tel. +41 22/87 97 24 0    
Fax +41 22/87 97 45 3
Web:
www.iomega-europe.com
Preis (Listenpreis):
4.399 (ohne Laufwerke); 12.299 Euro (mit 48 TByte)
Garantie:
3 Jahre

Technische Details
Festplattenanzahl:
12
Unterstütztes Festplattenformat:
SATA, SSDs
Festplattenkapazitäten:
1, 2, 3, 4 TByte
Max. Gesamtspeicherkapazität:
48 TByte
Prozessor:
Intel Xeon E3 1200 Quadcore mit 2,5 MHz
Arbeitsspeicher:
8 GByte
Schnittstellen:
4x 1-Gbit/s-Ethernet (10-Gbit/s optional über PCIe)
RAID-Level:
0, 1, 10, 5, 5+1 (Hotspare), 6 oder JBOD
Unterstützte Client-Rechner:
Windows, Mac, Linux
Maximale Nutzeranzahl (gleichzeitig):
375
Protokolle:
CIFS, AFP, NFS, iSCSI
Redundante Komponenten:
Stromversorgungen
Unterstützte Hypervisor:
Vmware vSphere, Citrix XenServer
Weitere Dienste:
integrierte Personal Cloud-Technologie; integrierte Mcafee Virusscan Enterprise-Software; iSCSI mit persistenter Reservierung; Configuration Backup & Replay (CBR); Speicherpools mit RAID-Erweiterung; Migration; Unterstützung für automatische Wiederherstellung und Hotspares; Benutzerkontingente, Windows Active Directory-Unterstützung; Gerät-zu-Gerät-Datenreplikation; verschlüsseltes Volumes; Avamar-Client- und –Datendeduplizierung; integrierte Hosted Video Surveillance Solution (HVSS); integrierter MindTree SecureMind Surveillance Manager für die Videoüberwachung mit mobiler App und Unterstützung für bis zu 48 Kameras (1 Kameralizenz inbegriffen)

Plus
+ Deduplizierung
+ Replikation
+ Hypervisor-Kompatibilität
+ Cloud-fähig

Minus
- keine Unterstützung von 2,5-Zoll-SATAs