02.05.2014 (eh)
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Teamviewer goes Online-Backup-Markt mit »airbackup«

  • Inhalt dieses Artikels
  • »BackupBoost«-Technologie sorgt für Komprimierung
  • Cloud-Backup-Lösung mit vielen Einrichtungsmöglichkeiten

Backup einrichten von »airbackup« (Bild: Teamviewer)
Backup einrichten von »airbackup« (Bild: Teamviewer)
Das Göppinger Softwarehaus TeamViewer, das für ihren gleichnamige Fernwartungs- und Online-Meeting-Softwarepakete bekannt ist, steigt nun mit »airbackup« in den Online-Backup-Markt ein. Die Lösung ist konzipiert für Unternehmen, die keine eigene Backup-Infrastruktur mehr betreiben wollen. Laut Teamviewer zeichnet sich Airbackup durch eine einfache Bedienung, hohe Sicherheitsstandards und die mühelose Automatisierung der Backup-Prozesse aus.

Besonderen Wert hat das Softwarehaus auf Datensicherheit gelegt. Die verwendete 256-Bit-AES-Verschlüsselung basiert auf einem persönlichen Verschlüsselungscode, den der Anwender im Rahmen des Setups erzeugt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Daten zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Alle Daten werden lokal vor dem Transfer verschlüsselt, so dass selbst Support-Mitarbeiter von Airbackup unter keinen Umständen auf die Daten zugreifen können.

»BackupBoost«-Technologie sorgt für Komprimierung

Mit der »BackupBoost«-Technologie soll die Lösung für eine weitreichende Komprimierung der Daten sorgen: Vor jedem Backup-Vorgang komprimiert die Software dabei die Daten und identifiziert redundante Datenblöcke, die nicht gesichert werden müssen. Teamviewer betont, dass die Lösung zudem innerhalb von Millisekunden erkennt, welche Daten gegenüber der vorherigen Sicherung verändert wurden und überträgt nur die geänderten Datenblöcke. All dies ermöglicht einen schnelleren Transfer in das externe Rechenzentrum.

Apropos Rechenzentrum: Das Airbackup-Data-Center befindet sich in Düsseldorf, und erfüllt laut Teamviewer die üblichen Datenschutzgesetze und Richtlinien der Europäischen Union.

Cloud-Backup-Lösung mit vielen Einrichtungsmöglichkeiten

Airbackup funktioniert so: Nach dem Download des Client richten Anwender ihre Backup-Prozesse ein und legen fest, welche Status-Berichte sie erhalten möchten. Mithilfe des ergänzenden webbasierten Airbackup-Manager können Unternehmen die für das Backup ausgewählten Geräte zentral verwalten und je nach Bedarf gruppieren. Airbackup bietet Anwendern die Möglichkeit, Daten von überall aus jederzeit wiederherzustellen.

»Viele der gängigen Backup-Lösungen auf dem Markt lassen unserer Ansicht nach einige Wünsche offen – aus diesem Grund haben wir Airbackup entwickelt«, erklärt Holger Felgner, Geschäftsführer von Teamviewer. »Airbackup unterstützt Unternehmen dabei, Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Strategien umzusetzen, während das IT-Budget gleichzeitig entlastet wird. Neben unserer BackupBoost-Technologie profitieren Airbackup-Anwender von den typischen Cloud-Vorteilen und können gezielte Backups durchführen, die die tägliche Arbeit nicht beinträchtigen.«

Die Cloud-Backup-Lösung unterstützt folgende Datenquellen: Dateien und Ordner, Netzwerkfreigaben, Systemstatus, MySQL-Datenbanken, Microsoft Exchange-Server und SQL-Server. Es ist für folgende Betriebssysteme verfügbar: Windows 8/7/Vista/XP sowie Wndows Server 2012 / 2008R2 / 2008 / 2003 und Mac OS X Version 10.6 und neuer. Esw gibt die zwei Varianten »airbackup Standard« und »airbackup Pro« zu Preisen ab 59 bzw. 129 Euro netto pro Monat.

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