28.06.2017 (eh)
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Sync&Share-Lösung »TeamDrive« erhält Cloud-Desaster-Recovery

  • Inhalt dieses Artikels
  • Ransomware-Attacken a la WannaCry aushebeln
  • Teamdrive-Aufbewahrungszeiten frei konfigurierbar

So lässt sich die Snapshot-Häufigkeit der neuen »Point in Time Recovery«-Funktion (PiTR) in »TeamDrive 4.5« einstellen (Bild: Teamdrive)So lässt sich die Snapshot-Häufigkeit der neuen »Point in Time Recovery«-Funktion (PiTR) in »TeamDrive 4.5« einstellen (Bild: Teamdrive)Für die Sync&Share-Lösung »TeamDrive« hat das Hamburger Softwarehaus TeamDrive Systems eine neue Sicherheitslösung für Cloud-Computing vorgestellt. Der neue Sync&Share-Service nennt sich »TeamDrive Point in Time Recovery« (PiTR). Der Service hilft als Rettungsanker bei Datenverlust und Ransomware-Angriffen. Der Service ist neu in der Version »TeamDrive 4.5«.

Das System erstellt hierbei automatisch alle vier Stunden einen Snapshot des Datenbestandes über alle in den Service eingebundenen Rechner hinweg. In der professionellen Version kann die Sicherung sogar alle 30 Minuten erfolgen. In jedem Fall gilt: Kommt es zu einem Datenverlust oder zu einem Ransomware-Angriff, so dass man an die Daten nicht mehr herankommt, lassen sich die wenige Stunden zuvor gesicherten Daten mit wenigen Handgriffen wiederherstellen. Für den Praxisbetrieb wichtig: Die periodische Datensicherung erfolgt ohne manuelles Zutun, so dass man die Sicherung nicht aus Versehen vergessen kann.

Ransomware-Attacken a la WannaCry aushebeln

»Eine Ransomware-Attacke kann jederzeit jedes Unternehmen treffen. Auf einmal erscheint eine Mitteilung auf dem Bildschirm, dass die Firmendaten von Cyber-Kriminellen verschlüsselt seien und man erst nach der Zahlung einer Summe X wieder Zugriff auf die unverschlüsselten Daten erhält«, beschreibt Teamdrive-Geschäftsführer Detlef Schmuck die Situation. »Dieser dreisten aber in der Regel leider wirkungsvollen Erpressung stehen die meisten Unternehmen schlichtweg hilflos gegenüber. Sie sehen sich gezwungen der Forderung nachzugeben und haben dennoch keine Gewähr, dass sich die Datendiebe tatsächlich an ihre Zusage halten.«

Erst vor wenigen Wochen hatten sich Tausende oder möglicherweise sogar Millionen von Unternehmen beim WannaCry-Angriff genau diesem Szenario der Hilflosigkeit ausgesetzt gesehen. Und ganz aktuell treibt seit gestern eine neue Malware ihr Unwesen, die wohl ein fast identischer Klon der sogenannten »GoldenEye«-Ransomware-Familie ist. Die Malware, die als »Petya« bezeichnet wird, scheint WannaCry nicht unähnlich zu sein, und verbreitet sich offensichtlich vor allem über ungepatchte Windows-Systeme.

»Mit ‚TeamDrive Point in Time Recovery’ können sich Unternehmen automatisch und wirkungsvoll vor Cyber-Attacken wie WannaCry schützen«, betont Schmuck. »Sie können sicher sein, dass sich jederzeit eine Kopie der noch nicht angegriffenen Daten auf den Teamdrive-Servern befindet, die im Fall der Fälle einfach wieder eingespielt wird.« Die zusätzliche Datensicherheit greift laut Teamdrive auch bei einem ungewollten Datenverlust etwa durch Fehlbedienung oder einen Hardware-Crash.

Teamdrive-Aufbewahrungszeiten frei konfigurierbar

In der Privatkundenversion werden diese Wiederherstellungsdaten nach 30 Tagen gelöscht. Die Version für den professionellen Betrieb erlaubt Aufbewahrungszeiten bis zu zehn Jahren, um beispielsweise gesetzlichen Vorgaben oder vertraglichen Regelungen etwa im Rahmen eines Projekts zu genügen. In jedem Fall werden die Datensicherungen automatisch konsolidiert, um auch bei langen Aufbewahrungszeiten keinen unnötigen Speicherplatz zu verschwenden.

Das Softwarehaus spricht von einer vierten Sicherheitsebene beim Teamdrive-Service. Als die drei ersten Ebenen nennt Schmuck die lückenlose Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Zero-Knowledge-Architektur, sowie die strikte Datenhaltung ausschließlich in deutschen Rechenzentren gemäß nationaler Datenschutzgesetzgebung.

Die Teamdrive-Lösung gilt als die »sicherste Sync&Share-Software der Welt Made in Germany« für das Speichern, Synchronisieren und Sharing von Daten und Dokumenten, weil sie den Hochsicherheitsanforderungen gem. Paragraph 203 Strafgesetzbuch für Berufsgeheimnisträger entspricht. Grundlage bildet eine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die gewährleistet, dass nur der Anwender selbst die Daten lesen kann – weder Teamdrive noch irgendeine Behörde auf der Welt kann die Daten entschlüsseln. Teamdrive unterstützt Windows, Mac OS, Linux, Android und Apple-iOS.

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