15.11.2015 (eh)
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O&O Software trimmt ihr »DiskRecovery« für Windows 10

  • Inhalt dieses Artikels
  • So sollte Diskrecovery im Notfall angewendet werden
  • Diskrecovery in drei verschiedene Editions verfügbar

»DiskRecovery 11« verfügt über drei integrierte Suchalgorithmen zur optimierten Suche gelöschter Dateien (Bild: O&O Software)»DiskRecovery 11« verfügt über drei integrierte Suchalgorithmen zur optimierten Suche gelöschter Dateien (Bild: O&O Software)Das Berliner Software-Haus O&O Software bringt von ihrer Datenrettungs-Software »DiskRecovery« nun das Release 11 heraus. Sie hilft auch bei der neuen Microsoft-Version Windows 10, wenn Daten versehentlich oder durch einen Virus gelöscht wurden. Selbst für den Fall, dass keine Datenrettungs-Software installiert gewesen ist, bietet »DiskRecovery 11« eine Instant-Recovery-Version an, die von einem portablen Datenträger ausgeführt werden kann und somit auch dann noch Daten retten kann, wenn Windows nicht mehr startet.

Das Tool prüft dabei die gesamte Festplatte, einzelne Partitionen, die Speicherkarte oder auch USB-Sticks auf verlorene Dateien. Die Bedienung durch einen Assistenten, der Schritt für Schritt durch die Datenrettung führt, gilt als intuitiv und einfach.

Das Software-Haus betont, dass die neue Version über 365 Dateitypen erkennen und wiederherstellen kann, unter anderem Office-2013- und Office-2016-Dokumente. Die Wiederherstellung von Bildern und Videodateien bei digitalen Kameras wurde weiter verbessert, ebenfalls wurde die Suche nach komprimierten Dateien – vor allem im ZIP- und 7zip- Format – optimiert.

Diskrecovery 11 ist als Windows-10-kompatibel zertifiziert und kann weiterhin unter allen Windows-Versionen ab Windows Vista installiert werden. Die Admin-Edition ermöglicht sogar die Erstellung eines Windows-Systems, das von CD oder USB gestartet werden kann. So können auch Dateien von Windows-Systemen ab Windows 3.1 über Windows 95, Windows NT 4 und Windows XP bis hin zu Windows 10 gerettet werden.

So sollte Diskrecovery im Notfall angewendet werden

Eine Datenrettung kann mit der Instant-Version durchgeführt werden, ohne wichtige Datenbereiche zu überschreiben. Die Installation erfolgt über einen zweiten Rechner, die Programmdateien werden über einen portablen Datenträger oder im Netzwerk zur Verfügung gestellt. Zusätzlich enthält das Startmedium Systemrettungsprogramme von O&O, mit dem auf die Windows-Registry oder auf gespeicherte Dateien zugegriffen werden kann. Dadurch ist eine Datenrettung selbst bei fehlerhaftem oder gar nicht mehr startendem Windows möglich.

In DiskRecovery lassen sich auch Datensicherungen einbinden, die mit dem Backup-Tool »O&O DiskImage« erstellt wurden. Um einen Datenverlust aufgrund eines Hardware-Defektes zu vermeiden, kann mit dem gesondert erhältlichen Backup-Tool eine forensische Sicherung erstellt werden. Bei dieser umfassenden Sicherung werden auch die – vermeintlich – freien Speicherplätze gesichert, so dass zu einem späteren Zeitpunkt eine Datenrettung durchgeführt werden kann, ohne die ursprüngliche Hardware nutzen zu müssen.

Von Vorteil ist, dass es verschiedene Suchalgorithmen gibt. Diskrecovery kombiniert hierbei verschiedene Technologien zur Datenrettung, die sich gegenseitig ergänzen, aber auch einzeln verwendet werden können. Die schnelle Suche findet gelöschte Dateien schnell und effektiv, wenn sie unmittelbar zuvor gelöscht wurden. Sollte der Datenverlust schon länger zurückliegen, dann durchsucht die professionelle Tiefensuche jeden Sektor des Datenträgers nach entsprechenden Dateisignaturen und kann hieraus Dateien selbst dann noch rekonstruieren, wenn das gesamte Inhaltsverzeichnis des Datenträgers gelöscht, formatiert oder sogar überschrieben wurde.

Diskrecovery in drei verschiedene Editions verfügbar

Es gibt drei verschiedene Editions von Diskrecovery. Die »Professional Edition« eignet sich vor allem für Endanwender, die Daten auf ihrem eigenen System retten möchten, es handelt sich um eine rechnergebundene Lizenz. Die »Admin Edition« darf auf eine beliebige Anzahl an Rechnern innerhalb eines Unternehmens durch die lizenzierte Person eingesetzt werden. Sie ist gedacht für alle Unternehmen, die Daten von eigenen Rechnern retten müssen und die Kosten einer mehrfachen Einzellizenzierung sparen möchten. Dann gibt es noch die »Tech Edition«, sie erlaubt die Anwendung von Diskrecovery auf unternehmensfremden Rechner. Der lizenzierte Techniker darf mit einer Lizenz beliebig viele Rechner bearbeiten. Die Tech Edition ist gedacht für Unternehmen, die Datenrettung als Dienstleistung ihren Kunden anbieten.

Von der Professional Edition gibt es eine Vollversion für 99 Euro, für den Einsatz auf bis zu drei Rechnern bietet O&O eine 3-Rechner-Lizenz für 149 Euro an. Die Admin Edition kostet 399 Euro, die Tech Edition kommt auf 990 Euro. Alle Preise sind Bruttopreise.

Es gibt noch eine kostenlose Testversion; damit kann eine Suche nach verlorenen Dateien durchgeführt werden, um so festzustellen, ob sich Dateien auf dem Datenträger finden, die mit einer kostenpflichtigen Version wiederhergestellt werden können.,

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