08.10.2015 (eh)
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Novastor: So können Reseller ihren Kunden Cloud-Backup anbieten

  • Inhalt dieses Artikels
  • »NovaBackup Cloud Port« ist in wenigen Stunden aufgesetzt
  • Lokale Nähe des Resellers zum Kunden ist Standortvorteil

Deshalb boomt Cloud-Backup: es passt hervorragend in die klassische 3-2-1-Backup-Strategie (Bild: Novastor)Deshalb boomt Cloud-Backup: es passt hervorragend in die klassische 3-2-1-Backup-Strategie (Bild: Novastor)Cloud-Backup ist ganz klar im Kommen. Viele Backup-Hersteller bieten dafür Lösungen aus eigenen Rechenzentren oder denen von Service-Providern an. Doch das kann für den Channel bzw. für lokal aufgestellte Reseller ein Problem werden. Er kann zwar seinen Kunden diese Cloud-Service-Provider empfehlen – und erhält für die Vermittlung durchaus auch eine Provision dafür –, aber den Kunden hat er dann verloren. Dabei sollte ein Reseller eigentlich ständig darauf bedacht sein, mit neuen Produkten und Services seinen Kunden noch besser zu bedienen, und ihn natürlich enger anzubingen.

Für Reseller, die genau mit diesem Zwiespalt hadern, hat das Backup-Softwarehaus NovaStor jetzt eine Lösung parat. Sie nennt sich »NovaBackup Cloud Port«, und versetzt den Reseller in die Lage, einen eigenen Cloud-Backup-Service aufzusetzen. Die dazugehörige Software ist für Reseller kostenlos. Freilich müssen Novastor-Backup-Lösungen (»NovaBackup«) bereits beim Kunden des Resellers installiert sein, da Cloud-Port logischerweise nur im Zusammenspiel mit Novastor-Paketen läuft.

»NovaBackup Cloud Port« ist in wenigen Stunden aufgesetzt

Stefan Utzinger, CEO, NovastorStefan Utzinger, CEO, NovastorCloud Port wird auf eigener Hardware des Resellers in dessen Rechenzentrum installiert. Die entsprechende Hardware – Standard-x86-Server mit vernünftiger Storage-Ausstattung – sind möglicherweise ohnehin vorhanden, oder können kostengünstig aufgerüstet werden. Der Reseller kann die Hardware auch im Rechenzentrum eines Dienstleisters seiner Wahl aufstellen, oder auch einen Server anmieten. »Cloud-Port ist hier sehr flexibel einsetzbar«, erläutert Novastor-CEO Stefan Utzinger gegenüber speicherguide.de. Rein technisch besehen wird also eine Hybrid-Cloud-Lösung kreiert.

Utzinger betont, dass die Lösung »in wenigen Stunden aufgesetzt« ist. Da bei einem initialen Backup möglicherweise sehr viele Daten anfallen, können sie auch mittels eines mobilen Datenträgers (USB-Festplatte, tragbares NAS-System) übertragen werden, um die Internet-Anbindung der Kunden nicht allzu sehr zu strapazieren. Weitere Sicherungszyklen übertragen nur noch inkrementell angefallene Daten. Mobile Datenträger können auch eingesetzt werden, falls in einem Desaster-Fall große Datenbestände für das Recovery benötigt würden.

Lokale Nähe des Resellers zum Kunden ist Standortvorteil

So funktioniert »NovaBackup Cloud Port« technisch (Bild: Novastor)So funktioniert »NovaBackup Cloud Port« technisch (Bild: Novastor)Dies wäre nach Ansicht von Utzinger ohnehin ein Pfund, mit dem Reseller punkten können: die lokale Nähe: »Welcher Anwender würde sich im Desaster-Fall nicht freuen, einen Profi für das Recovery zur Hand zu haben, der vielleicht nicht mehr als eine Autostunde entfernt ist, das Recovery möglicherweise komplett in die Hand nimmt, und die Daten gleich im Koffer mit dabei hat.« Zwar empfehlen alle Anbieter von Backup-Lösungen, wie eben auch Novastor, ihren Anwendern, gelegentlich das Recovery zu testen, um im Ernstfall richtig darauf vorbereitet zu sein. Aber, Hand aufs Herz – wer macht das schon?

»Die Cloud ist da, die Cloud wird bleiben und die Cloud wird zentraler Bestandteil der Datensicherung«, betont Utzinger. Und deshalb haben sich etliche Unternehmen bereits für Cloud-Backup positioniert. So gibt es diverse Cloud Angebote beispielsweise von klassischen Backup&Recovery-Herstellern wie Acronis oder Carbonite, oder auch Cloud-Firmen wie Amazon oder Dropbox. Diese Lösungen haben für IT-Dienstleister eine Gemeinsamkeit: Die Daten liegen irgendwo, sind im Zweifel von Dritten (zum Beispiel Regierungsorganisationen) einsehbar – Compliance-Problem –, und es herrscht wenig Transparenz. Oft besteht die Geschäftsbeziehung vom Anbieter zum Endkunden – der Reseller ist außen vor.

Mit Cloud Port will Novastor ein Gegenargument genau für diese Punkte haben – zum Vorteil der Reseller. In der Preisgestaltung, wie Reseller den Cloud-Backup-Service ihren Kunden anbieten, sind sie völlig frei. Händler, die noch nicht registrierter Novastor-Partner sind, aber von Cloud Port begeistert sind, können sich natürlich kostenlos bei dem Hamburger Softwarehaus registrieren.

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