16.01.2015 (eh)
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Netjapan: »vStandby« kreiert virtuelle Standby-Maschine

»vStandby« konfiguriert eine virtuelle Standby-Kopie basierend auf einer physikalischen oder virtuellen Quellmaschine (Bild: Netjapan)»vStandby« konfiguriert eine virtuelle Standby-Kopie basierend auf einer physikalischen oder virtuellen Quellmaschine (Bild: Netjapan)Der Backup- und Recovery-Spezialist NetJapan kündigt die Standby-Verfügbarkeitslösung »vStandby« an, die virtuelle Kopien von physikalischen und virtuellen Quellmaschinen für eine schnelle Bereitstellung im Falle eines Systemausfalls oder Fehlers bietet. vStandby kann komplett unabhängig von bereits existierenden Backup- und Disaster-Recovery Lösungen anderer Hersteller (wie biespielsweise Acronis, Symantec, Veeam und so weiter) verwendet werden.

vStandby funktioniert so, dass es von existierenden physikalischen oder virtuellen Maschinen eine virtuelle Standby-Maschine auf VMware-ESX/ESXi-Hosts kreiert. Diese virtuelle vStandby-Maschine kann jederzeit von einem bestimmten Snapshot, der von den Quellmaschinen erstellt wurde, gestartet werden.

vStandby ermöglicht höhere Verfügbarkeit zu geringerem Preis

vStandby ist laut Netjapan ein komplett neues Konzept und Produkt, das Administratoren eine kostengünstige, schnelle Standby-Lösung bietet, und somit eine hohe Verfügbarkeit zu einem geringeren Preis ermöglicht. vStandby ist für physikalische und virtuelle Installationen von Windows Server und Desktop Betriebssystemen verfügbar.

Hintergrund der neuen Lösung ist, dass herkömmliche P2V-Konvertierungsmethoden von der gesamten physikalischen Festplatte eine Kopie auf eine virtuelle Festplatte erstellen, um dann die virtuelle Festplatte mit einer virtuellen Maschine zu verbinden, damit dieser Vorgang von der physikalischen in die virtuelle Umgebung übertragen werden kann. Zusätzlich dazu benötigt herkömmliche P2V-Konvertierung sehr viel mehr Speicherplatz. Außerdem ist es zeitaufwändiger, da doppelt so viel Speicherplatz für das Datenträger-Image und VMDK-Datei bereitgestellt werden müssen, um diese Konvertierung abzuarbeiten.

Die Lösung soll ab sofort verfügbar sein. Eine Server-Edition kommt auf 708,55 Euro netto, eine Desktop-Edition auf 108,45 Euro. Es wird eine Lizenz pro physischem oder virtuellem Betriebssystem benötigt.

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