14.05.2013 (eh)
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HP: mit neuer MSA-Generation ran an den Mittelstand

  • Inhalt dieses Artikels
  • »StoreEasy Storage«-NAS-Produktreihe jetzt auch mit Microsoft-Betriebssystem
  • Neues Partnerprogramm »HP Simply StoreIT« gestartet
  • Aktuelles MSA-2000-System demnächst günstiger
Storage-System der MSA-Serie für KMUs (Bild: HP)
Storage-System der MSA-Serie für KMUs (Bild: HP)
Mit seiner MSA-Produktfamilie (Modular Storage Array) ist HP schon seit Jahren bestens im KMU- und Mittelstandssegment aufgestellt. Aber bei Hewlett-Packard hat man erkannt, dass viele Mittelständler im Zuge neuer Technologien wie Cloud, Big Data, Virtualisierung und neuen Speichersystemen eher zurückhaltend bei Upgrades waren. Viele Unternehmen seien etwas verunsichert angesichts der Neuheitenflut gewesen, »und deshalb haben etliche ihre Investitionen zurückgehalten«, bekundet Ingo Kraft, Teamlead SMB Storage EMEA bei HP, gegenüber speicherguide.de.

Aber jetzt scheint sich der Investitionsstau aufzulösen, wobei nun viele Mittelständler anscheinend auf einen großen Sprung setzten, und evtl. eine Generation am liebsten ausließen. Um diesen Kunden entgegenzukommen, hat HP nun seine MSA-Serie mit einem leistungsstärkeren Modell nach oben abgerundet. Auch die HP-NAS-Reihe »StoreEasy Storage« wurde erweitert.

Als erstes MSA-Familienmitglied lässt sich das neue Modell 2040 mit 16-Gbit/s-Fibre-Channel-Controllern ausrüsten. Im Vergleich zur aktuellen MSA-2000-Serie bietet das neue Array dadurch höhere Leistung. Es kann zudem mit mehr Platten und wahlweise SSDs bestückt werden. In erster Linie konkurriert es mit »VNX« von EMC, mit »FAS2240« von NetApp sowie mit »Storwize V3700« von IBM. Kraft betont indes, dass das HP-Modell typischerweise mehr Leistung biete – 85.000+ IOPS werden spezifiziert –, und »mehr Funktionen und Lizenzen beinhaltet«.

»StoreEasy Storage«-NAS-Produktreihe jetzt auch mit Microsoft-Betriebssystem

Neu ist auch eine Version in der »StoreEasy Storage«-NAS-Produktreihe, die nun auf der Storage-Betriebssystemvariante »Windows Server 2012« von Microsoft basiert. Denn auch hier hat HP erkannt, dass KMUs in ihren Rechenzentren sehr stark auf Microsoft-Infrastrukturen setzen. Das neue Modell fügt sich deshalb extrem problemlos in Windows-Infrastrukturen ein.

Laut HP-Manager Kraft wird für den Administrator dadurch alles einfacher, wenn es um Actice-Active-Einsatz, um Lizenzierungen und ums Clustering geht. Es gibt jetzt beispielsweise eine integrierte Snapshot-Verwaltung für schnelle Daten-Wiederherstellung. Und ein neuer Wizard soll die Konfiguration von »StoreEasy 3830«-Cluster-Gateways vereinfachen. Neu als zusätzliche Optionen sind »HP Data Protector« und »HP Autonomy LiveVault«. Die Lösungen bieten schlüsselfertige Datensicherung für HP Storeeasy 1000/5000 und Datenschutz in der Cloud.

Neues Partnerprogramm »HP Simply StoreIT« gestartet

Und damit die neuen Lösungen auch wirklich bei der anvisierten Kundschaft ankommen, hat HP ergänzend dazu das neue Partnerprogramm »HP Simply StoreIT« gestartet. Unter dem Motto »Komplexität einfach machen« sollen Systemhäuser in die Lage versetzt werden, damit besser virtualisierte Storage-Infrastrukturen verkaufen. Der Fokus liegt dabei zunächst auf Virtualisierung, Microsoft Exchange und Microsoft SQL, File-Services sowie Backup und Datensicherung.

HP scheint damit beim Partner-Engagement richtig Ernst zu machen. Denn Meg Whitman, CEO von HP, hat sich im Rahmen der »Global Partner Conference« im Frühjahr klar zum Channel bekannt. Der Ankündigung, bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar in den Channel-Ausbau zu investieren, folgen nun offensichtlich Taten.

Aktuelles MSA-2000-System demnächst günstiger

Denn bei HP musste man erfahren, dass man viele Partner und Reseller hat, die entweder gut bei Servern sind, oder gut bei Storage. Doch eine integrierte Lösung wie die neue MSA 2040, die sich besonders gut für virtualisierte Umgebungen eignet, benötigt eher Rechenzentrums-Allrounder. »Für Partner«, erklärt Kraft, »ergibt sich durch den neuen Lösungsansatz, dass er beim Kunden noch größeres Geschäft generieren kann.« Distributoren könnten beispielsweise Services mit dazubundeln.

Ein Basispreis für ein MSA-2040-System in der Konfiguration mit zwei Controllern beginnt bei 11.470 US-Dollar. Ganz offiziell wird das System auf der »HP Discover 2013«-Konferenz vorgestellt, die ab 11 Juni in Las Vegas tagt. Dann werden auch Preise genannt. Ab Juli soll es dann verfügbar sein. Der Einstiegspreis des aktuellen MSA-2000-Systems beginnt derzeit bei rund 6.000 US-Dollar. Es verbleibt weiterhin im Portfolio, der Preis wird aber laut Kraft nach der MSA-2040-Einführung »günstiger«. Die Software-Neuerungen bei HP StoreEasy Storage sollen ab Juni kostenfrei für Bestands- und Neukunden verfügbar sein.

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