09.07.2015 (eh)
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Fujitsu Eternus DX8900 S3 skaliert bis 14 PByte & vier Mio. IOPS

  • Inhalt dieses Artikels
  • Systeme arbeiten mit »Eternus Storage Cluster« selbst bei komplettem Ausfall eines Rechenzentrums weiter
  • Als Startkonfiguration reichen zwei Controller-Module und vier Disk-Shelfs
  • Business-Breakfast von Fujitsu über Storage-Referenzinstallation des CD10000-Systems bei DARZ

Highend-Storage-Array »Eternus DX8900 S3« bietet extrem hohe Ausfallsicherheit und Always-On-Verfügbarkeit (Bild: Fujitsu)Highend-Storage-Array »Eternus DX8900 S3« bietet extrem hohe Ausfallsicherheit und Always-On-Verfügbarkeit (Bild: Fujitsu)Am oberen Ende hat Fujitsu seine Storage-Array-Familie »Eternus« mit zwei Modellen erweitert. DX8700 S3 und DX8900 S3 skalieren mit organischem Wachstum auf bis zu 4,6 bzw. 14 PByte, und dürften damit zu den skalierbarsten Speichersystemen der Welt gehören. Weiteres herausragendes Feature: Die neuen Fujitsu-Flaggschiffe bieten auch bis zu vier Millionen IOPS.

Die ab August weltweit verfügbaren Storage-Lösungen bieten zudem eine extrem hohe Ausfallsicherheit und Always-On-Verfügbarkeit. »In den Systemen ist absolut alles redundant«, betont Frank Reichart, Director of Storage Product Marketing bei Fujitsu, gegenüber speicherguide.de. »Es sind nicht nur die Controller redundant, sondern sogar das Controller-Paar ist doppelt vorhanden.« Die Systemarchitektur halte den Betrieb sogar dann weiterhin aufrecht, wenn Störungen in mehreren Komponenten auftreten.

Fujitsu hat die neuen Eternus-Speicherlösungen zudem als eine flexible Pay-as-you-grow-Architektur konzipiert. Damit kann jeder Kunde Speicherkapazitäten extrem kurzfristig aufbauen, und große Anfangsinvestitionen und Überkapazitäten im Rechenzentrum vermeiden.

Systeme arbeiten mit »Eternus Storage Cluster« selbst bei komplettem Ausfall eines Rechenzentrums weiter

Extreme Skalierbarkeit kennzeichnen die neuen Eternus-Arrays (Bild: Fujitsu)Extreme Skalierbarkeit kennzeichnen die neuen Eternus-Arrays (Bild: Fujitsu)Die neuen Speicherlösungen verfügen zudem über Funktionalitäten zur Automatisierung und Vermeidung von Ausfallzeiten (Zero Downtime). Über ein automatisiertes Qualitätsservice-Management kann die Systemleistung außerdem direkt auf die priorisierten Geschäftsprozesse angepasst und das Service-Level-Management für virtuelle Serversysteme unterstützt werden. In Verbindung mit der transparenten Fail-over-Lösung »Eternus Storage Cluster« kann das System selbst bei einem kompletten Ausfall eines Rechenzentrums weiter arbeiten.

Die neuen Systeme eignen sich laut Fujitsu »perfekt für die Konsolidierung von Daten in einem einzigen System«. Dabei können beispielsweise Daten aus Online-Transaction-Processing-Systemen (OLTP) und großen Datenbanken, Dokumenten-Services, geschäftskritischen Apps sowie Big Data und Business-Analytics einfließen. Außerdem sollen die Systeme genügend Kapazitäten für anspruchsvolle Virtualisierungsumgebungen bieten.

Als Startkonfiguration reichen zwei Controller-Module und vier Disk-Shelfs

Ausstattungsmerkmale und Unterschiede der neuen Arrays »Eternus DX8900 S3« und »Eternus DX8700 S3« (Quelle: Fujitsu)Ausstattungsmerkmale und Unterschiede der neuen Arrays »Eternus DX8900 S3« und »Eternus DX8700 S3« (Quelle: Fujitsu)Aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit und den Funktionen für Disaster-Recovery positioniert Fujitsu die Modelle als »ideale Speichersysteme für alle unternehmenskritischen Daten«. Es lässt sich mit einem kleinen Ausbau beginnen (zwei Controller-Module, vier Disk-Shelfs), und kann dann je nach Bedarf erweitert werden. Damit sind die Systeme nicht nur für Enterprise-Organisationen geeignet, sondern auch für mittelständische Unternehmen und Service-Dienstleister.

Zu den weiteren Features gehört auch ein neuartiges Notfallmanagement, um die Bereitstellung von Business-Centric-Storage-Services sicherzustellen. Um die hohen Speicherkapazitäten managen zu können, werden viele automatische Storage-Tiering-Funktionen mit eingebaut. Storage-Administratoren sollen sich aber keine Sorgen wegen dem Storage-Management machen. »Bei der DX-Familie ist alles gleich bis auf die Controller«, erläutert Reichart. »Ein Administrator, der ein DX-System kennt, kennt alle.«

»Momentan erleben Unternehmen jeder Größe eine gigantische Zunahme ihrer Datenbestände. Dafür sorgt vor allem die rasante Verbreitung von Connected-Devices – laut neuesten Zahlen soll deren Anzahl in den nächsten fünf Jahren auf bis zu 20 Milliarden Geräte steigen. Damit IT-Abteilungen mit diesem Wachstum effektiv umgehen können, muss ein neuer Ansatz für die IT-Infrastruktur gefunden werden«, sagt Marcus Jewell, Vice President, EMEA bei Brocade. »Gefragt ist eine enorme Flexibilität und Skalierbarkeit vom Rechenzentrum bis zum Einzelgerät. Wir sind davon überzeugt, dass die Eternus DX in Verbindung mit Brocades Netzwerktechnologie eine Gesamtlösung für die nächste Generation von Datenservice innerhalb der Speichersysteme schafft. Die neuen Systeme sichern mit ihrer agilen und robusten Infrastruktur unseren Kunden einen signifikanten Wettbewerbsvorteil in den nächsten Jahren.«

Business-Breakfast von Fujitsu über Storage-Referenzinstallation des CD10000-Systems bei DARZ

Während die neuen Systeme also für I/O-intensive Applikationen wie OLTP und große Datenbanken konzipiert sind, wird das Ende letzten Jahres vorgestellte Storage-System CD10000 für Cloud-Anwendungen, Sync & Share, Software-defined Storage (SDS) und Big-Data-Inhalte positioniert. Wer sich für das CD10000-System intensiver interessiert: Nächste Woche, am 15. Juli, gibt es in Frankfurt ein spezielles Business-Breakfast von Fujitsu, in der die beeindruckende Referenzinstallation des CD10000-Storage-Systems bei DARZ das Thema ist. Das neue Hyperscale-System verfügt über die Technologien OpenStack und Ceph.

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