26.01.2016 (eh)
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Dimension Data erneuert IT-Infrastruktur von WWK Versicherung

  • Inhalt dieses Artikels
  • WWK braucht neue IT-Infrastruktur für die Digitale Transformation
  • Server-Hardware und die Softwareebene waren bislang gekoppelt, jetzt virtualisiert

WWK-Zentraldirektion in München (Bild: WWK)WWK-Zentraldirektion in München (Bild: WWK)Konsolidierung, Standardisierung, Automatisierung: Die Versicherungsbranche rüstet sich für die Digitale Transformation, und deshalb wird der Ruf nach einer leistungsfähigen IT immer lauter. Der IT-Service-Dienstleister Dimension Data Deutschland implementiert bei der WWK Versicherung deshalb eine neue Serverinfrastruktur. Plan ist, innerhalb der kommenden drei Jahre die gesamte Serverinfrastruktur gegen UCS-Blade-Server von Cisco austauschen.

Laut Dimension Data wird die WWK nun Cisco-Technologie für das LAN-Netzwerk, das Datacenter-LAN und die Compute-Einheiten nutzen. Auf dieser Infrastruktur sollen auch die Telefonie und das Contact-Center laufen. Das IT-Fundament des Versicherungs- und Finanzdienstleisters werde dadurch optimal auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereitet.

WWK braucht neue IT-Infrastruktur für die Digitale Transformation

Die WWK treibt damit augenscheinlich auch die Digitale Transformation um. Die Marktforscher von IDC eruierten bereits, dass dafür neue IT-Infrastrukturen notwendig sei, wie beispielsweise auch Hybrid-Clouds.

»Gerade bei der Modernisierung der IT-Infrastruktur bietet es sich an, Lösungsalternativen am Markt zu evaluieren. Die WWK stand vor der Herausforderung, die Infrastruktur zu erneuern, ohne dass der laufende Betrieb darunter leidet«, erklärt Andreas Nentwich, Senior Client Manager bei Dimension Data Deutschland. »Gemeinsam mit der WWK haben wir deshalb ein maßgeschneidertes Konzept auf Basis einer Cisco-Technologie entwickelt, die diese Anforderungen erfüllt und zusätzlich eine moderne Unified-Communications-Lösung zur Verfügung stellt, über die nun beispielsweise auch die Telefonie des gesamten Unternehmens läuft. Damit ist die WWK Vorreiter in diesem Bereich.«

Server-Hardware und die Softwareebene waren bislang gekoppelt, jetzt virtualisiert

»Bei der Umstrukturierung sind drei Dinge entscheidend: Zunächst streben wir eine Konsolidierung an, durch die unsere IT-Systeme, Technologieplattformen und Prozesse vereinheitlicht und zusammengeführt werden sollen«, erläutert Michael Maier, Projektleiter bei WWK. »Zudem zielt der Umbau auf eine erhöhte Standardisierung ab – die IT-Komplexität muss reduziert und eng am Bedarf der Kunden ausgerichtet werden. Drittens: Automatisierung. Manuelle Tätigkeiten zur Systemadministration und -konfiguration sollen minimiert werden.«

Bei der WWK waren die Compute-Power-Unit, also die Server-Hardware, und die Softwareebene bislang gekoppelt. Durch die neue Lösung wird diese Verbindung aufgelöst, also virtualisiert, und die Profile sind einzeln ansteuerbar. Das macht das System wesentlich flexibler. Basierend auf dem alten System hätte dafür laut Dimension Data das gesamte Netzwerk aufgerüstet werden müssen, während sich die Cisco-Lösung dem Bedarf entsprechend implementieren lässt. Der Großteil der WWK-Systeme soll in 2016 erneuert, die komplette Umstellung 2017 abgeschlossen werden.

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