09.06.2015 (eh)
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All-Flash-Spezialist Solidfire forciert Openstack-Engagement

  • Inhalt dieses Artikels
  • Solidfire-Referenzarchitektur ohne Vendor-Lock-In
  • Garantierte Performance durch Solidfire Quality-of-Service (QoS)

Die grundlegende Architektur der »Agile Infrastructure«-Referenzplattform (Bild: Solidfire)Die grundlegende Architektur der »Agile Infrastructure«-Referenzplattform (Bild: Solidfire)Der All-Flash-Spezialist SolidFire hat eine neue Version seiner »Agile Infrastructure« (AI) vorgestellt. Bei AI handelt es sich um eine Familie von prävalidierten Referenzarchitekturen, vor allem für OpenStack-Cloud-Umgebungen. In die neue AI-Referenzarchitektur wurden die Rechen- und Netz-Architektur von Cisco sowie die Enterprise-Linux-OpenStack-Plattform von Red Hat miteinbezogen. Bisher war die Referenzarchitektur für Dell und VMware ausgelegt.

»SolidFire AI for OpenStack« soll es laut Anbieter den Anwendern ermöglichen, dynamische Self-Service-Cloud-Infrastrukturen in wesentlich kürzerer Zeit, mit weniger Platz und für weniger Kosten aufzusetzen als alternative Converged-Infrastructure-Angebote. Solidfire verweist hier vor allem auf eine True-Scale-Out-Infrastruktur. Dadurch seien Rechner, Netzwerk und Storage dynamisch erweiterbar, auch für eine flexible, vorhersehbare und kosteneffiziente OpenStack-Infrastruktur.

Solidfire-Referenzarchitektur ohne Vendor-Lock-In

Martin Cooper, Technical Director, SolidfireMartin Cooper, Technical Director, Solidfire»Außerdem gibt in dieser Referenzarchitektur kein Vendor-Lock-In mehr«, betont Martin Cooper, Technical Director bei Solidfire, im Hintergrundgespräch mit speicherguide.de. »Durch die Modularität in jeder Schicht des Stacks beseitigen wir diese Gefahr von Hardware- oder Software-Lock-Ins. Das ist letztendlich einer der großen Vorteile einer offenen Plattform wie OpenStack.«

Ein weiterer Vorteil ist laut Cooper, dass die vorvalidierte Lösung Cloud-Deployments in »weniger als 90 Minuten« ermöglicht. »Außerdem reduzieren wir damit die Komplexität der Einführung einer OpenStack-Infrastruktur in einem Rechenzentrum der nächsten Generation erheblich.«

Garantierte Performance durch Solidfire Quality-of-Service (QoS)

Solidfire hebt auch auf ihrem Quality-of-Service (QoS) ab. Damit sei AI in der Lage, gemischte Workload-Umgebungen in einer einzigen, gemeinsam genutzten Infrastruktur ohne Beeinträchtigung der Leistung auch nur einer einzigen Applikation zu konsolidieren. Freilich pocht auch Konkurrent Tintri auf ihrem Quality-of-Service, der allerdings lediglich eine tiefe Integration mit Vmware aufweist. Solidfire dagegen unterstützt unter anderem noch Microsoft Hyper-V und Oracle.

»Mit ‚SolidFire AI’ können Unternehmens-IT und Service-Provider jetzt auf sichere Weise eine dynamische Rechenzentrums-Infrastruktur bereitstellen, die ihnen größere Flexibilität, Automatisierung, Berechenbarkeit und Skalierbarkeit bietet«, erklärt Dave Cahill, Vice President of Corporate Development & Strategy bei Solidfire. »Zusammen mit Cisco und Red Hat bietet SolidFires ‚AI for OpenStack’ alles, was Anwender für eine OpenStack-Cloud benötigen. Sie können so ihr Rechenzentrum transformieren, um Produktivität und Innovationsfähigkeit zu verbessern.«

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