Viel Funktion, leicht verwaltet
Steigende Anforderungen im Speicherumfeld verlangen nicht nur nach hoher Funktionalität und Skalierbarkeit der Systeme, sondern erst recht nach einfacher Bedienbarkeit und effizientem Management. Überzeugendes und modernes Storage-Management, wie bei der IBM »XIV«, wird so zum entscheidenden Kaufkriterium.
Dirk Vogelsang, IBM
Daten zu verwalten und zu managen, heißt nicht mehr nur Informationen auf ein Speichersystem abzulegen. Vielmehr erfordern stark ansteigende Datenmengen, gemischte Datenumgebungen (strukturiert, unstrukturiert) sowie unterschiedliche Rechnerlandschaften (physisch und virtuell) komplexe Funktionalitäten und flexible Skalierbarkeit. Insbesondere das enorme Wachstum an digitalen Informationen stellt eine große Herausforderung in Unternehmen dar. Die Datenflut verlangt ganz einfach nach einem anderen Umgang, sei es bei der Datensicherung oder bei der Verwaltung bzw. der Verwaltungsoberfläche. Damit dies aber den IT-Managern und Administratoren nicht ein Mehr an Aufwand und Kosten abzwingt, muss auch das Management bzw. die Bedienoberfläche stimmen. Schnell zu erfassende Überblicke, leichte Handhabbarkeit und vor allem Automatismen sind hier wünschenswert, damit die Vorteile einer neuen Speicherlösung nicht in der Administration verpuffen. Personalkosten, Zeitaufwand und Schulungsnotwendigkeiten sorgen oftmals dafür, dass eine Diskrepanz zwischen Effizienz des Speichersystems und Effizienz des Managements entstehen. Hersteller wie IBM bieten hierfür moderne und innovative Ansätze wie beispielsweise mit der »XIV« und ihrer Bedienung.
XIV: Modernster Standard in dritter Generation
Das XIV-Storage-System ist eine Plattform mit einer parallelen Grid-Architektur, die bereits in dritter Generation – »XIV Gen3« – eine hohe Performance gewährleistet. Sie verfügt über miteinander verbundene Module, die jeweils über eigene Multicore-CPU, einen großen Cache, SSD-Caching (optional) und Hochkapazitätsfestplatten bereitstellen. All diese Komponenten sind parallel geschaltet, um Anwendungen flexibel und effizient mit Informationen versorgen zu können. Dabei entscheidet ein Zufalls-ähnliches Prinzip, wie ein jeweiliges Datenvolumen auf Module und Festplatten verteilt wird. Diese Bündelung der Ressourcen garantiert zudem hohe Verfügbarkeit. Dem Administrator fällt dieser Mix aus einzelnen Ressourcen nicht auf, er sieht nur einen großen Datenspeicher.Das System speichert Daten, indem es diese in 1-MByte-Stücke, so genannte Partitions, aufteilt, die jeweils auf einem zweiten Modul gespiegelt werden. Die Verteilung der Partitionen erfolgt automatisch und gleichmäßig auf alle Festplatten. Damit die Leistung gleichbleibend hoch ist, arbeitet der großzügig ausgelegte Cache mit einer Kombination aus verschiedenen Cache Algorithmen, die Schreib- und Lese-Operationen entsprechend optimieren.
Das Besondere des XIV-Systems besteht darin, dass es diese hohe Leistung konstant gewährleisten kann, ohne dass eine Systemoptimierung manuell seitens des IT-Verantwortlichen erfolgen muss. Spitzenlasten, Verwaltungs- und Wartungsvorgänge oder die Wiederherstellung nach einem Festplattenausfall lassen sich so stressfrei bewältigen. Für all das sorgt das Design des Systems – es ist auch keine Performance-Optimierung notwendig, denn durch das Design ist eine gleichmäßige Workload-Verteilung garantiert, alle System-Ressourcen werden gleichzeitig und gleichmäßig benutzt. Daneben weist die Plattform zahlreiche weitere Funktionen auf, die Leistung und Zuverlässigkeit stetig garantieren. Dazu gehören unter anderem die intelligente Skalierung (über Kapazität, Cache, SSD-Caching, Bandbreite, Schnittstellen), Load-Balancing, die Eliminierung von Hotspots sowie einfache Konfigurationsänderungen. Latenzzeiten werden durch eine InfiniBand-Backplane gering gehalten, hochperformante Anschlüsse, wie 8-Gbit/s-FC, lassen erst gar keine Flaschenhälse entstehen. Andere Funktionen wie Snapshots, Replikation, Konsistenzgruppen, Thin-Provisioning oder Datenmigration sind wie selbstverständlich im Leistungsumfang der XIV verankert.
Damit lassen sich selbst komplexe Anforderungen und Anwendungsszenarien abdecken. Seien es Datenbanken, Online Transaction Processing (OLTP), soll einfach Speicher für File Services oder Web 2.0 Anwendungen bereit gestellt werden, oder ist es für virtualisierte Umgebungen (VMware, Microsoft Hyper-V): Die XIV Gen3 erbringt immer die optimale Leistung.
Benutzerfreundlichkeit ist Trumpf
Der größte Vorteil der XIV-Systeme liegt in ihrer einfachen Bedienbarkeit. Sie sind vollständig virtualisiert und bedürfen keiner Performance-Optimierungen, Kapazitätsplanungen, Leistungssteigerungen und keinen zahlreichen anderen Speicherverwaltungsaufgaben. Die besonders intuitive grafische Benutzeroberfläche und die integrierten Verwaltungstools machen Administrationsaufgaben einfach und effizient. Die Bereitstellung von Volumes ist daher genauso wie die vollständige Überwachung mehrerer Systeme ohne umfangreiche Schulung möglich. Eine leistungsstarke Befehlszeilenschnittstelle (CLI) unterstützt komplexes Scripting. Die einheitliche Konsole ermöglicht die zentrale Verwaltung mehrerer XIV-Systeme. Die außergewöhnliche Flexibilität erstreckt sich auch auf Mobilgeräte: Benutzer können die Leistungs- und Kapazitätsüberwachung über das iPhone oder iPad von Apple durchführen.
Administratoren können mehr Speicher bereitstellen, indem sie die gewünschten Volumes einfach vergrößern. Logical-Unit-Number-(LUN-)Mapping ist per Drag-and-Drop möglich. Snapshots und Test-Umgebungen lassen sich innerhalb von Sekunden erstellen. Die Datenmigration geht leicht und zügig vonstatten. Ebenso einfach gestaltet sich das Remote-Mirroring zwischen XIV Gen3- und XIV-Storage-System, wodurch Datensicherheitsziele flexibel erfüllt werden können. Eine solche Reduzierung der Komplexität sorgt dafür, dass weniger IT-Ressourcen für die Verwaltung von Speicher nötig sind. Das wiederum entlastet die Mitarbeiter, die Zeit sparen und sich anderen Aufgaben widmen können. Ein Wegfall zeitaufwendiger Schulungen oder Trainings erwirtschaftet ein zusätzliches Zeitplus.
Das System trägt diese simple Verwaltung bis in virtuelle oder Cloud-Welten. Des Weiteren lässt sich die Lösung in weitere Produkte integrieren und macht so eine Speicherverwaltung auf globaler Systemressourcenebene möglich. Hierbei unterstützt es eine zentrale, optimierte und automatische XIV-Verwaltung sowie eine SAN-Anbindung mit dem »Tivoli Storage Productivity Center« (TPC) von IBM. Support gibt es auch für die Überwachung von Infrastruktur und Anwendungen mit Microsoft »SystemCenter Operations Manager« (SCOM) sowie für die gesteuerte Speicherbereitstellung durch Mitarbeiter, die nicht mit der Speicherverwaltung betraut sind. Dafür steht dann die IBM »Storage Management Console for Vmware vCenter (VC-Plug-in)und SCOM« zur Verfügung. Damit auch die Verwaltung von Speichern, Servern und Anwendungen in heterogenen Umgebungen bedient werden kann, unterstützt das System die »Storage Foundation« von Symantec sowie SMI-S-konforme Verwaltungssysteme wie »SystemCenter VirtualMachine Manager« von Microsoft. Nicht zuletzt vereinfachen automatische Reports den Administrationsalltag.
Niedrige Gesamtkosten (TCO) sprechen für sich
Durch die Kombination hoher Leistungsfähigkeit und einfacher Administration erreicht die XIV-Plattform weitaus niedrigere Gesamtkosten – also Total Cost of Ownership – als Konkurrenzprodukte. Das liegt auch an der Architektur der Systeme, die sich sehr von denen der Wettbewerber unterscheidet. Während andere Hersteller ihre Funktionalitäten nutzen, um geringere Kosten und höhere Performance für dedizierte Anwendungen bereitzustellen, bemüht sich IBM gleichförmig hohe, ausbalancierte Leistung und Qualität an jedwede Anwendung zu verteilen; zu günstigeren Konditionen. Dafür konzentriert sich das Unternehmen auch ganz darauf, seine Lösung äußerst wettbewerbsfähig zu halten. Dazu gehören eben nicht nur eine ständige Verbesserung technischer Charakteristika, sondern die Einbindung und Simplifizierung der Bedienung. Das reduziert die Komplexität der Abläufe, selbst wenn die Systembasis eine hoch komplexe Plattform darstellt. IBM will damit die Planung, Provisionierung und die Verwaltung von Speicherinfrastrukturen erleichtern. Deswegen erfordert die XIV kein manuelles Tuning, lässt sich einfach installieren, konfigurieren, erweitern und verwalten.
Gerade diese einfache Bedienbarkeit und der daraus resultierende niedrige TCO wird immer mehr zur Kaufentscheidung, gerade bei Organisationen, die ein rapides Speicherwachstum aufgrund steigender Datenaufkommen einplanen müssen und/oder ansteigende Workloads in heterogenen Umgebungen abarbeiten müssen. Selbst in kleineren IT-Landschaften lassen sich mit der XIV Prozesse vereinfachen und Overheads minimieren, beispielsweise für Personal. Die Verbindung von hoch entwickelter Technologie, großer Leistung und schmalen Kosten ist auf jeden Fall eine Kombination, die für jeden IT-Manager nutzbringend ist. Alles in allem ist eine Gesamtkostenbetrachtung für XIV eine Rechnung, die für jeden aufgeht.
