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03.10.2016 (kfr)
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Das Leistungsschutzrecht ist totaler Unfug

Karl Fröhlich, speicherguide.de: »Das Leistungsschutzrecht ist totaler Unfug«Karl Fröhlich, speicherguide.de: »Das Leistungsschutzrecht ist totaler Unfug«Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen, letzte Woche hat sich EU-Kommissar Günther Oettinger dazu hinreißen lassen, sich zum Thema Leistungsschutzrecht zu äußern. Man könnte auch sagen, er ist mit Anlauf in einen Fettnapf gesprungen und hat dabei seine allumfassende Unkenntnis preisgegeben. Dies ist insofern schlimm, denn er ist für die Digitalisierung zuständig und sollte es eigentlich besser wissen (oder zumindest seine Berater). An dieser Stelle möchte ich auf den sehr lesenswerten Artikel »Ein Witz namens Leistungsschutzrecht« vom Kollegen Karsten Lohmeyer von Lousypennies.de verweisen.

Karsten erklärt nicht nur, warum das Leistungsschutzrecht totaler Unfug ist, sondern rechnet auch vor, warum die Verlage froh sein sollten, dass sie nicht selbst Geld an Google zahlen müssen. Sicherlich kann man darüber diskutieren, warum wir als Webseitenbetreiber von einer Firma abhängig sind. Auch ist es schon unkommod, dass Google ein großes Geheimnis um seinen Algorithmus macht und man selbst nur im »Nebel stochern« kann. Trotzdem wären alle Webseiten ziemlich publikumsleer, wenn es Google nicht gäbe.

Um für uns zu sprechen: In 2016 kamen bisher über 50 Prozent aller unserer Besucher über eine Suchmaschine. Wovon rund 75 Prozent auf Google Deutschland entfallen, vier Prozent auf Google Österreich und nicht ganz acht Prozent auf die Google-Bildersuche. Bing schafft es mit unter vier Prozent noch in die Statistik, der Rest läuft unter sonstiges.

Wer eine Webseite betreibt sollte eigentlich wissen: Traffic zu generieren, also Besucher auf die eigene Webseite zu lotsen, ist kein leichtes Unterfangen. Da es schwer ist eine der vorderen Positionen innerhalb der Google-Suchergebnisse zu erreichen, bleibt oft nur die Möglichkeit den Traffic einzukaufen. Daher halte ich es persönlich für vollkommen hirnrissig, wenn sich die großen Verlage hinstellen und von Google Geld, für ihre in der Suche eingeblendeten Inhalte, haben wollen. Wer das fordert hat vom Internet und digitalen Inhalten keine Ahnung. In dem Sinn befindet sich Herr Oettinger also in guter Gesellschaft.

»Die Abhängigkeit von Google ist zwar frustrierend, manchmal sogar beängstigend«, schreibt Karsten in seinem Beitrag auf Lousypennies.de. Dem ist definitiv so. Trotzdem sind wir vom speicherguide.de-Team froh, dass es Google, als Service, in dieser Form gibt. Danke Google, für die vielen Besucher, die Du täglich zu uns schickst.




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