26.11.2015 (eh)
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Novastor bricht Lanze für Tape-Backup

  • Inhalt dieses Artikels
  • Novastor bricht Lanze für Tape-Backup
  • Langzeitdatenaufbewahrung – geht eigentlich nur mit Tape
  • Backup mit Disk oder Tape? Backup mit Disk und Tape!
  • Daten selektiv sichern, Backup-Kosten senken

Stefan Utzinger, CEO, NovastorStefan Utzinger, CEO, NovastorImmer wieder stellt sich für Unternehmen die Frage, welches Speichermedium die Backup-Daten zuverlässig und kosteneffizient sichert. Experten diskutieren hier gern das Aus von Tapes, und den Siegeszug von Festplatten. Doch der Hamburger Backup-Software-Spezialist NovaStor berichtet aus seiner Erfahrung aus zahlreichen Kundenprojekten, dass eine Kombination verschiedener Speichermedien sowie ein mehrstufiges Backup-Konzept die Backup-Ziele am besten erreicht.

Festplatten (Backup-to-Disk) ermöglichen zwar eine hohe Backup- und Restore-Geschwindigkeit und bieten sich daher zur Sicherung und schnellen Wiederherstellung einzelner Dateien und Ordner an. Der Einsatz von Festplatten erzeugt jedoch laut Novastor höhere Kosten als die Nutzung von Magnetbändern, denn die Platten müssen dauerhaft gekühlt und aufgrund kürzerer Haltbarkeit häufiger ersetzt werden.

»Rund 70 Prozent unserer Kunden nutzen neben Festplatten auch Tape oder Tape-Librarys für die Sicherung ihrer Daten«, erläutert Stefan Utzinger, CEO von Novastor. »Als einer der wenigen Backup-Software-Hersteller betrachten wir die komfortable und flexible Nutzung verschiedener Medientypen dauerhaft als ein Kernziel unserer Entwicklung.«

Langzeitdatenaufbewahrung – geht eigentlich nur mit Tape

Tape sei deshalb prädestiniert für Langzeitdatenaufbewahrung. Denn unter anderem zwingen rechtliche Gründe Unternehmen, Daten langfristig vorzuhalten. Aufgrund der längeren Haltbarkeit und der deutlich niedrigeren Energiekosten bleiben Magnetbänder laut Novastor »hierfür die erste Wahl«.

Zudem hätten Unternehmen für die Bereitstellung von Daten aus der Langzeitaufbewahrung meist mehrere Wochen Zeit. Die schnelle Datenverfügbarkeit von Festplatten zahle sich in diesem Anwendungsfall nicht aus. Wirklich effizient lasse sich die langfristige Datenaufbewahrung jedoch nur implementieren, wenn die Backup-Software Tape unterstütze und spezifische Funktionen für die Langzeitdatenaufbewahrung biete. Hierzu zählt beispielsweise die Medienauslagerung.

Backup mit Disk oder Tape? Backup mit Disk und Tape!

Die generelle Frage sollte deshalb nicht lauten: Backup mit Disk oder Tape? Sondern vielmehr: Backup mit Disk und Tape! Denn nach Ansicht von Novastor ist für Unternehmen mit großen oder wachsenden Datenbeständen eine langfristig wirtschaftliche Datensicherung nur mit der Kombination von Festplatten und Magnetbändern möglich. Neben dem Kostenaspekt spreche auch die längere Haltbarkeit für den Einsatz von Magnetbändern. Festplatten dagegen blieben unerlässlich, um ausgewählte Daten innerhalb weniger Minuten wiederherzustellen.

Sinnvoll sei ein mehrstufiges Backup-Konzept, das die Vorteile beider Speichermedien vereint und so optimal nutzt. Hierbei können Daten je nach gewünschter Verfügbarkeit (Recovery time objective) auf kostspieligeren Festplatten oder kostengünstigeren Magnetbändern gesichert werden.

Daten selektiv sichern, Backup-Kosten senken

Für große Datenmengen und Daten, deren Verfügbarkeit weniger zeitkritisch ist, empfiehlt sich daher der Einsatz von Magnetbändern als Backup-Medium. Eine wirtschaftlich sinnvolle Backup-Architektur lässt sich nur mit einer Backup-Software umsetzen, die Tape und Disk gleichermaßen unterstützt und deren Unterstützung der Hersteller kontinuierlich optimiert.

Um den Administrationsaufwand für die IT-Architektur in diesem Fall gering zu halten, empfehlen sich Backup-Software-Produkte, die Tape und Disk gleichermaßen unterstützen. Novastor verweist in diesem Zusammenhang auf ihr Paket »NovaBackup DataCenter«. Nur wenn die Backup-Software ein mehrstufiges Backup-Konzept erlaubt, können Backup und Restore mit den unterschiedlichen Medien zentral an einer einzigen Oberfläche verwaltet werden. Einmal eingerichtet, laufen die Datensicherungen dann unabhängig von Anzahl oder Typ der Medien automatisch ab. Mit Multistreaming schöpfe Novabackup Datacenter dabei sowohl auf Disk als auch auf Tape die volle Schreibgeschwindigkeit der Medien aus.

»Unsere Kunden«, betont Utzinger, »können ihre Backup-Architektur jederzeit an ihre Ziele – ob Kostensenkung oder Ausweitung der kurzfristig verfügbaren Datensicherungen – anpassen, indem sie Disk und Tape flexibel einsetzen. Wir beenden das Tape-/Disk-Dilemma.«


Einführungsvideo zu »NovaBackup DataCenter«

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