Backup virtueller Welten ohne Kampf
Von Frank Herold, Quantum
Die Vorteile virtualisierter Umgebungen verpufft schnell, wenn das Backup oder schlimmer noch das Recovery nicht dazu passen. Unternehmen tun gut daran, dedizierte Lösungen einzusetzen, um nicht den Spaß an virtuellen Welten zu verlieren. Quantum bietet hierfür eine kombinierbare Produktpalette für kleine und große Unternehmen.Viele Unternehmen, die auf den vielversprechenden Weg der Virtualisierung von Servern und Desktops aufsprangen, müssen beim Backup und ihrer Recovery-Strategie umdenken. Eine virtualisierte Umgebung hat andere Anforderungen an die Datensicherung als herkömmliche IT-Landschaften. Das dies oft einen Kampf bedeutet, belegte Quantum nun anhand einer selbst angefertigten Umfrage. Hier gaben fast 90 Prozent der IT-Manager an, dass dies immer noch ein Problem für sie darstellt. Etwa die Hälfte der Befragten bestätigten, dass das Datenwachstum bedingt durch Server-Virtualisierung eine große Hürde ist. Insgesamt gaben 24 Prozent an, dass sie ihre bestehende Speicherumgebung anpassen mussten, um Interoperabilität nach der Virtualisierung zu gewährleisten. Darüber hinaus kämpfen 25 Prozent der Umfrage-Teilnehmer mit dem Backup ihrer Außenstellen. Bei allen Vorteilen und Konsolidierungserfolgen, die eine Virtualisierung mit sich bringt, lässt sich nicht leugnen, dass das Risiko groß ist, diese aufgrund der Datensicherungsprobleme im Backend wieder einzubüßen.
Abhilfe können dedizierte Lösungen bringen, die sich den Anforderungen der virtualisierten IT-Landschaft anpassen lassen. Hersteller wie Quantum haben auf die neuen Herausforderungen der IT-Administratoren reagiert und bieten eine kombinierbare Produktpalette, meist bestehend aus Hard- und Software, aus der dann eine adäquate Datensicherungsstrategie zusammengestellt bzw. untermauert werden kann. Unternehmen müssen hier dringend handeln und ihre Backup- und Recovery-Szenarien anpassen, denn die errungenen Vorteile möchte keiner aufgeben müssen.
Die passende Software löst Kernprobleme
Entsprechende Funktionalität kann oftmals nur eine passende Software bringen, unabhängig davon, ob diese an bestimmte Hardware gebunden ist oder nicht. Ohne sinnvolle Tools nutzt die beste Hardware nichts. Quantum bietet hier gestressten IT-Administratoren die Software »vmPro« an, die das Backup von virtuellen Maschinen (VMs) beschleunigen und vereinfachen soll. Dabei erhalten die VMs eine zuverlässige Disaster-Recovery-Sicherung während die IT-Kosten gesenkt werden können. Die Software operiert als virtuelle Appliance auf einer virtuellen Maschine. Sie erkennt VMs automatisch, präsentiert dem IT-Verantwortlichen eine File-System Ansicht und sichert komplette VMs oder einzelne Files von VMs ohne einen VM-spezifischen Agenten dafür zu benötigen. Vmpro filtert beim Lesen der Daten inaktive Daten und nicht genutzte Blöcke heraus, was wiederum die zu sichernde Datenmenge um bis zu 75 Prozent verringern kann. Für eine schnelle Wiederherstellung erweitert die Software das traditionelle Backup um eine VM-Snapshot-Funktion, die VM-Kopien im nativen Format generiert und diese auf Sekundärspeicher auslagert. Somit wird ein Recovery sowohl auf VM- als auch auf File-Ebene in einzelnen Schritten möglich. Vmpro konsolidiert ebenso physikalische Datensammlungen und operiert zudem mit Applikationen und Policies von Drittanbietern, was für die Effizienz und die Integration der Umgebung von großem Vorteil ist.
Den IT-Managern, die mit der Software mehr erreichen möchten, stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung. Dazu gehören die »vmPro 4000«-Appliances sowie die »DXi«-Modelle von Quantum. In dieser Kombination lässt sich das Optimum aus Backup, Restore und der Deduplizierungsfunktion herausholen.
Zweigstellen optimal sichern mit »vmPro 4000«
Unternehmen, die kleinere und mittelgroße Standorte oder Zweigstellen bzw. deren VMs zuverlässig sichern und absichern möchten, können die Vmpro 4000 als Backup- und Recovery-Lösung für virtuelle Maschinen einsetzen. Sie verspricht eine einfache Integration und Bedienung, fortschrittliche VM-Sicherungstechnologie sowie ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Appliance vereint Backup-Software und ausreichende Speicherkapazität für die Backup-Daten mehrerer Monate. Das integrierte Dienstprogramm für Hochgeschwindigkeits-Backups schreibt die Daten direkt auf Disk und nutzt branchenführende Deduplizierungs-Technologie für die langfristige Datenhaltung. Um zuverlässiges Desaster Recovery zu gewährleisten, lassen sich die deduplizierten Daten von der Appliance automatisch auf andere Vmpro-Systeme oder auf DXi-Appliances an zentralen Standorten replizieren. Auch hier erfolgt ein Herausfiltern inaktiver oder verwaister Daten, was letztlich zu einer besseren Auslastung von Servern, Netzwerken und Speicher führt und die Performance steigert. Bei Bedarf kann der IT-Administrator die Kapazität des Systems mittels Capacity-on-Demand auf bis zu zwölf TByte erweitern. Die native Dateisystemansicht aller Backup-Daten ermöglicht eine schnelle und einfache Wiederherstellung einzelner Dateien und unterstützt nicht Backup-bezogene Verwendungszwecke wie beispielsweise Testumgebungen, Archivzugriff oder E-Discovery. Da auch hier die automatische VM-Erkennung greift, ist in Verbindung mit einfach konfigurierbaren Zeitplanungsoptionen und der sicheren Remote-Administration für mehrere Systeme eine zügige und reibungslose Installation möglich.
Solche Lösungen erweisen sich für Außendienststellen als äußerst nützlich, da sie wenig Personalaufwand benötigen und zu einer zentralisierten und kumulierten Backup-Strategie beitragen. Die Kosten sind überschaubar, da es eine Komplettlösung ist, die sich bei kapazitären Engpässen geplant und wenig investitionsintensiv skalieren lässt.
Flexible funktionelle Kombination mit »DXi V1000«
Eine noch kompaktere, aber ebenso funktionelle Lösung für virtuelle Server-Standorte ist die »DXi V1000« von Quantum. Sie verbindet die leistungsstarke Deduplizierungsfunktion mit der Flexibilität der VMs und gewährleistet einen erschwinglichen Backup- und Desaster-Recovery-Schutz. Die virtuelle Appliance eignet sich unter anderem für verteilte Standorte, kleinere Unternehmen oder auch für den Einsatz von Cloud-Diensten. Das Besondere der Lösung liegt in ihrem innovativen Deduplizierungsansatz, der sich nahtlos mit der Vmpro-Software sowie jeder gängigen Backup-Software verbinden lässt. Für kleinere IT-Landschaften lohnt sich oft die Anschaffung eines dedizierten Deduplizierungs-Systems nicht, da es kostenaufwendig ist und Personal bindet. Andere Lösungsansätze, die innerhalb der Backup-Software deduplizieren, sind oft zu komplex und können die Performance negativ beeinflussen. Die DXi V1000 schafft es, diesen Spagat zu machen und Target-basierte Deduplizierung in kleine Unternehmen zu tragen, ohne überbordende Administrationsleistungen abzuverlangen, da sie die vorhandene IT nutzt. Sie bietet Platz für bis zu zwei TByte an Nutzkapazität, was bei einer Deduplizierungsrate von 1:10 einemBackup-Datenvolumen von 20 TByte entspricht und lässt sich bei Bedarf mittels weiterer V1000- oder anderer Dxi-Systeme hinsichtlich der Kapazität vergrößern. Es muss aber nicht immer nur Hardware für Speicher- oder Backup-Erweiterung sein. Mit der V1000 kann der IT-Verantwortliche auch an einen Cloud-Service transferieren. So kann das originäre Backup lokal gesichert werden und eine weitere Kopie lässt sich bei einem Cloud-Dienstleister vorhalten. Das hält die Kosten für das jeweilige Unternehmen überschaubar und er kann seine Sicherungsintervalle extrem flexibel halten bzw. anpassen. Zudem machen die Replizierungsfunktion, OST-Support und Verschlüsselung (on-flight) die Appliance sehr effizient und zuverlässig.
Eine solche Lösung bringt dem IT-Manager hohen Investitionsschutz und optimale Ausnutzung vorhandener IT-Infrastruktur. Gerade kleinere Unternehmen profitieren davon, da sie höchste Funktionalität zu einem kalkulierbaren Preis erhalten und zudem ihre Backup-/Recovery-Strategie flexibel halten und immer wieder an neue Anforderungen anpassen können.
Breite Auswahl mit DXi-Systemen
Der Hersteller bietet darüber hinaus eine Kombination der Vmpro-Software und seiner Dxi-Serie an. Dabei kann der IT-Administrator jegliches Modell wählen, da alle von der Software unterstützt und angesprochen werden. Zu der Produktfamilie gehören fünf Systeme, die sich je nach Größe und Anforderungen der jeweiligen IT-Landschaft wählen lassen. Die »DXi4510« unterscheidet sich vom Modellbruder »DXi4601« durch die unveränderbare Kapazität. Die 4601-Appliance bietet Capacity-on-Demand-Deduplizierung und kann per Aktivierung eines Lizenzschlüssels von vier auf bis zu zwölf TByte skaliert werden – ohne Servicetechniker oder eine Neukonfiguration der Racks. Das nächst größere Modell ist die »DXi6700« mit acht bis 80 TByte an Nutzspeicher und einer Performance von bis zu 5,8 TByte/h mit Inline-Datenstrom für alle führenden Backup-Anwendungen. Die Enterprise-Lösung ist die »DXi8500«, die Platz für 40 bis 320 TByte deduplizierte Daten aufbringt und diese mit einer Leistung von bis zu 8,8 TByte/h transferieren kann. Verschiedene Schnittstellen und zahlreiche Backup-Funktionen runden das Highend-Angebot ab.
Bei dieser Auswahl findet jeder IT-Manager etwas, das seine Anforderungen bedient. Dabei muss er sich nicht vor dem anstehenden Datenwachstum fürchten, das eines der Nachteile einer virtualisierten Umgebung darstellen kann. Fast alle Systeme sind skalierbar und ohne Unterbrechung erweiterbar.Willy Brandt Allee 4, 81829 München
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