16.12.2011 (Doc Storage) Drucken
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Welche Vorteile bringt SMB 2.2 für den Hyper-V

Leserfrage: Die Version 2.2 des SMB-Protokolls (Server Message Block, auch als CIFS – Common Internet File System bezeichnet) bringt ab dem »Windows Server 8« Vorteile für den Einsatz mit der Virtualisierungs-Plattform »Hyper-V«. Wie sehen die wichtigsten Verbesserungen aus, und wie werden die Anbieter von NAS-Systemen hier mitspielen?

Antwort Doc Storage:

Mit Hilfe der neuen SMB-Version lassen sich zukünftig Server mit Windows 8, aber auch beispielsweise NAS-Arrays mit Windows- oder Linux-Betriebssystem direkt als Speicher für Hyper-V nutzen. Damit versucht Microsoft, zumindest einen Schritt näher an die Funktionalitäten von Vmware heranzukommen. SMB 2.2 lässt wie auch NFS 4.1 gleichzeitige Zugriffe mehrerer Systeme auf ein und denselben Speicher zu, wodurch die Implementierung vor allem kleinerer und mittlerer virtualisierter Umgebungen vereinfacht wird.

Damit können mehrere virtuelle Windows-, Linux- oder Unix-Maschinen auf dieselben logischen Laufwerke beispielsweise kleinerer NAS-Systeme zugreifen, was die generelle Konfiguration dieser Umgebungen wesentlich unkomplizierter macht. Da sich (leider) fast alles, was Microsoft in den Markt drückt, früher oder später als Quasi-Standard durchsetzt, werden die Hersteller von NAS-Systemen keine andere Wahl haben, als SMB 2.2 auch auf ihren Arrays anzubieten.

Gruß
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