17.02.2017 (Doc Storage) Drucken
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Microsoft Storsimple und Azure – eine gute Idee?

Leserfrage: Wir haben uns früher mal von Microsoft überreden lassen, uns eine StorSimple zuzulegen. Wir nutzen sie auch für verschiedene Applikationen. Kürzlich wollten wir sie an unsere VMware-Umgebung andocken, um sie als Storage für unsere VMs zu verwenden – das lief gründlich schief. Okay, hätte man auch vorher erahnen können. Wir haben jetzt die Idee, Storsimple an die Azure-Cloud anzuschließen, und hier die immer mehr bei uns anfallenden archivlastigen Services auszulagern. Halten Sie das für eine praktikable Idee? Was müsste man dabei eventuell beachten?

Antwort Doc Storage:

Hierzu eine knappe Antwort, und diesmal kein »das kommt darauf an«: genau dafür ist Storsimple gemacht. Auf der Kundenseite steht Storsimple im Rechenzentrum des Kunden, stellt über iSCSI Verbindung zu den angeschlossenen Servern her. Auf der anderen Seite kann das System diese Daten nach definierten Regeln in die Azure Cloud exportieren und auf dem Rückweg auch wieder importieren. Dabei können dann auch Archivfunktionalitäten (z.B. Retentions) genutzt werden. Viele Unternehmen haben hier von sehr positiven Erfahrungen berichtet.

Sollte ein Betreiber sich mit Azure verbinden wollen, muss er in Azure einen Storsimple-Service buchen und seine Storsimple mit diesem Service verbinden. So einfach ist das. Hierfür benötigt er eine Anbindung an Azure, muss also über eine »Subscription« verfügen. Die zu erwartende Last (I/O, Durchsatz) sollte bekannt oder zumindest einschätzbar sein. Danach muss in Azure der Service implementiert, darauf dann Storsimple mit dem Service verbunden und die Regeln für die Auslagerung aufgestellt werden.

So einfach ist in der Regel die Anbindung zwischen Storsimple und Azure. Aber Sie wissen ja, »es kommt darauf an«. In der Praxis unter anderem auf die unterschiedlichsten Gegebenheiten…

Gruß
Doc Storage

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