Netzwerkspeicher sind nicht neu. Und auch nicht sexy. Meint man. Allerdings lässt sich nicht von der Hand weisen, dass NAS-Systeme seit langem ein fester Bestandteil fast jeder IT-Infrastruktur sind. Gründe dafür gibt es reichlich und stets kommen neue Argumente auf die Liste, die solche Geräte begehrt machen. Ging es zunächst einfach um das Verteilen von Daten an mehrere Rechner bzw. das zentrale Speichern von Informationen zahlreicher Nutzer, so sind bis heute zahlreiche Funktionen hinzu gekommen, beispielsweise Deduplizierung oder Virtualisierung.
Dass der Trend zum NAS ungebrochen ist, beweisen auch die zahlreichen Artikel von speicherguide.de, in denen die Redaktion immer wieder ausführlich über Neuestes aus der Netzwerkwelt berichtete. Und nun eröffnet sich der Netzwerkspeicher auch die virtuellen Welten, nicht nur durch File-Virtualisierung, sondern auch durch zahlreiche nützliche Tools, die den Umgang mit VMware und Co. ermöglichen.
Insofern stehen die LAN- oder iSCSI-Geräte ihren FC-Massenspeicherkollegen in nichts nach und sind auch für die Zukunft gerüstet, die ja vor allem aus virtualisierten Wolken bestehen soll. Und wer noch einen letzten Beweis für den Siegeszug des NAS benötigt, der schaue sich nur einmal an, welche Auswahl es mittlerweile an so genannten Heim-NAS-Produkten gibt, in naher Zukunft sicher auch mit virtuellen Fähigkeiten ausgestattet. Das wird somit nicht unser letzter Schwerpunkt sein, der sich mit den funktionalen Speichergeräten auseinander setzt. NAS hat sich definitiv zur festen und unverzichtbaren Komponente in unserem IT-Alltag entwickelt.
Ihre Ulrike Rieß, Redakteurin speicherguide.de