Karl Fröhlich,
ChR speicherguide.deExterne Festplatten, Memory-Karten und MP3-Player haben sich heimlich zu unersetzlichen Speicherwerkzeugen gemausert. Früher als eine externe Disk noch über den Parallel-Port betrieben wurde, wollte die Dinger quasi keiner haben. Mit USB hat sich das radikal geändert. Anschluss- und Geschwindigkeitsprobleme sind mehr oder weniger ausgemerzt. Hinzukommt, dass 130 Euro für eine 200-GByte-Platte nicht mehr wirklich ins Gewicht fallen.
Der Preis hat generell auch zur Verbreitung von Speicherkarten, USB-Sticks und MP3-Playern beigetragen. Im Jahr 2000 kostete eine Flash-Karte mit 64 MByte umgerechnet noch rund 180 Euro. Heute gibt’s die doppelte Datenmenge ab 16 Euro bzw. zwei GByte für den Preis von damals – da wird nicht mehr lange überlegt.
Dies gilt auch für USB-Sticks. Seit der Markteinführung wird der Minispeicher als besseres Werbegeschenk belächelt. Die Sticks verkaufen sich jedoch bestens und konnten sich sogar als Diskettenersatz etablieren. Viele Wechselplattenvarianten waren angetreten die Floppy zu beerben, alle scheiterten. Stattdessen kommt ein »Marketing-Gimmick« um die Ecke und übernimmt den Markt.
MP3-Player wurden zunächst auch nicht ernst genommen. Argumente wie zu geringe Kapazität und zu teuer, sind Geschichte. Angaben der Frankfurter Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zufolge sollen allein in Deutschland heuer rund 4,5 Millionen Geräte verkauft werden. Kein Wunder, mit einer eingebauten Festplatte nehmen HHD-MP3-Player den Inhalt von bis zu 1.000 CDs auf. Zusätzlich bieten sie den Funktionsumfang einer externen Harddisk sowie den eines transportablen Speichers.
Geben Sie es zu, Sie besitzen mindestens eines der genannten Speichermedien und liebäugeln bereits mit dem nächsten. Oder?
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