21.02.2017 (kfr) Drucken
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Podcast: Datenspeicherungs-Trends im Mittelstand

  • Inhalt dieses Artikels
  • Video zum Podcast: Datenspeicherungs-Trends im Mittelstand mit Sven Meyerhofer
  • Software-definierte und hyperkonvergente Komplettlösungen

Reine Datenspeicher haben sich prinzipiell zu relativ einfachen und überschaubaren Geräten entwickelt. In den Unternehmen wird die Datenspeicherung allerdings immer komplexer. Der Trend geht in Richtung Verfügbarkeit und technologisch hin zu Lösungen wie Hyperkonvergenz.

Zusammen mit Sven Meyerhofer von N-Tec erörtert der speicherguide.de-Podcast wie sich im Mittelstand die Storage-Anforderungen verändert haben.Zusammen mit Sven Meyerhofererörtert speicherguide.de wie sich im Mittelstand die Storage-Anforderungen verändert haben.Der Trend geht in Richtung Verfügbarkeit und technologisch hin zu Lösungen wie Hyperkonvergenz. »Die Datenspeicherung ist deutlich komplexer geworden«, erklärt Sven Meyerhofer, Geschäftsführer bei Ismaninger Storage-Hersteller N-TEC. »Hat man sich vor ein paar Jahren lediglich nach einem Speichersystem umgesehen, gilt es heute zu berücksichtigen, ob die Daten gespiegelt oder repliziert werden müssen. IT-Managern geht es darum, wie sie Daten möglichst sicher abspeichern, so dass bei einem Ausfall, möglichst sofort wieder auf die Daten zugegriffen werden kann.«

Spricht man mit den großen Storage-Herstellern, ist die digitale Transformation das alles beherrschende Thema. Dies betrifft grundsätzlich auch kleine und mittlere Unternehmen. »Der Trend geht auch im Mittelstand zu einer kompletten Digitalisierung«, sagt Meyerhofer. »Das umfasst nicht mehr nur die Speicherung, sondern auch die Archivierung.« Das Stichwort lautet hier auch GoBD. Für alle steuerrelevanten Unterlagen müssen Firmen die Grundsätze zur digitalen Aufbewahrung erfüllen. Eine reine Datenspeicherung auf einem klassischen Backup-System reicht hier nicht mehr aus.

Video zum Podcast: Datenspeicherungs-Trends im Mittelstand mit Sven Meyerhofer



Software-definierte und hyperkonvergente Komplettlösungen

Gefragt sind heute vor allem Komplettsysteme, die ein möglichst breites Spektrum an Anforderungen abdecken. Dies reicht von Cluster-Systemen bis hin zu redundanten Rechenzentren. Auch die Cloud wird zunehmend ein Thema, wobei hier der Fokus klar auf der Private-Cloud liegt. »Der Trend geht dahin Speichersysteme zu zentralisieren«, konstatiert Meyerhofer. »Wobei hier zunehmend Software-definierte Strukturen und Hyper-Converged-Systeme zum Einsatz kommen, auch wegen den geringeren Latenzen.« Wichtig sei, das hyperkonvergente System richtig zu dimensionieren und zu konfigurieren. Diesbezüglich gäbe es in der Praxis immer wieder Probleme, obwohl oftmals das Versprechen Plug-and-Play lautet.

N-Tec hat hier beispielsweise mit DataCore und Open-E zwei Optionen im Angebot. Damit sollen sich zu überschaubaren Kosten hochverfügbare Hyper-Converged-Umgebungen aufbauen lassen. Open-E ist mit der Software-Engine JovianDSS sozusagen die Einstiegslösung für Umgebungen mit 50 bis 200 Anwendern. Das System basiert auf ZFS und läuft laut Meyerhofer im Feld absolut stabil und verfügt sogar über eine Selbstheilungsfunktion. Mit Datacore lassen dagegen deutlich höhere Anforderungen adressieren. Dies macht sich natürlich im Preis bemerkbar. Dafür sind aber auch über 100.000 I/Os möglich. Zudem bietet die Lösung ein umfangreiches Monitoring und Management.

Im speicherguide.de-Podcast geht Meyerhofer noch mehr ins Detail. Zusammen mit den Kollegen Karl Fröhlich und Engelbert Hörmannsdorfer erörtert er, wie sich, speziell im Mittelstand, die Storage-Anforderungen in den letzten Jahren verändert haben und wo aus seiner Sicht die Entwicklung hingeht.

Podcast mit Sven Meyerhofer, N-Tec

Hier geht’s zum PODCAST (ca. 20 min) »