06.11.2017 (Beate Herzog) Drucken
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E-Commerce-Anbieter Schoenberger wechselt von Netapp zu Tintri

  • Inhalt dieses Artikels
  • Storage-Probleme durch Ausfälle und langsame Leistung
  • Schnellere Leistung, vereinfachtes Management, geringerer Energieverbrauch
  • Schoenberger auch vom Support überzeugt

Beim E-Commerce-Anbieter Schoenberger stand eine Erneuerung seines Storage-Systems an. Beim bisherigen Netapp-Speicher häuften sich die Ausfälle. Zudem war er zu langsam. Die IT-Abteilung setze daraufhin auf das All-Flash-Array »VMstore T5060« von Tintri. Der neue Speicher bietet nun eine schnellere Leistung, vereinfachte Verwaltung und einen geringeren Energieverbrauch.

E-Commerce-Anbieter Schoenberger wechselt von Netapp zu Tintri (Bild: Schoenberger)E-Commerce-Anbieter Schoenberger wechselt von Netapp zu Tintri (Bild: Schoenberger)1878 als Hersteller und Vertreiber von Verdunkelungsanlagen und Rollos gegründet, ist die Schoenberger Group heute ein führender E-Commerce-Anbieter, mit Unternehmenssitz bei München. Die Entwicklung neuer Marken- und Produktportfolios, mit Schwerpunkt Rollladen- und Sonnenschutztechnik, Insektenschutz aller Art sowie Antriebs- und Steuerungstechnik, ist die Kernkompetenz der Gruppe. Schoenberger besitzt mehr als 100 Patente für zahlreiche Designs, Produkte und Anwendungen. Zu Beginn der 2000er, stellte sich Schoenberger neu auf: Aus einem Unternehmen, dass sich der Entwicklung und Herstellung von Produkten verpflichtet hatte, wurde eine moderner Händler im E-Commerce.

Schoenberger mit Sitz in München (Bilod: Schoenberger)Schoenberger mit Sitz in München (Bilod: Schoenberger)Durch die Umstellung zum E-Commerce-Unternehmen, diversifizierte sich Schoenberger, und erschloss durch die erworbene Erfahrung in E-Commerce, Logistik, Social Media, Multi-Channel-Marketing, Branding und Marktforschung, neue Märkte. Aktuell sind mehr als 400 Mitarbeiter weltweit bei der Schoenberger Group beschäftigt. Sie erwirtschaftet über 100 Millionen US-Dollar Umsatz. Um im Bereich E-Commerce weiterführend zu bleiben, und um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, setzt das Unternehmen auf eine agile, flexible und automatisierte IT-Infrastruktur.

Storage-Probleme durch Ausfälle und langsame Leistung

Nur ein sehr geringer Teil des Unternehmens kümmert sich heute noch um die Fertigung von Sonnenschutzprodukten. Das Hauptgeschäft ist E-Commerce und Verwaltung. Momentan werden die IT-Dienste des Unternehmens, durch drei eigene Rechenzentren abgedeckt. Diese sind auf dem Firmengelände, vollkommen redundant ausgelegt und bieten dadurch den notwendigen Schutz vor Ausfällen. »Als Online-Händler versenden wir aus unseren beiden Warenhäusern in Deutschland und Polen täglich rund 10.000 Pakete«, erklärt Florian Geisler, CTO bei Schoenberger. »Darüber hinaus betreiben wir noch unsere eigenen Fertigungslinien, die jeden Tag zirka 2.000 Produkte herstellen. Sowohl der Versand als auch die Produktion sind hochgradig von unserer IT-Infrastruktur abhängig. Diese muss hochverfügbar sein, um alle wichtigen Abteilungen jederzeit unterstützen zu können. Ausfallzeiten, wenn auch nur für wenige Minuten, wären für uns ein riesiges Problem.«

Das Unternehmen betreibt neben der Produktion vor allem den Versand über vier verschiedene Online-Portale, die von sehr großen, eigenen Abteilungen programmiert und verwaltet werden. Diese Teams vertrauen bei ihrer Arbeit auf viele kritische automatisierte IT-Dienste, die immer hohe Leistung liefern müssen und sehr agil sind. All das wird ab sofort von einer modernen, völlig virtualisierten und hochverfügbaren Enterprise-Cloud-Infrastruktur unterstützt. Vorher nutzte Schoenbergers IT synchrone Spiegelung durch eine NetApp Hybrid-Storage-Plattform. »Wir waren mit der Performance der bestehenden Speicherlösung nicht glücklich«, erklärt Geisler. »Der Netapp-Speicher war zulangsam. Das Booten eines Servers hat etwa 20 Sekunden oder länger gedauert, und die Speicherprozesse zu verwalten, war eine Qual von Anfang bis Ende.«

Neben den Leistungsproblemen, bot die bestehende Lösung keine Einsicht in die Workloads, die auf ihr aktiv waren. Das IT-Team musste bei Problemen zähe und langwierige Tests durchführen um das Problem zu finden. Das Team musste sogar einige Workloads auf eine lokale, nicht redundante SSD auslagern. Das setzte die IT-Infrastruktur des Unternehmens einer stärkeren Gefahr aus. Updates waren ebenfalls ein großes Problem: Während der Updates konnten die IT-Mitarbeiter keine SMB-Shares nutzen. Diese Updates mussten, um den Betrieb nicht zu stören, an Wochenenden aufgespielt werden, wenn die SMB-Shares nicht genutzt wurden.

Schoenberger plante darüber hinaus ein neues ERP-System zu implementieren. Doch dies stellte sich aufgrund der schlechten Performance der alten Lösung als unmöglich heraus. »Als wir versuchten, das neue ERP-System zu implementieren, kam das komplette System zum Erliegen und die Latenz der Netapp explodierte auf 140 Millisekunden«, erinnert sich Geisler.

Schnellere Leistung, vereinfachtes Management, geringerer Energieverbrauch

Tintri »VMstore T5000« All-Flash-SerieTintri »VMstore T5000« All-Flash-SerieBei der Suche nach einer besseren Speicherlösung fing Schoenbergers IT-Team an eine Alternative zu suchen, die die Anforderungen an Leistung, Agilität und Automation erfüllte. Der Tipp eines früheren Kollegen brachte Geisler auf die Idee, sich näher mit Tintri zu beschäftigen. Schoenberger entschied sich nach einem erfolgreichen Proof-of-Concept, ein Tintri VMstore T5060 zu installieren. Das All-Flash-System bot mehr Leistung, schnellere Reaktionszeiten und einen geringeren Energieverbrauch.

»Das Erste, was uns gleich zu Beginn auffiel, war, wie einfach Tintri zu installieren war«, kommentiert Geisler. »Wir benötigten gerade mal eine Stunde, um das Gerät auszupacken, zu installieren und den ersten Workload auf die Maschine zu schieben. In der Zeit hätte man eine Netapp kaum auspacken und verkabeln können. Die höhere Performance ist ein Riesenvorteil für uns. Mit Tintri benötigen wir jetzt nur noch zwei Sekunden, um einen Server zu booten – und keine 20 Sekunden wie vorher. Auch die Latenzzeit ist deutlich kürzer. Von den 140 Millisekunden des Netapp-Speichers sind wir runter auf nur 0,6 bis 1 Millisekunde.«

Ein weiterer bedeutender Vorteil für Schoenberger ist, die einfachere Nutzung. Das IT-Team besteht am Hauptstandort des Unternehmens aus drei IT-Managern, diese sind alle keine hundertprozentigen Storage-Experten. »Das Vmstore-System macht unsere Arbeit einfacher, weil es uns ermöglicht, alles, was auf dem Storage passiert, im Dashboard zu sehen«, freut sich Geisler. »Das Dashboard zeigt uns sogar, wo Probleme aufkommen könnten, sodass wir sehr schnell und einfach reagieren können. Wir haben seitdem viel Zeit eingespart, die wir sonst für die Speicherverwaltung verschwendet hätten. Jetzt sind unsere Workloads automatisiert und wir haben die komplette Einsicht.« Derzeit nutzt Schoenberger erst 50 Prozent der Kapazität. Es ist jedoch eine weitere Vergrößerung der virtualisierten Infrastruktur geplant.

Schoenberger auch vom Support überzeugt

»Bei unserem alten System, hätten wir Speicherexperten sein müssen«, meint Schoenberger CTO Geisler. »Mit Tintri konnten wir bereits während der Evaluierung einen Fall mit dem Support lösen. Der Support und der Speicher haben uns überzeugt. Beides ist besser als alles Lösungen, die wir vorher ausprobiert haben. Ein Switch mit einer alten Firmware, die noch im Einsatz war, verursachte ein Problem. Nachdem der Support sich Remote verbunden hatte, konnte dieser Fehler nach wenigen Klicks gefunden werden. Mit Netapp hatten wir die gegenteilige Erfahrung: Wir mussten viele Logfiles erstellen, an den Hersteller schicken und mussten danach oft nachfragen. Nun ist es umgekehrt: Wir werden vom Support kontaktiert, bevor wir überhaupt bemerken, dass es ein Problem geben könnte.«

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