Das vorrangigste Problem in IT-Abteilungen lautet, wie lässt sich der hohe Speicherbedarf und wie die steigenden Anforderungen an die Bandbreite handhaben? Auch wenn vieles im Storage-Bereich zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist, einfach ist das Speichern die Verwaltung noch lange nicht. Lesen Sie mehr über Trends und Lösungen im Schwerpunkt Einkaufsführer Storage 2011.
Für Magnetbänder spricht eine lange Lebensdauer und Haltbarkeit von bis zu 30 Jahren. Auch bei den Betriebskosten punkten Tape-Librarys im Vergleich mit Disk-Backup-Systemen. Eine durchdachte Datensicherungsstrategie kombiniert beide Welten und nutzt Bänder als Auslagerungsmedium und zur Langzeitarchivierung.
Mit dem flächendeckenden Einsatz von SSDs, schnellen SAS-Medien, durchsatzstarken Verbindungen sowie Funktionen wie Space-Reclaim, MAID oder Tiering optimieren Hersteller nun ihre Produkte. Doch was bringt das »pimp my storage«?
Um auf alle Speicheranforderungen vorbereitet zu sein, benötigen Firmen eigentlich die eierlegende Wollmilchsau. Oder eben ein System, welches sich flexibel und auf verschiedenen Ebenen nach Bedarf und Belieben erweitern lässt. HDS bietet mit seiner VSP ein System, das nicht nur die eigenen Ressourcen nutzen kann.
RAID-Systeme sollen zahlreiche Anforderungen erfüllen: in virtuellen Umgebungen einsetzbar sein, hohe Performance gewährleisten, Daten- und Systemsicherheit garantieren sowie über umfassende Funktionen wie Replikation, Snapshots, Dedup oder Cluster-Fähigkeit verfügen.
Das richtige Speichersystem wird auch den unplanbaren und sich verändernden Anforderungen virtueller Welten gerecht. Der Druck von Wartungs- und Backup-Fenstern lässt sich durch flexible Lösungen wie die Lefthand-Serie von HP verringern. Mit dem entsprechendem Nutzen an Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit.
Während sich das weltweite Datenwachstum alle 18 Monate verdoppelt, stagnieren die IT-Budgets. Daher gilt es, mit wenigen Mitteln möglichst effizient zu arbeiten. Der Stellenwert der Virtualisierung wird daher noch weiter ansteigen. Die Cloud muss dagegen erst beweisen, ob sich der Ansatz in die Unternehmensprozesse einbinden lässt.
Reihenweise wurden zuletzt Storage-Unternehmen weggekauft: Data Domain, Isilon, Compellent, Akkori oder 3Par. Aber keine Sorge, es gibt genug Startups. Wir stellen einige Interessante vor, die nun auch größtenteils dabei sind, ihre ersten Pflöcke in Deutschland einzurammen.
Die R-Serie der Icebox soll für mehr Ausfallsicherheit und Verfügbarkeit in Storage-Area-Networks sorgen. Festplattenauswahl und Funktionsumfang gewährleisten optimalen Nutzwert der Systeme. Auch bei den Host-Anschlüssen stehen dem Anwender mehrere Optionen zur Verfügung.
Die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien hat eine hochverfügbare, virtuelle Speicherlösung auf Basis des Storage-Hypervisors »SANsymphony« von Datacore implementiert. Zusammen mit der virtuellen Server-Infrastruktur unter Vmware erreicht die Uni Performance-Verbesserungen von bis zu 40 Prozent.
Mit der Virtualisierung steigen die Anforderungen im Rechenzentrum. Eine Storage-Management-Lösung hilft dabei physikalische und virtuelle Umgebungen Hersteller-übergreifend zentral und einheitlich zu verwalten. Commvaults »SIMPANA«-Suite deckt ein komplettes Daten- und Informationsmanagement ab.
Mit dem Evos Concept gibt Automobilbauer Ford einen Vorgeschmack was die Cloud künftig alles leisten kann. Während sich die IT-Welt noch darüber streitet, ob die Datenwolke mehr ist als ein unsäglicher Hype, zeigt das Auto der Zukunft welch individueller Fahrkomfort dadurch möglich sein wird.