08.08.2017 (kfr) Drucken
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Sharkoon Quickport XT Duo Clone – USB-3.0-Dockingstation im Test

  • Inhalt dieses Artikels
  • Quickport XT Duo Clone im Hands-on-Test
  • Fazit: Positive Erfahrung nach einem halbjährigen Testzeitraum
USB-3.0-Dockingstation Sharkoon »QuickPort XT Duo Clone«USB-3.0-Dockingstation Sharkoon »QuickPort XT Duo Clone«Am Sharkoon QuickPort XT Duo Clone lassen sich bequem zwei interne SATA-HDDs anschließen. Die Dockingstation ist mit einem USB-3.0-Port ausgestattet, besitzt ein eigenes Netzteil sowie einen Ein-/Ausschaltschalter. Die beiden Einbauschächte sind universell für 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten ausgelegt.

Das Besondere an dem Gerät ist die Klonfunktion. Damit lässt sich eine Festplatte auf eine andere spiegeln/duplizieren. Einzige Bedingung: Die Kapazität des Ziellaufwerks muss gleich oder größer sein. Es muss sich auch nicht um den gleichen Formfaktor oder Typ handeln. Es lassen sich HDDs auf SSDs klonen oder 3,5- auf ein 2,5-Zoll-Drives klonen bzw. jeweils umgekehrt.

Quickport XT Duo Clone im Hands-on-Test

Anschlüsse des Sharkoon »QuickPort XT Duo Clone«Anschlüsse des Sharkoon »QuickPort XT Duo Clone«Wir haben dies in verschiedenen Kombinationen ausprobiert und konnten im Test keine Einschränkungen feststellen. Neben unterschiedlichen SATA-SSDs unterstützt die Dockingstation Festplatten mit bis zu zehn TByte (Seagate IronWolf). Auch ältere Platten wurden verlässlich erkannt.

Die Clone-Funktion funktioniert nur im Stand-Alone-Modus. Ein Rechner wird nicht benötigt. Das zu kopierende Quell-Laufwerk muss in den Slot HDD1 gesteckt werden und die Zielplatte in Einschub HDD2. Danach startet man den Quickport und wartet kurz bis beide Drives als betriebsbereit angezeigt werden. Jetzt einfach den Clone-Knopf auf der Rückseite für fünf Sekunden gedrückt halten, bis die HDD1- und HDD2-LEDs schnell blinken und nochmals kurz den Clone-Knopf drücken. Der Kopiervorgang startet und läuft von jetzt ab selbstständig. Die LEDs geben dem Anwender einen Anhaltspunkt, wo in etwa sich die Kopieraktion befindet. Im ersten Viertel blinkt beispielsweise LED1 zweimal, LED2 einmal. Bis zur Hälfte blinken beide einmal und ab 50 Prozent blinkt nur noch LED2.

Die Dauer des Kopiervorgangs hängt vor allem von der Performance der verwendeten HDDs oder SSDs ab. Wir klonen zwei 1-TByte-Platten (SATA 6Gbit/s, 7.200 U/min) in etwas über zwei Stunden.

Fazit: Positive Erfahrung nach einem halbjährigen Testzeitraum

SATA-Anschlüsse für 2,5- und 3,5-Zoll-LaufwerkeSATA-Anschlüsse für 2,5- und 3,5-Zoll-LaufwerkeDer Quickport XT Duo Clone ist ein sinnvolles Tool, wenn man häufiger mit internen Platten hantiert, sei es mit älterem Laufwerken, zur Vorbereitung neuer Platten oder zu Testzwecken. Die Laufwerke werden einfach nur von oben in den Schacht eingesteckt. Dies ist in der Praxis deutlich komfortabler als der Einbau in ein externes Gehäuse oder auch das Hantieren mit einem Wechselplattensystem.

Die Dockingstation eignet sich auch für rollierende Backups auf verschiedene Medien (HDDs). Zusätzlich lässt sich von der Backup-HDD eine Kopie erstellen oder ein Image, um es an einen anderen Ort auszulagern. Praktisch ist in dieser Hinsicht der Stand-Alone-Modus, und dass kein Rechner benötigt wird.

BBei uns ist das Gerät seit rund einem halben Jahr im Einsatz und verrichtet »brav« seinen Dienst. Der Preis von rund 39 Euro geht für uns in Ordnung. Gut finden wir auch, das lange und stabile USB-Kabel. Zudem gibt es von Sharkoon Modelle mit integrierten Card-Reader (ca. 30 Euro) oder mit USB 3.1 (ca. 40 Euro), aber jeweils ohne Klonfunktion.

Kurinfo

Hersteller: Sharkoon Technologies GmbH
Siemensstraße 38, 35440 Linden
Tel. +49 (0)64 03/968 14-0
E-Mail: info@sharkoon.com
oder sales@sharkoon.com
Web: sharkoon.com/
Direkter Link zum Produkt: Quickport XT Duo Clone
Preis: ca. 38,99 Euro

Technische Daten
Dockingstation: für bis zu 2 HDDs/SSDs
Schnittstelle extern: USB 3.0
Schnittstelle intern: SATA 6Gb/s
Formfaktor Laufwerke: 2,5/3,5 Zoll
Besonderheiten: Clone-Funktion (Stand-Alone)

Plus
+ unterstützt 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke
+ Clone-Funktion (Stand-Alone)
+ langes USB-Kabel

Minus
- relativ großes externes Netzteil