N-Tec »ICEBOX-iSQS«
Der RAID-Controller ist generell mit einem 2.048 MByte großen ECC-Zwischenspeicher bestückt und basiert auf Intels »XScale-64-Bit RISC«-Prozessor. Als RAID-Level unterstützt die Icebox 0, 1, 0+1, 3, 5, 6, 10, 30, 50 und 60. Zudem lassen sich die RAID-Geräte auch als JBOD einsetzen. Eine Erweiterung des iSQS wird über die SAS-Expansion-Ports gewährleistet. Dabei bauen vier weitere 16-Bay-Systeme die Speicherkapazität auf bis zu 160 TByte aus. Die Icebox erlaubt den Einsatz von Hotspare-Platten, die global und dediziert zuteilbar sind. Beim Ausfall einer Platte erfolgt ein automatischer Rebuild. Das RAID-Gerät lässt sich im laufenden Betrieb erweitern, eine Volume- und RAID-Migration ist ebenso möglich.
Zudem gewährleistet das Nearline-Storage-Produkt Sicherheit durch die Unterstützung von S.M.A.R.T., sowie die Funktionalität des »Snapshots-on-the-box«. S.M.A.R.T. umfasst Disk-Self-Test, Disk-Scrubbing und Disk-Cloning. Snapshots lassen sich somit unabhängig vom angeschlossenen Host und Betriebssystem erstellen. Ein optionales Batterie-Backup sichert die Datenkonsistenz des Controller-Cache im Falle einer Stromunterbrechung.
Um den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, wird neben den hotswapfähigen Festplatten, Lüftern und Netzteilen auch die Betriebstemperatur überwacht und im Fehlerfall eine entsprechende Meldung generiert. Die Konfiguration und Administration erfolgt via Webbrowser. Fehlermeldungen lassen sich über SMTP, SMS und SNMP weiterleiten.
Speziell für den Sicherheitsmarkt bietet die Icebox-iSQS optional das »Alarm-Interface« an. Dieses ermöglicht die Überwachung und den direkten Anschluss an ein Sicherheits-Management-System. Die Überwachung erfolgt unabhängig vom Host- und Betriebssystem, was die Einbindung der Icebox in heterogene Netze zulässt.
Die Verwaltung erfolgt über das Web und ist betriebssystemunabhängig. Um erhöhten Zugriffsschutz zu garantieren, kann der Administrator das Gehäuse verschließen. Damit die Box so robust wie möglich ist, wurden laut Hersteller nur wenige Kunststoffteile verbaut und viel Wert auf hochwertige Komponenten gelegt, wie zum Beispiel Netzteile und Lüfter sowie ein Edelstahlgehäuse.
Fazit
Auch wenn die Icebox auf den ersten Blick wie jede andere SATA-Disk-Lösung erscheint, birgt sie doch einige Vorteile, die in diesem Preissegment nicht selbstverständlich sind. Dazu gehören der Plattenmischbetrieb, ein leistungsstarker Prozessor sowie eine Snapshot-Funktion. Ebenso hat das Münchner Unternehmen viel Zeit in die Entwicklung des sicheren Designs investiert. Zu recht: kabelloses Backplane-Design und Alarm-Interface sorgen für zusätzlichen Ausfallschutz. Eine 16-TByte-Box ist ab 5.630 Euro (netto) erhältlich, 32 TByte kosten 7.895 Euro. Der besonders Schutzbedürftige kann optional eine 5-Jahres-Garantie und europaweiten Vor-Ort-Service erwerben. N-Tec nutzt unterschiedliche Vertriebskanäle, unter anderem auch OEM-Partner, weswegen die Preisangaben im Einzelnen variieren können.Oskar-Messter-Strasse 14
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Direkter Link zum Produkt: Icebox-SAS-Serie
Preis (netto): ab 5.630 Euro ( 16 TByte), ab 7.895 Euro (32 TByte)
Garantie: 2 Jahre
Technische Details
Unkomprimierte Speicherkapazität: 32 TByte
Anzahl Festplatten: 16
Festplattenschnittstelle: SATA-II, SAS
Festplattenkapazität: bis 2 TByte
Erweiterungsschnittstelle: SAS
Maximale Erweiterung: 4x 16-Bay-JBODs (160 TByte)
RAID-Level: 0, 1, 0+1, 3, 5, 6, 30, 50, 60
Host-Anschluss: 4 x Gbit-Ethernet (iSCSI)
Cache: max. 2.048 MByte
Prozessor: Intel Xscale 64-Bit RISC
Redundante Komponenten: Netzteile, Lüfter
Hotswapfähige Komponenten: Netzteile, Lüfter, Festplatten
+ betriebssystemunabhängig
+ hoher Ausfallschutz
+ hohe Skalierbarkeit und Funktionalität
+ in Deutschland hergestellt
+ wenige Kunststoffteile, hochwertige Komponenten
Minus
- durchschnittliche Herstellergarantie
