21.08.2015 (eh) Drucken
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Zstor Windows-Flash-Array schafft beachtliche 1,4 Mio. IOPS

  • Inhalt dieses Artikels
  • Windows-Flash-Array ausbaubar bis zu 38,4 TByte
  • Zstor setzt beim AF224-Array auf HGST-SDDs

All-Flash-Array AF224 ist optimiert für Windows-Umgebungen (Bild: Zstor)All-Flash-Array AF224 ist optimiert für Windows-Umgebungen (Bild: Zstor)Der deutsche Spezialist für Open-Storage-Lösungen Zstor stellt ein vollkommen redundantes Windows-All-Flash-Array für Rechenzentren vor. Das Modell mit der Bezeichnung AF224 ist komplett in einer 12-Gbit/s-SAS-Architektur ausgeführt. Besonderheit: Serverseitig kann das Array mit 10/40/56-Gbit/s-Ethernet, oder 56-Gbit/s-InifiniBand, oder mit 4/8/16-Gbit/s-Fibre-Channel ausgestattet werden. Im Maximalfall werden bis zu 1,4 Millionen IOPS erreicht – das ist Performance satt auch für umfangreiche Datenbanken, wie beispielsweise Microsoft SQL-Server.

Das kompakte 24-Bay-2U-Rackmount-System ist mit zwei Hot-swap-Nodes ausgelegt, die im hochverfügbaren Cluster-Betrieb für höchste Datenverfügbarkeit sorgen. Über beide Nodes, die als hoch verfügbarer Cluster betrieben werden und mit neuesten Intel-Xeon-Prozessoren ausgestattet sind, wird die hohe I/O-Last abgewickelt, wobei die eingebauten DDR4-Systemspeicher die Datenströme optimal zwischenspeichern.

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Windows-Flash-Array ausbaubar bis zu 38,4 TByte

Architektur des Windows-Flash-Array AF224 (Bild: Zstor)Architektur des Windows-Flash-Array AF224 (Bild: Zstor)Das Windows-Flash-Array steht in verschiedenen Speichervarianten mit bis zu 38,4 TByte Bruttokapazität zur Verfügung. Durch SSD-JBODs lässt sich die Gesamtkapazität auf 115 TByte ausbauen. SSDs sind von HGST der Enterprise-Klasse eingebaut, die die Daten über eine moderne SAS-3-Schnittstellenarchitektur transferieren.

»All-Flash-Appliances werden in Rechenzentren immer beliebter. Großunternehmen speichern ihre kritischen Daten auf diesen Systemen, bei denen Zuverlässigkeit und Performance eine entscheidende Rolle spielen. Die SSDs der Ultrastar-Serie von HGST mit der 12-Gbit/s-SAS-Schnittstelle liefert hier den besten Mix aus kurzen Wartezeiten, extremer IOPS-Performance, hoher Lebensdauer und kompromissloser Qualität«, sagt Davide Villa, EMEA Sales Director bei HGST. »Die Kombination von Microsoft-Software mit HGST-Enterprise-SSDs und Zstors Know-how und Erfahrungen im Bereich der Systemintegration stehen für schnellen und sicheren Datentransfer.«

Zstor setzt beim AF224-Array auf HGST-SDDs

Die beiden Nodes, die in einem Clusterverbund betrieben werden, basieren auf Microsoft-Windows-Server-Technologie. Hierbei werden die Features der »Windows Storage Spaces« laut Zstor konsequent ausgenutzt. Neben der internen Verwaltung der vorhandenen Speichereinheiten bietet das Microsoft Betriebssystem ein active/active-Clustering. Die Anbindung an die angeschlossenen Hosts erfolgt mit CIFS oder NFSv4.1, wobei die volle Unterstützung für SMB 3.0 integriert ist.

Das AF224-Array ist seitens Microsoft komplett für den Einsatz unter »Windows Server 2012« zertifiziert, wodurch sich hier der Einsatz als schnelles, zentrales Speichersystem in Microsoft-Windows-Umgebungen empfiehlt. In virtuellen Welten unterstützt das Zstor-Array den Microsoft-Hypervisor Hyper-V, mit dem zum Beispiel MS-SQL-Server, MS-Exchange-Anwendungen oder Public-Cloud-Lösungen betrieben werden. Durch die Unterstützung von RDMA wird ein direkter Zugriff auf die jeweiligen Arbeitsspeicher möglich, so dass nach Angaben von Zstor eine signifikante Steigerung der IOPS-Performance erreicht wird. Dieses Leistungsmerkmal werde bei Kunden besonders gewünscht, sobald das Array als Speichersystem in Hyper-V-Umgebungen für Scale-out-File-Server (SoFS) fungiert.

Die Nettolistenpreise für das sofort verfügbare AF224 beginnen für die 4,8-TByte-Lösung bei ca. 27.500 EUR.

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