Vmware schasst CEO und Mitgründerin Diane Greene
Deutlich bergab ging es gestern mit der Aktie des Virtualisierungsmarktführers
VMware. Das Papier verbilligt sich fast um 25 Prozent auf 40,19 US-Dollar und notiert auf dem niedrigsten Niveau seit dem Börsengang im letzten Jahr. Der Grund für den Kurssturz ist eine Umsatzwarnung: Die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2008 werde leicht unter der früheren Prognose des Managements ausfallen; bislang wurde von einem Umsatzwachstum von 50 Prozent ausgegangen.
Das war zuviel für
CEO und Mitgründerin Diane Greene. An Wall Street wurde schon seit Monaten öffentlich über die Strategie des Unternehmens gelästert. Finanzanalysten drängten den Speicherspezialisten
EMC, der mit 86 Prozent an Vmware beteiligt ist, Green zu ersetzen. Nun ist es soweit. Als Nachfolger wird
Paul Maritz bestimmt. Maritz war zuletzt Chef von EMCs Cloud Division, die aus der Akquisition der
Pi Corporation hervorging.
Die Aktie von EMC verliert 11,56 Prozent auf 13,39 US-Dollar. EMC und Maritz wollen nun Vmware für den neuen Cloud-Computing-Trend positionieren.
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