16.04.2012 (eh) Drucken
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SGI kündigt Open-Storage-NAS-Lösung an

  • SGI kündigt Open-Storage-NAS-Lösung an
  • Modulare Open-Storage-Architektur
  • Namespace-Cluster aufbaubar
  • Datenintegrität ist weiterer Kernpunkt
SGI »Modular InfiniteStorage«
SGI »Modular InfiniteStorage«
Vor allem für Enterprise-Organisationen hat SGI eine neue Open-Storage-NAS-Lösung konzipiert. Das SGI-NAS ist eine reinrassige Software-Lösung, die sich zwar auch für andere NAS-Systeme eignet, aber natürlich in erster Linie für SGIs »Modular InfiniteStorage«-Produktreihe. In dieser Kombination ist es laut SGI eine extrem modulare und hochskaliere voll-integrierte Lösung – nach Meinung von SGI sogar die erste ihrer Art.

Die Skalierbarkeit reicht von etwas unter 50 TByte bis zu mehreren PByte. Multiple-NAS- und SAN-Protokolle werden ebenso unterstützt wie die Standarddienste Inline-Deduplikation und native Kompression sowie unbegrenzte Snapshots, Klone und unlimitierte Dateigrößen.

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Modulare Open-Storage-Architektur

»Für Storage-Kunden ist die Rationalisierung von Kosten und Komplexität in Hinblick auf die stetig wachsenden Anforderungen an die Datenspeicherung eine der größten Herausforderungen«, sagt Steve Conway, IDC Research Vice President bei HPC. »Die Modular-Infinitestorage-Produktfamilie von SGI löst dieses Problem, indem sie eine modulare Open-Storage-Architektur mit den neuesten Entwicklungen bei der Verdichtung von Speicher vereint. Mit diesen Produkten bleiben die Investitionen in Storage-Lösungen zukunftssicher.«

SGI will mit diesen Systemen vor allem gegen NetApp »FAS 2050«- und EMC »NS120«-Lösungen konkurrieren. Storage-Management für die Hypervisoren von VMware, Citrix und Microsoft ist in der Software integriert. Die NAS-neue NAS-Software, die auf dem Filesystem »ZFS« basiert, unterstützt alle gängigen Festplattentypen sowie SSDs. Die SSDs können nicht nur als schnellere Festplatten, sondern auch als Cache konfiguriert werden.

Namespace-Cluster aufbaubar

Unterstützt werden die üblichen RAID-Levels 0,1, 5, 6 und 10. Mit der Software lässt sich auch ein Namespace-Cluster aufbauen, wodurch eine nahezu unbegrenzte NFS-Storage-Kapazität erreicht werden soll.

»Die Anwender wollen flexible Lösungen und nicht nur eine einzige Storage-Architektur, weil sie plattformübergreifend den stetigen Zuwachs ihrer Daten managen möchten«, erklärt Joachim Berger, Managing Director Central Europe bei SGI. »Genau an dieser Stelle setzt die SGI-NAS-Lösung an. Sie stellt nicht nur ein effizientes Datenmanagement sicher, sondern berücksichtigt auch weiter wachsende Speicheranforderungen.«

Datenintegrität ist weiterer Kernpunkt

Datenintegrität ist ebenfalls ein Kernpunkt der SGI-NAS-Lösung. Durch ständiges Monitoring wird laut SGI versteckter oder unauffälliger Datenverlust verhindert. Zusätzliche Features wie Support für Echtzeit-Ausfallsicherheit zwischen Aktiv/Aktiv-Clustern in verschiedenen Regionen sowie synchrone und asynchrone Replikationsmöglichkeiten sollen gewährleisten, dass die Daten jederzeit nach Bedarf verfügbar sind.

Preise will SGI nicht nennen. Sie werden nur auf Kundenanfrage genannt.

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