02.04.2015 (eh) Drucken
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OCZ ergänzt »Intrepid 3000«-SSD-Serie um 2-TByte-Modell

  • Inhalt dieses Artikels
  • Intrepid-3700-Serie: von 240 GByte bis 1,92 TByte
  • Internes SSD-RAID dupliziert die Daten
  • Ziemlich günstiger Preis für eine Enterprise-SSD

Intrepid-3700-Serie: bis zu 1,92 TByte nutzbare Speicherkapazität (Bild: OCZ)Intrepid-3700-Serie: bis zu 1,92 TByte nutzbare Speicherkapazität (Bild: OCZ)Der SSD-Spezialist OCZ Storage Solutions ergänzt seine bekannte »Intrepid 3000«-SSD-Serie im 2,5-Zoll-Formfaktor um die Intrepid-3700-Serie mit dem 2-TByte-SATA-3.0-Spitzenmodell. Die neuen Familiemitglieder wurde vor allem für leseintensive Applikationen konzipiert. Dazu gehören Unternehmens-IT- und Hyperscale-Umgebungen sowie Anbieter von Cloud-Dienstleistungen. Die Neuheit markiert mit 2 TByte auch OCZs bisher größte Kapazität im Enterprise-SATA-SSD-Segment.

»Kunden von Rechenzentren fragten nach größeren Solid-State-Drives, die weder Performance noch Belastbarkeit einbüßen. Sie müssen mit permanent wachsenden Datenmengen fertig werden, die in heutigen computerisierten Umgebungen produziert werden«, berichtet Daryl Lang, CTO bei OCZ Storage Solutions. »Unsere neue Intrepid-3700-Serie wurde entwickelt, um diese Marktanforderungen zu erfüllen. Als leicht zu implementierende Lösung, bietet sie die bestmögliche Balance aus Funktionen, Belastbarkeit und Kapazität.«

Intrepid-3700-Serie: von 240 GByte bis 1,92 TByte

Die Intrepid-3700-Serie ist in vier Modellen mit nutzbaren Speicherkapazitäten von 240, 480 und 960 GByte sowie 1,92 TByte verfügbar. Zum Einsatz kommt neuester A19-nm-NAND-Flash von der OCZ-Muttergesellschaft Toshiba. Alle Modelle basieren auf der Everest-2-Controller-Plattform von OCZ, die mit optimierter Firmware-Architektur und erweitertem Flash-Management aufwartet, um so alle Housekeeping-Abläufe (wie beispielsweise Speicherbereinigung und Verschleißausgleich) effizient zu verwalten. Damit sollen die SSDs der Intrepid-3700-Serie die Performance über einen großen Zeitraum aufrechterhalten können.

Hinsichtlich nachhaltiger Performance bietet die Intrepid-3700-Serie beeindruckende Werte für sowohl sequenzielle Großblock-Operationen, als auch für nicht sequenzielle Kleinblock-Operationen. Dies beinhaltet bis zu 540 MByte/s für sequentielle Lesevorgänge (128-KByte-Blöcke), 470 MByte/s für sequentielle Schreibvorgänge (128-KByte-Blöcke), 91.000 IOPS für nicht sequentielle Lesevorgänge (4-KByte-Blöcke) und 13.000 IOPS für nicht sequentielle Schreibvorgänge (4-KByte-Blöcke).

Internes SSD-RAID dupliziert die Daten

Um die verfügbaren Funktionen der Enterprise-SSD abzurunden, verfügt die neue Intrepid-3700-Serie über eine erweiterte Reihe von Tools, die Belastbarkeit und Zuverlässigkeit gewährleisten. Dies umfasst unter anderem eine effektivere Fehlerkorrektur (ECC), wobei die Anzahl der nicht korrigierbaren Fehler deutlich gesenkt wird. Weiterhin gibt es einen End-To-End-Datenpfad-Schutz, bei dem die Datenintegrität an jeder Verbindungsstelle, an der Daten übertragen, empfangen, verarbeitet und gespeichert werden, geprüft wird.

Ein weiteres Feature ist ein Schutz vor Stromausfall (PLP); dieser gewährleistet, dass die in diesem Augenblick stattfindenden Schreiboperationen korrekt abgeschlossen und gespeichert werden. Darüber hinaus wird ein internes SSD-RAID verwendet, um alle gespeicherten Daten zu duplizieren. Bei Flash-Fehler gibt es somit eine Reserve, die eine zusätzliche Datensicherung bietet.

Ziemlich günstiger Preis für eine Enterprise-SSD

OCZ garantiert für fünf Jahre bis zu einem kompletten Schreibvorgang pro Tag. Damit eignet sie sich ideal für leseintensive Anwendungen wie beispielsweise Online-Archivierung, Streaming-Medien, Video-on-Demand (VOD), virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) und Online-Browser-Anwendungen.

Über Preise teilte OCZ nichts mit. In den USA werden Preise von rund 245 US-Dollar für das 240-GByte-Modell rumgereicht. Dies erscheint für eine Enterprise-SSD ziemlich günstig.

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Kommentare (1)
08.04.2015 - bernd.schaub

An die Redaktion:

"End-To-End" ist unglücklich gewählt!

"Weiterhin gibt es einen End-To-End-Datenpfad-Schutz, bei dem die Datenintegrität an jeder Verbindungsstelle, an der Daten übertragen, empfangen, verarbeitet und gespeichert werden, geprüft wird."

Man könnte den Satz auch so interpretieren, baue diese SSD ein und jeglicher Datentransfer wird fehlerfrei. Unter "End-To-End" versteht man meist einen kompletten Übertragungsweg, der sich in diesem Fall wohl ausschließlich auf die SSD intern bezieht.


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