22.01.2013 (eh) Drucken
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Netapp-Partner sollen Dropbox-Alternative anbieten

Peter Wüst, Director Strategic Pathways, Netapp
Peter Wüst, Director Strategic Pathways, Netapp
Viel zu viele und höchst sensitive Daten werden über kostenlose File-Sharing-Plattformen wie Dropbox ausgetauscht. Dropbox ist zwar kostenlos, aber hochgradig unsicher. Das mag für private Dateien wie Bilder oder Musik okay sein – aber für Unternehmens-Files ist es gefährlich. Der Storage-Systemehersteller NetApp startet deshalb das neue Service-Provider-Programm »Cloud Services Made in Germany«. Damit will man Service-Provider und Reseller in Deutschland beim Aufbau sogenannter Enterprise-Dropbox-Lösungen unterstützen, also sicheren Lösungen zum Datenaustausch für Unternehmen.

Der zugrunde liegende Trend ist klar: Mehr mobile Geräte sind im Einsatz, ebenso erwarten Mitarbeiter, dass sie selbst große Datenmengen wie etwa Videos oder Powerpoint-Präsentationen über ihre Geräte flexibel teilen können.

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Netapp will selbst keine Filesharing-Services anbieten

Mit den Netapp-Referenzarchitekturen sollen sich Cloud-Dienste aufsetzen lassen, die sich für Anwendungen zum Teilen und Synchronisieren von Daten nach dem Dropbox-Modell nutzen lassen. Die Services basieren auf Daten-Infrastrukturen von Netapp und werden stets in Rechenzentren in Deutschland gehostet. Speziell Unternehmenskunden können sp davon profitieren, wenn sie strengen deutschen oder europäischen Datenschutzrichtlinien unterliegen.

»Netapp selbst wird keine Filesharing-Services anbieten«, erklärt Peter Wüst, Director Strategic Pathways bei Netapp. »Dafür haben wir sechs Bereiche für unsere Cloud-Services mit den Service-Providern definiert: Archivierung, Datenreplizierung, Datensicherung, Anwendungen, Infrastruktur und Datensynchronisation. Wir bieten unterschiedliche Lösungen an, die allesamt vorvalidiert sind, sich schnell in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen, einen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglichen und über eine sichere, verteilte mehrmandantenfähige IT-Infrastruktur verfügen.«

Über die Initiative sollen Reseller nun ihr eigenes Data Center betreiben oder als Whitelabel-Services weitervermarkten können. Insgesamt umfasst das Programm auch Unterstützung im Bereich Entwicklung, Vertrieb und Marketing der Cloud-Services.

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