Iomega »StorCenter ix12-300r«
Die NAS-Speicherlösung »StorCenter ix12-300r« positioniert Iomega vor allem für kleinere und mittelgroße Unternehmen (KMUs), die nicht über eigenes IT-Personal verfügen. Denn das System soll laut Iomega leicht zu installieren und zu konfigurieren sein. Klassischerweise ist das Gerät ein NAS-System, es lässt sich aber auch als SAN konfigurieren. Als NAS-Gerät nutzt es dazu CIFS, NFS, AFP, FTP, http/s und webDAV und als SAN- oder DAS-Gerät iSCSI.
Das Array soll problemlos Gruppen von bis zu 250 Anwendern unterstützen, argumentiert Iomega. Im 19-Zoll-2U-Rack können bis zu zwölf Festplatten a 2 TByte untergebracht werden, was einer Gesamtkapazität von bis zu 24 TByte entspricht. Es eignet sich idal für die Speicherung von Produktionsdateidaten (NAS) und Blockdaten (SAN), Backups geschäftskritischer Daten auf Disk (B2D), Shared-Storage für virtuelle Umgebungen inklusive »Microsoft-Hyper-V Server 2008 R2« und »VMware vSphere«, sowie applikationsspezifische Speichertechnologie wie »Microsoft Exchange Server 2010«.
Linux-basierte Lösung »EMC LifeLine«
Die neue Lösung ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Iomega und ihrer Muttergesellschaft EMC. Deshalb basiert die Lösung »EMC LifeLine«, eine Linux-Betriebssystemumgebung und Applikations-Suite. Sie schützt nicht nur Daten, sondern erledigt betriebliche Aufgaben, die über reines Speichern weit hinausreichen. Die Lifeline-Software ist für Plattform-übergreifende Unterstützung von Computern auf Basis von Windows, Apple-Mac, Linux und Unix konzipiert und für die führenden virtualisierten Umgebungen zertifiziert, darunter Vmware Vsphere, Microsoft-Hyper-V und »Citrix XenServer«.
Das System kann mit unterschiedlichen Ebenen der RAID-Unterstützung konfiguriert werden: RAID-5 (vorkonfiguriert), RAID-6, RAID-1 und RAID-10 (alle mit automatischem RAID-Rebuild), sowie als JBOD (ein einziges Volumen an Speicherplatz). Unterstützt werden auch Speicher-Pools, die eine Gruppierung der Laufwerke anhand ähnlicher Größe und Datenschutzmechanismen innerhalb des Array ermöglichen. Unterstützt werden zudem überdies mehrere Speicher-Pools – zum Beispiel eine RAID-6-Gruppe mit acht Laufwerken für Datei- und Datenbank-Daten und eine RAID-10-Gruppe mit vier Laufwerken für Log-Daten. Online-Migration von RAID-Ebenen, von RAID-1 zu RAID-5 zu RAID-6, sind ebenfalls möglich, so dass Anwender die Datenschutzart »en passant« einstellen können.
Zertifiziert für viele Backup-to-Disk-Applikationen
Administratoren, die das System für Backup-to-Disk-Applikationen (B2D) einsetzen wollen: Es wurde mit populären Backup-Applikationen für KMUs wie »Symantec Backup Exec«, »EMC Retrospect« und »Acronis TrueImage« sowie »Backup and Recovery 10« getestet und zertifiziert. An Anschlüssen stehen vier Gigabit-Ethernet-Ports und dreimal USB 2.0 parat.
Das System soll in wenigen Tagen über die Distributoren Actebis, b.com, Bell Micro, ComLine, E&K Data, Ingram Micro und Tech Data erhältlich sein. Der empfohlene Netto-Listenpreis startet bei 4.399 Euro für die 4-TByte-Konfiguration bzw. 5.199 EUR für die 8-TByte-Konfiguration (mit vier 2-TByte-Platten).
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