18.09.2014 (eh) Drucken
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IBM-In-Memory-Datenbank »DB2 BLU« beflügelt Balluff-Warenlager

»DB2 BLU« ist momentan in der Version 10.5 draußen (Bild: IBM)»DB2 BLU« ist momentan in der Version 10.5 draußen (Bild: IBM)Der schwäbische Spezialist für Sensortechnik Balluff und hat sich IT-seitig für eine SAP-Softwarelandschaft mit SAN-Speicherinfrastruktur entschieden, die auf »IBM Power Systems« basiert. Nun kam noch die IBM-In-Memory-Datenbank »DB2 BLU« dazu, die dem Datenwarenlager von Balluff richtig Dampf macht: Reportingzeiten wurden dadurch um bis zu 98 Prozent gesenkt, und Batchprozesse um 25 Prozent beschleunigt – Zahlen, die für sich sprechen.

Um die Ecke schauen, Farben erkennen oder Abstände messen – das sind nur ein paar Beispiele, was die Sensoren Balluff alles beherrschen. Eingesetzt werden sie in der Robotik, Automation oder Montage, und sind weltweit bei Fertigungsindustrie oder Maschinenbau für Prozesssicherheit und Produktionssteuerung verantwortlich. Das Unternehmen mit Hauptsitz im schwäbischen Neuhausen bei Stuttgart ist weltweit in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 2.750 Mitarbeiter.

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IBM-In-Memory-Datenbank bringt SAP-Datawarehouse auf Trab

»Unser Wachstum in den vergangenen Jahre hat uns aus IT-Sicht schneller als erwartet an die Kapazitätsgrenzen gebracht«, sagt Bernhard Herzog, Team Manager Information Technology SAP bei Balluff. »Um die enormen Datenvolumen innerhalb unseres SAP-Datawarehouses zu beschleunigen, haben wir uns für die IBM-Datenbank DB2 BLU entschieden.«

IBMs In-Memory-Datenbank fungiert hierbei als Schaltzentrale zwischen der SAP-Software-Landschaft und der IBM-Hardwarebasis. In enger Zusammenarbeit mit Balluff hat IBM rund 1.500 Datenbanktabellen auf die In-Memory-Technologie von »BLU Acceleration« migriert. Innerhalb eines Wochenendes gelang die komplette Transformation auf DB2 BLU. Die Übertragung von 1,5 TByte Daten dauerte 17 Stunden, und dies laut IBM »ohne Ausfallzeiten«.

»Zusammen mit der DB2-BLU-Technologie und den IBM-Power-Systemen holt Balluff das Maximale aus seiner SAP-BW-Applikation heraus, eine ideale Kombination«, sagt Carsten Dieterle, SAP Solution Architect bei IBM Deutschland. »Gerade Unternehmen wie Balluff mit hohen Wachstumsraten und einer globalen Unternehmensstrategie können sich durch die beschleunigte Datenverarbeitung neue Freiräume schaffen, um bisher brachliegende Geschäftschancen effizienter und kostengünstig zu nutzen.«

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