21.03.2012 (eh) Drucken
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HP begegnet Bootstorm mit SSD-System P4900

  • HP begegnet Bootstorm mit SSD-System P4900
  • P4900 hat bereits vier Controller im Starterkit
  • P4900: 6,4 TByte SSD mit zwei Knoten kommen auf 199.000 US-Dollar
HP »Lefthand P4900«
HP »Lefthand P4900«
Vor allem in »Virtual Desktop Infrastructures«-Umgebungen (VDI) plagt Administratoren typischerweise vormittags ein Problem: Viele Mitarbeiter fahren ziemlich gleichzeitig ihr virtuellen Maschinen hoch, wodurch auf dem Storage-System eine hohe Betriebslast erzeugt wird, die je nach Hardware-Ausstattung und Sizing des Storage zu Performance-Engpässen führen kann. Bootstorm nennen Administratoren das. Für die Anwender wirkt sich dies in einem ärgerlich langsamen Start und einer trägen Reaktion des virtuellen Desktops während dem Arbeiten aus.

Genau für diese Problemfälle hat Hewlett-Packard nun das Storage-System »Lefthand P4900« konzipiert. Zum einen ist es ein reinrassiges SSD-System ohne Festplatten. Die SSDs sollen für richtige Performance sorgen.

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P4900 hat bereits vier Controller im Starterkit

Zum anderen hat HP an der Architektur gefeilt. Denn normalerweise sind bei Storage-Systemen die tpyische Dual-Controller-Architektur immer der Flaschenhals der Performance. Im Gegensatz zum Wettbewerb bietet HP deshalb nicht nur zwei Controller pro Knoten, sondern beginnt direkt mit vier Controllern im Starterkit. Und wer mehr braucht: Die Anzahl der Controller lässt sich dann entsprechend den SSDs bis auf maximal 64 skalieren.

HP betont, dass sich durch diese Architektur die Performance ziemlich linear nach oben skalieren lässt. Werden mehr I/Os pro Sekunde (IOPS) gebraucht, einfach einen weiteren Knoten hinzufügen. Die IOPS-Rate sei typischerweise immer rund zehnmal besser als die der schnellsten vergleichbaren Festplatten-Systeme mit schnellen SAS-Drives.

P4900: 6,4 TByte SSD mit zwei Knoten kommen auf 199.000 US-Dollar

Das Modell P4900 fügt sich laut HP nahtlos in die die P4000-Serie ein. Heißt: Ein Volume eines P4000-System lässt sich auf ein P4900-Modell mit Hilfe des »HP Peer Motion«-Tools migrieren. Zum Überwachen der SSDs offeriert HP das Tool »SmartSSD Wear Gauge«.

So viel Power hat freilich ihren Preis. Ein P4900-Basissystem mit zwei Knoten und bestückt mit 6,4 TByte an SSD-Speicher kommt auf einen US-Listenpreis von 199.000 US-Dollar. Ausbaubar ist das P4900 auf bis zu 102,4 TByte SSD-Speichervolumen. Damit dürfte dann aber jeder Bootstorm nur noch ein laues Lüftchen sein.

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