07.01.2016 (eh) Drucken
(4 von 5, 3 Bewertungen)

»Dunkel Cloud« erhält deutlich schnellere Storage-Klasse

  • Inhalt dieses Artikels
  • VMs können jetzt bis zu 50.000 IOPS ausführen
  • Drei Storage-Klassen jetzt in der Dunkel-Cloud wählbar

Axel Dunkel, Geschäftsführer, DunkelAxel Dunkel, Geschäftsführer, DunkelSchneller als eine SSD – das verspricht der Managed-Cloud-Provider Dunkel für seine neue und besonders schnelle Storage-Klasse. Sie ermögliche jetzt minimale Latenzen und beschleunigte Lese- und Schreibzugriffen. Die neue Storage-Ksse verbessere spürbar die Performance von Datenbanken und anderen I/O-intensiven Anwendungen und garantiert gleichzeitig eine sehr hohe Datenverfügbarkeit.

Wenn Kunden für ihre Anwendungen in der »Dunkel Cloud« mehr Leistung brauchen, können sie – wie üblich bei Cloud-Angeboten – RAM und vCPU-Anzahl erhöhen, oder die Last auf mehrere virtuelle Maschinen verteilen. Allerdings helfen bei einer großen Anzahl gleichzeitiger Datenzugriffe mehr Arbeitsspeicher oder Prozessorleistung nicht weiter. Denn in einem solchen Fall ist die Anzahl Lese- und Schreiboperationen, die der Festplattenspeicher pro Sekunde bewältigen kann (IOPS), das eigentliche Nadelöhr. Weil bei besonders leistungshungrigen Applikationen selbst ein guter SAN-Storage an seine Grenzen kommt, hat Dunkel dieses Nadelöhr jetzt für seine Kunden beseitigt.

VMs können jetzt bis zu 50.000 IOPS ausführen

»Wir wollten nicht nur die Lesezugriffe, sondern auch die Schreiboperationen beschleunigen, und auf keinen Fall auf Redundanz verzichten«, erläutert Axel Dunkel, Geschäftsführer von Dunkel, seine Kriterien für den neuen Storage. »Deshalb haben wir uns nicht für einen klassischen SSD-beschleunigten Storage entschieden, sondern für eine Lösung, mit der wir die virtuellen Maschinen direkt im VMware-Hypervisor beschleunigen können.«

Ein Großteil der I/O-Operationen findet jetzt bereits im vorgeschalteten Cache nahe den virtuellen Maschinen statt und nicht erst im SAN. Dadurch reduzierten sich die Laufzeiten, und es würden wesentlich mehr Zugriffe pro Sekunde verarbeitet. Mit dem so beschleunigten Storage sollen virtuelle Maschinen bis zu 50.000 IOPS ausführen können. Gleichzeitig sollen die Anwendungen von bis zu zehnmal geringeren Latenzen im Vergleich zum nicht beschleunigten Storage profitieren.

Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Lösungen sei, dass die schnelleren Lese- und Schreibzugriffe nicht mit einem Redundanzverlust verbunden seien. Alle Daten würden laut Dunkel zu jedem Zeitpunkt redundant vorgehalten und schließlich auch mehrfach redundant im Storage gespeichert.

Drei Storage-Klassen jetzt in der Dunkel-Cloud wählbar

Die neue Storage-Klasse beschleunigt zwar alle virtuellen Maschinen (VM). Am meisten profitieren aber Datenbankanwendungen und alle Applikationen mit vielen gleichzeitigen Lese- und Schreibzugriffen wie Online-Transaktionen, virtuelle Desktops sowie latenzsensitive Anwendungen.

Kunden können in der Dunkel-Cloud jetzt zwischen drei Storage-Klassen wählen. Zur Auswahl stehen ein preiswerter Storage für weniger anspruchsvolle Anwendungen, ein leistungsstarker SAN-Storage mit redundanter Datenspeicherung, und der hochverfügbare beschleunigte Storage. In allen Storageklassen schützt ein tägliches Backup der virtuellen Maschinen zusätzlich vor Datenverlust.

.

powered by
TIM DCP Datacore Software
N-TEC GmbH Unitrends
Fujitsu Technology Solutions GmbH