25.11.2009 (eh) Drucken

Data Robotics launcht »Drobo S und »DroboElite«

Data Robotics »DroboElite«
Data Robotics »DroboElite«
Data Robotics erweitert ihre »Drobo«-Linie um zwei neue Familienmitglieder. »DroboElite« nennt sich dabei das Modell, das als »erste sich selbst managende iSCSI-SAN-Speicherlösung« angepriesen wird. Es basiert wie die gesamte Drobo-Familie auf der »BeyondRAID«-Technologie. Das heißt: Mit einem Klick kann ein Anwender zwischen einfacher und doppelter Ausfallsicherheit umschalten. So verkraftet das System den Ausfall von bis zu zwei Festplatten ohne Datenverlust. Zudem kann die Kapazität des Systems im laufenden Betrieb verändert werden.

Das neue System erweitert die Anzahl der Smart-Volumes, sodass Benutzer nun bis zu 255 virtuelle Speichervolumen erstellen können. Grundlage dafür ist das Data Robotics‘ eigene Thin-Provisioning, mit dem Speicherkapazitäten aus einem gemeinsamen Laufwerkpool abgerufen werden können.

Als schnellstes Mitglied der Drobo-Familie bietet Drobo-Elite eine neuartige Hardware-Architektur und beinhaltet eine verbesserte Verarbeitungs-Engine sowie eine duale iSCSI-Schnittstelle; damit wird die doppelte Performance bisheriger Drobo-Modelle erreicht, unterstreicht der Hersteller. Eine echte Multi-Host-Unterstützung mit LUN-Affinität ermögliche KMUs mit begrenzten IT-Ressourcen ein vereinfachtes  Managements. Angeschlossen wird das System über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse sowie Firewire-800 und USB 2.0.

Insgesamt nimmt Drobo-Elite bis zu acht Laufwerke im 3,5-Zoll-Format auf, so dass aktuell bis zu 16 TByte Speicherplatz zur Verfügung stehen. Das Modell wird zu Preisen ab 2.439 Euro netto angeboten, mit acht Platten mit je 2 TByte kostet das System rund 4.800 Euro.

»Drobo-S« verträgt auch unterschiedliche Platten
Ebenfalls bis zu zwei Platten ausfallen können bei »Drobo-S«. Besonderheit dieses für Endanwender gedachten Modells ist, dass unterschiedliche Festplatten eingesetzt werden können. Recht die Gesamtkapazität nicht mehr aus, kann die kleinste Festplatte im System gegen eine größere ausgetauscht werden. Das System ist konzipiert für Windows-, Mac- und Linux-Anwender, die auf schnelle Datentransfers und zuverlässige Datenspeicherung Wert legen. Mit der Einführung von eSATA, einem fünften Laufwerksschacht sowie einer verbesserten Durchsatzleistung der Firewire-800-Schnittstelle bietet Drobo S eine deutliche Performance-Steigerung gegenüber dem aktuellen Drobo-Modell.

Mit den fünf Laufwerksschächten kommt es auf eine maximale Speicherkapazität von aktuell 10 TByte. Der Anschluss an den Rechner erfolgt wahlweise per eSATA, Firewire 800/400 oder USB 2.0 – Netzwerkanschluss gibt es hier nicht.

Darüber hinaus verfügt Drobo S als Besonderheit über eine so genannte Selbstheilungstechnik: Das System überprüft hierbei Blöcke und Sektoren auf den Laufwerken, um diese schon vor dem Auftreten von Fehlern als problematisch zu markieren. So soll sichergestellt werden, dass Daten immer auf intakte Bereiche der Festplatte geschrieben werden.

Der Einstiegspreis des Systems beginnt bei 569 Euro netto. Voll bestückt mit 10 TByte stehen auf dem Preisschild rund 1.500 Euro.

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