29.09.2011 (rhh) Drucken
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Virtualisierung macht das Backup komplexer

Somit gelten mittlerweile Backup und Restore als relativ einfache Tätigkeiten, auch wenn das nicht der Realität entsprach. Da waren auf der einen Seite die diversen Hersteller, die ihre Produkte schon seit Jahren als extrem simple und kostengünstige Lösungen ohne jeden administrativen Aufwand anpriesen.

Und da waren zum anderen die Administratoren, die sich gar nicht so richtig um diese zentralen Aufgaben der IT kümmerten: Im Tagesbetrieb gab es immer gerade etwas anderes Wichtiges zu erledigen, außerdem verursachen Backup und Restore nur zusätzliche Kosten. Ausgaben für etwas, von dem man glaubt, es trifft vielleicht die anderen, aber nicht das eigene Haus. Und wenn einmal etwas passiert, wird schnell der Mantel des Schweigens ausgebreitet. Doch nun sind im Zuge der Servervirtualisierung auf einem physichen System oftmals 20 und mehr virtuelle Server aktiv.

In den Zeiten der Konsolidierung der Rechenzentren und ersten Cloud-basierten Infrastruktur-Lösungen wird diese Problemlage nicht einfacher, sondern komplexer. Nicht die Applikationen schrumpfen sondern es wird »nur« deren Hardware-Grundlage zusammengelegt. Außerdem wachsen die Datenberge unaufhörlich, heißt es allerorten. Daher sind die Hersteller geordert, die passenden Tools für diese geänderten Bedingungen vorzuhalten.


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