In den Rechenzentren steht zu viel Equipment. Daher versuchen die meisten Firmen viele einzelne Geräte durch ein zentrales System zu ersetzen. Mit Erfolg: Laut einer Studie von speicherguide.de konnten mehr als die Hälfte der Befragten so ihre IT-Storage-Infrastruktur optimieren.
Quelle: Smart Research, Fleishman-Hillard, speicherguide.de
Das Budget für IT-Ausgaben sitzt Unternehmen schon länger nicht mehr locker in der Tasche. Die weltweite Wirtschaftskrise ist für viele Firmen ein Argument zusätzliche Einsparungen vorzunehmen. So überrascht es kaum, dass 51 Prozent der Haushalte zurückgefahren und geplante Projekte nur teilweise bzw. mit reduziertem Umfang umgesetzt wurden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie »Optimierung der IT-Storage-Infrastruktur 2009«, die speicherguide.de zusammen mit der Münchner PR-Agentur Fleishman-Hillard und in Kooperation mit Smart Research durchgeführt hat. Allerdings haben nur acht Prozent der Befragten die Budgets komplett eingefroren. Ein glattes Drittel wurde nicht von Einschnitten beeinträchtigt und realisierte sämtliche Projekte wie geplant.
Durchschritten ist die Talsohle jedoch noch nicht. 21 Prozent der Studienteilnehmer rechnen im kommenden Jahr mit einer Erhöhung der IT-Storage-Etats. Genauso viele befürchten aber, dass sich der Negativtrend aus diesem Jahr auch 2010 fortsetzt. 43 Prozent der Unternehmen erwarten keine Änderung.
Anschaffungskosten sind ausschlaggebend
Entschließen sich Firmen, in neue IT-Speicherlösungen zu investieren, sind – wenig überraschend – für 75 Prozent der Befragten die Anschaffungskosten ausschlaggebend. Für 71 Prozent sind der spätere Service und Support fast ebenso wichtig. Die Zukunftssicherheit belegt Platz drei (64 Prozent) der wichtigsten Entscheidungskriterien, dicht gefolgt von zu erwartenden operativen Kosten (62 Prozent) und der Skalierbarkeit des Systems (61 Prozent).
Investitionen in Speicherkonsolidierung
Erstes Optimierungsmittel ist die Speicherkonsolidierung (64 Prozent). Weniger als die Hälfte (47 Prozent) nennt die (Weiter-)Entwicklung eines Speichernetzwerks als ihr Mittel der Wahl, 35 Prozent die Speicher-Virtualisierung und 29 Prozent die Daten-Deduplizierung.
Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) erreichte durch bisherige Optimierungsbemühungen eine effizientere Auslastung bestehender Speicherinfrastrukturen und 43 Prozent eine bessere Verwaltbarkeit. Auf dem dritten Platz der verbuchten Erfolge (38 Prozent) steht die Leistungssteigerung des Gesamtsystems. Jeweils mit 37 Prozent geben die Teilnehmer an, ihre Maßnahmen hätten Hardware-Zukäufe vermieden, IT-Ausgaben gesenkt und die Flexibilität der Infrastruktur erhöht.
In den kommenden zwölf Monaten bleibt die Konsolidierung (41 Prozent) oben auf der Agenda. Gleichauf mit den altbekannten Problemherden einer schnelleren Datenwiederherstellung (44 Prozent) und dem Erreichen kürzerer Backup-Zeiten (41 Prozent).
Speicherstudie 2009: Exklusive Preview
Wie optimieren IT-Verantwortliche in mittelständischen Unternehmen ihre Speicherumgebung? Dies und mehr beantwortet unserer aktuelle Studie, die wir gemeinsam mit der PR-Agentur Fleishman-Hillard durchgeführt haben.
Dort finden Sie, als Abonnent des Storage-Letters, eine exklusive Leseprobe sowie Eckdaten und Grafiken. speicherguide-Leser erhalten die Studie zum Vorzugspreis von 50 Euro (statt regulär 70 Euro) in der pdf-Version und 90 Euro (statt regulär 110 Euro) in der Druckausgabe. Die Studien der vergangenen Jahre können Sie unter »Studien-Archiv« kostenlos herunterladen.
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